Dirizhabl Literaturfestival Berlin

Dirizhabl Literaturfestival Berlin Diriʒabl. Das Alexei Parshchikov Literaturfestival Berlin. 25-27. Juni 2021, jeweils 17-22 Uhr online auf YouTube: https://bit.ly/3g7g2VO

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Wie gewohnt öffnen

28/06/2021

Друзья! Онлайн-мероприятия второго Международного литературного фестиваля им. Алексея Парщикова "Дирижабль" завершились. Мы признательны всем участникам, всем гостям, всем зрителям и всем тем, кто помогал организовать наш форум. Также спешим сообщить имя нового лауреата Парщиковской премии.

Напомним, что Премия Международного литературного фестиваля им. Алексея Парщикова "Дирижабль", известная также как Alexei- Parshchikov-Preis учреждена в 2019 году и присуждается во второй раз. Первым лауреатом премии стал немецкий поэт и переводчик Хендрик Джексон. Награда фестиваля была присуждена ему за переводы стихов Алексея Парщикова на немецкий язык, вышедшие отдельной книгой "Erdöl" ровно десять лет назад в берлинском издательстве kookbooks.

В этом году после длительного обсуждения экспертной группой Премию было решено вручить Елене Зейферт: по совокупности академических докладов, научных статей и другой исследовательской, аналитической и популяризаторской работы в области литературоведения и литературной учебы на тему творчества Алексея Парщикова и метареализма, включая участие в сборниках и конференциях последних лет. А также в области изучения литературы российских немцев. Мы приветствуем и поздравляем нового лауреата!

27/06/2021
Festivalgespräch mit Vereinigung russischsprachiger AutorInnen Deutschlands e.v. SLoG

Festivalgespräch mit Vereinigung russischsprachiger AutorInnen Deutschlands e.v. SLoG

Panel 9
„Berlin ohne Maske“. Kurzgeschichten.

Die Autoren der Vereinigung russischsprachiger AutorInnen Deutschlands SLoG präsentieren ihre neuen Erzählungen zum Thema: Berlin in der Pandemie. Diese Kurzgeschichtensammlung ist ein Versuch, ein neues Stadtbild in der „Covid-Zeit“ zu schaffen. Wie haben wir diese Zeit erlebt? Wie hat die Pandemie die deutsche Hauptstadt verändert aus der Sicht eines Muttersprachlers der osteuropäischen Provinienz? Können wir dabei eine neue Form der allgemeinen menschlichen Tendenz zur Verhüllung entdecken, im Sinne der Tegimenologie-These von Michael Epstein, des Metarealismus-Theoretikers der ersten Stunde? Abschliessend findet eine Diskussionsrunde und die Ankündigung der Alexei-Parshchikov-Preisverleihung statt. Mit Elena Blokhina, Dmitri Dragilew, Elena Tichomirova, Uljana Obynotschnaya, Sergej Moreino, Michael Wildt, Franziska Zwerg u. a. Moderation: Michail Schleicher und Daniil Benditski.

Daniil Benditski (geb. 1985, Nischni Nowgorod/ Russland). Lebt seit 2000 in Deutschland. Studium der Architektur an der Universität der Künste zu Berlin. Diverse Veröffentlichungen in russischen Literaturzeitschriften, Print- und Online-Medien. Preisträger des Jugendliteraturpreises “Mein Debüt” in der Nominierung „Junge russische Welt” 2008. Longlist des „Mein Debüts“ in der Nominierung „Kleinprosa“ 2013. Sekretär der Vereinigung russischsprachiger AutorInnen Deutschlands SLOG seit 2020.

Michael Schleicher (geb. 1975, Swerdlowsk-44/ Russland), studierte Philologie am Ural, gab dort eine Jugendliteraturzeitung heraus. Seit 1996 lebt er in Deutschland und ist als Webdesigner tätig. Er veröffentlichte seine Texte in Print- und Onlinemedien, u.a. in deutscher Sprache. Preisträger von Literaturwettbewerben, Teilnahme an Lesereisen. Mitglied des Vorstands der Vereinigung russischsprachiger AutorInnen Deutschlands SLOG seit 2017. Co-Vorsitzender von SLOG seit 2019

27/06/2021
Festivalgespräch mit Andrey Ivanov und Matthias Nawrat. Moderation: Franziska Zwerg

Festivalgespräch mit Andrey Ivanov und Matthias Nawrat. Moderation: Franziska Zwerg

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Trauriger Gast oder das Leben in Lolland.

Lesung und Gespräch mit Andrey Ivanov und Matthias Nawrat. Moderation: Franziska Zwerg

Heimatlosigkeit bzw. Unbehaustheit als transzendentales Gefühl der Gegenwart, Osteuropa – oder ganz Europa – als vermeintliche Kulturgemeinschaft, Erwartungen, Hoffnungen und Enttäuschungen in einer neuen Heimat und das Gefühl von „fremd unter Freunden“ zu sein in der Familienheimat stehen im Mittelpunkt dieses Panels. Die Autor:innen sprechen über komplizierte Beziehung zu der russischsprachigen Metropole Moskau und über den misslungenen Versuch, im alten Europa ihr neues Glück als Schriftsteller und als EU-Bürger zu finden.

Andrei Ivanov (geb. 1971 in Tallinn). Er ist Autor von elf Romanen und mehreren Kurzgeschichten. Er schloss sein Studium an der Pädagogischen Universität Tallinn im Fach Russische Philologe ab, lebte in Dänemark in einer Hippie-Kommune und reiste durch ganz Skandinavien. Ivanovs bisher bekanntestes Buch Hanuman’s Reise nach Lolland wurde auf Estnisch (Varrak, 2012), Deutsch (Antje Kunstmann, 2012), Französisch (Le Tripode, 2016) und Englisch (Vagabond Voices, 2018) veröffentlicht. Seine Romane standen auf der Shortlist für den russischen Booker-Preis. Der Roman Die Harbiner Motten hat mehrere wichtige Literaturpreise gewonnen, darunter den NOS-Literaturpreis (2013). Er schreibt auf Russisch.

Matthias Nawrat (geb. 1979 im polnischen Opole), emigrierte als Zehnjähriger mit seiner Familie nach Bamberg. Für seinen Debütroman Wir zwei allein (2012) erhielt er den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis; Der Roman Unternehmer (2014) wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert und mit dem Kelag-Preis und dem Bayern 2-Wortspiele-Preis ausgezeichnet. Für Die vielen Tode unseres Opas Jurek (2015) erhielt er den Förderpreis des Bremer Literaturpreises sowie die Alfred Döblin-Medaille. Der traurige Gast (2019) war unter anderem für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Zahlreiche Veröffentlichung von Essays und Prosatexten erschienen in Zeitschriften und Anthologien. 2017 erschien Nowosibirsk. Tagebuch im Radius Verlag. Im Juli 2021 erscheint Nawrats fünfter Roman Reise nach Maine. 2020 erhielt Matthias Nawrat den Literaturpreis der Europäischen Union. Er lebt in Berlin.

Franziska Zwerg (geb. 1969 in Berlin), studierte in Berlin und Moskau. Sie war im Theater als Autorin und Performerin sowie im Dokumentarfilm als Location-Managerin tätig. Im Bereich des deutsch-russischen Kulturaustauschs war sie Beraterin und Organisatorin. Aus dem Russischen übersetzt sie vor allem zeitgenössische Prosa und Lyrik. Sie lebt in Potsdam. Publikationen: Ich bin Tschetschene (German Sadulajew) Ammann, 2009. Der Himmel auf ihren Schultern (Sergej Lebedew) Fischer, 2013. Die Freuden des Teufels (Grigori Kanowitsch) Corso, 2017. Text (Dmitry Glukhovsky) Europa, 2018. Das perfekte Gift (Sergej Lebedew) Fischer 2021.

27/06/2021
Festivalgespräch mit Hendrik Jackson und Ilya Kutik. Moderation: Tatjana Hofmann

Festivalgespräch mit Hendrik Jackson und Ilya Kutik. Moderation: Tatjana Hofmann

Deutscher Metaralismus, Präsentalism und Culture Cut.

Lesung und Gespräch mit Hendrik Jackson und Ilya Kutik. Moderation: Tatjana Hofmann

Die Entdeckung Alexei Parshchikovs in Deutschland und die interkulturelle Bedeutung der poetischen Strömung des Metarealismus sind Thema dieses Panels: Wie beeinflussen metarealistische Ansätze die Übersetzungsarbeit, welche Rolle spielt der Metarealismus in interkulturelle Situationen. Gibt es spezifische Formen des Metarealismus in Russland, Deutschland und den USA und wie unterscheiden sie sich voneinander? Darüber diskutieren und lesen aus ihren Werken die beiden führenden Vertreter des Metarealismus in Deutschland und den USA.

Ilya Kutik (1961, Lemberg), russischer Dichter, Essayist, Übersetzer von Tumas Tranströmer, Alexander Pop, Chesterton, Ezra Pound, Cyprian Norvid. Ausgewählte Publikationen: Epos//Russischer Gulliver, 2010. Lippen und Straßen //Gvideon. – — 2014. – — № 9. SeaSickness Poetry Magazine (November 2014). Lieder der ersten Etage // Banner. 2018. № 12. Undine und andere // Post(non)fiction. 2019. Spinne, Ravenna schreibt an Block, Tschibis: In Erinnerung an Hans Bjørkegren // Post(non)fiction. 2020.

Hendrik Jackson (geb. 1971 in Düsseldorf), aufgewachsen in Münster. In Berlin studierte er Filmwissenschaft, Philosophie und Slawistik. Er ist Dichter, Übersetzer, Prosa-Schriftsteller und Literaturkritiker. Er übersetzte ins Deutsche Gedichte von Alexei Parshchikov, Dmitri Wenewitinow, Marina Zwetajewa, Maria Stepanova, Victor Ivaniv, und Dmitri Dragilew. Auf Russisch wurde Jacksons Buch Mannequins veröffentlicht (Wologda 2015). Zu seinen letzten Veröffentlichungen zählen: sein gelassen (Berlin, 2016), Panikraum (Berlin, 2018). Auszeichnungen und Preise: Alexei Parshchikov Preis (2019).

Tatjana Hofmann, Dr. phil., hat Europäische Ethnologie, Slavistik und Germanistik in Berlin studiert. Nach ihrer Promotion in Zürich hat sie ebendort von 2012 bis 2021 am Slavischen Seminar gearbeitet. Ihre Interessen umfassen russische und ukrainische Literaturen des 19., 20. und 21. Jahrhunderts, insbesondere Reise- und Stadtliteratur, Avantgarde und Postsozialismus. Publikationen (Auswahl): Literarische Ethnografien der Ukraine (2014), Humor (Mithg. 2017), Tret’jakov: Ich will ein Kind! (Bd.1+2, Mithg., 2019), Kommunismus autobiographisch (Mithg., 2021). Außer ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie Autorin (Sewastopologia, 2015 u. 2017) und Übersetzerin.

26/06/2021
Festivalgespräch mit Katerina Poladjan und Sergej Zavialov. Moderation: Sergey Moreino

Festivalgespräch mit Katerina Poladjan und Sergej Zavialov. Moderation: Sergey Moreino

Gewalt als literarisches Narrativ.

Lesung und Gespräch mit Katerina Poladjan und Sergej Zavialov. Moderation: Sergey Moreino

Gewalt als literarischer Narrativ – in Form von Tyrannei, Krieg, Völkermord. Auf welche Weise wird das Thema Gewalt auf das Thema Tod projiziert: als Tod unserer Nächsten, als der eigene Tod? Was ändert sich, wenn wir nicht mehr vom „Fremden“ sprechen, sondern vom „Nahestehenden“? Was ändert sich, wenn wir nicht mehr von „anerkannter“ Gewalt sprechen, sondern von „totgeschwiegener“ Gewalt? Altern und Verjüngung der Welt, Schönheit und Tod, Kunst und Tod, Schwellen, Grenzen und Überwindung von Grenzen – diese Themen stehen im Mittelpunkt dieser Lesung.

Katerina Poladjan (geb.1971 in Moskau), lebt seit 1979 in Deutschland und schreibt Romane, Theatertexte und Essays. Studium der Angewandten Kulturwissenschaften, Philosophie und Kunst an der Leuphana Universität in Lüneburg sowie Studium der Darstellenden Künste. Seit 2011 Veröffentlichung von drei Romanen und eines literarischen Reiseberichts. Veröffentlichungen (Auswahl) Den Traum ergänzend Essay. In: Matthias Jügler (Hg.), Wir. Gestern. Heute. Hier. Piper Verlag, München 2020, Hier sind Löwen S. Fischer, Frankfurt a. M. 2019, Vielleicht Marseille Rowohlt Berlin 2015, Nochmal anfangen Theatertext. Maxim-Gorki-Theater 2015, In einer Nacht, woanders Rowohlt Berlin 2011. Auszeichnungen: Longlist Deutscher Buchpreis 2019, Shortlist für den European Union Prize for Literature 2016, Nominierung für den Alfred-Döblin-Preis 2015, Literaturpreis Der kleine Hai der Buchhandlung Wist, Potsdam 2015. Teilnahme am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2015.

Sergej Zavialov (geb. 1958 in Zarskoje Selo), Studium der klassischen Philologie an der St. Petersburger Universität. Er unterrichtete am Institut für Fremdsprachen Alte Sprachen und Antike Literatur. Seine ersten Gedichtveröffentlichungen waren im Samizdat. In der Sowjetunion war er Mitglied der inoffiziellen Schriftstellervereinigung Klub-81. Er lebt seit 2011 in Winterthur, Schweiz. Er ist Autor von sechs Gedichtbänden. „Finale“ – Gedichte und Poeme 1993-2017. М.: NLO, 2018. Publikationen auf Deutsch: „Vor dem Fenster unten sind Volk und Macht: Russische Poesie der Generation 1940 – 1960“. Übersetzt von R. Hodel. Leipziger Literaturverlag, 2015 „Vier gute Nachrichten.“ Poem. Aus dem Russischen von Christine Hengevoß und Sergej Moreino) // Sinn und Form, 3/2021. Gewinner des Andrei–Bely-Preises (2015) und des Premio Ceppo Internazionale Piero Bigongiari Award (2016).

Sergey Moreino (geb. 1964 in Moskau), lebt seit 1987 er in Lettland. Er studierte Mathematik und Physik am Moskauer Institut für Physik und Technologie und arbeitet seit 1988 als freier Autor und Übersetzer (aus dem Deutschen, Lettischen, Polnischen und Russischen ins Lettische und Russische). Inzwischen sind mehr als 60 Bücher und CD mit Gedichten, Essays, Prosa und seinen Übersetzungen erschienen. Moreino lebt in Saulkrasti bei Riga.

26/06/2021
Festivalgespräch mit Alissa Ganijewa und Olga Grjasnowa. Moderation: Enrico Ippolito

Festivalgespräch mit Alissa Ganijewa und Olga Grjasnowa. Moderation: Enrico Ippolito

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Das Leben der Anderen.

Lesung und Gespräch mit Alissa Ganijewa und Olga Grjasnowa. Moderation: Enrico Ippolito

Emigration als kultureller Riss, der zum Zustand einer sogenannten inneren Emigration führen kann. Kaukasus, Dagestan, Moskau und Berlin sind die Orte an denen sich eine solche Transformation entwickeln könnte. Ist das so und wie könnte so ein Riss literarisch verarbeitet werden? Außerdem die Eigenheiten der deutschen Leitkultur bzw. des Anspruchs darauf sowie das neue – oder immer noch das alte – Russland mit all den Auswüchsen, die noch N. Gogol vor ca. 180 Jahren in seinen Werken auf eine groteske Art darstellte. Diese Themen stehen im Mittelpunkt der Lesung und des Gesprächs.

Alissa Ganijewa lebt in Moskau, hat aber die Hälfte ihres Lebens in ihrer Heimat Dagestan verbracht, einer multinationalen, muslimisch bevölkerten Republik im russischen Kaukasus. Sie veröffentlichte mehrere Kurzgeschichten und drei Romane Die Russische Mauer (Suhrkamp Verlag, 2014) und Eine Liebe im Kaukasus (Suhrkamp Verlag, 2016) und Verletzte Gefühle (Wieser Verlag, 2021). Ihre drei Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. Alissa Ganijewa war Gewinnerin und Finalistin zahlreicher nationaler Literaturpreise, darunter des russischen Debütpreises (2009) und des Russischen Bookerpreises(2015).

Olga Grjasnowa (geb. 1984 in Baku, Aserbaidschan) hat bislang vier Romane und ein Sachbuch über Mehrsprachigkeit veröffentlicht. Für ihr viel beachtetes Debüt Der Russe ist einer, der Birken liebt (2012) wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr die Romane Der verlorene Sohn (2020) und Die Macht der Mehrsprachigkeit (2021). Ihre Werke wurden in 15 Sprachen übersetzt, vielfach ausgezeichnet und für Bühne, Hörspiel und Film adaptiert.

Enrico Ippolito (geb. 1982), ist Journalist und Autor. Von 2011 bis 2015 arbeitete er bei der taz in Berlin. Er war von Dezember 2015 bis November 2020 Ressortleiter Kultur bei SPIEGEL ONLINE und ist nun Autor beim SPIEGEL. Am 14. September 2021 erscheint sein Debütroman Was Rot War (Rowohlt Kindler). Weitere Veröffentlichungen: Beleidigung in Eure Heimat ist unser Albtraum (Ullstein fünf, 2019). Er lebt in Berlin.

26/06/2021
Festivalgespräch mit Elena Seifert und Andrey Tavrov. Moderation: Dmitri Dragilew

Festivalgespräch mit Elena Seifert und Andrey Tavrov. Moderation: Dmitri Dragilew

Metametaphora in Praxis und Theorie. Moskauer Ansichten über die Anfänge und die Bedeutung des Metarealismus.

Lesung und Gespräch mit Elena Seifert und Andrey Tavrov. Moderation: Dmitri Dragilew (26. Juni, 17:00 Uhr)

Wo ist die Wiege des Metarealismus, ist es eine ausschließlich russische Erfindung und ähnelt sie der abstrakten Kunst in der Malerei? Liegt ihm die amerikanischen Beatnik-Tradition zugrunde? Oder wurde gar der Kosmismus zum Nährboden für den neueren poetischen Ansatz? Wie ist die Wahrnehmung des Metarealismus in Deutschland? Außerdem sprechen die AutorInnen über neue literarische Verbindungen zwischen Russland und Deutschland.

Elena Seifert (geb. 1973 in Kasachstan), lebt seit 2008 in Moskau. Professorin der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften, Doktor der Philologie. Mitglied des Moskauer Schriftstellerverbands und des russischen Übersetzerverbands. Ausgewählte Publikationen: Abschied von der Zerbrechlichkeit, Kindergötter, Wermutkranz (Sonette) an Maximilian Woloschin“, Frühling, Vers libre: Glaube an die Liebe, Verlust des Unnötigen (Gedichte und Übersetzungen), Der griechische Geist des lateinischen Buchstabens, Antike Gedichte (übersetzt von Wendelin Mangold), eine Sammlung von Lyrik und Prosa Kleine Sammlung. Preisträgerin des I. Internationalen Woloschin-Wettbewerbs (Koktebel, 2003). Preisträgerin des Staatspreises Baden-Württemberg (Stuttgart, 2010). Preisträgerin des VIII. Weltpoesiefestivals Emigrantische Lyra (Brüssel, Lüttich, Paris, 2016). Preisträgerin des Literaturpreiswettbewerbs “Echo” des Verbands russischer Schriftsteller für Kritik und Essays (Wologda, 2019).

Andrey Tavrov (geb. 1948 in Rostow am Don), Dichter und Schriftsteller. 1971 schloss er sein Studium an der Philologischen Fakultät der Staatlichen Universität Moskau im Fachbereich Russische Philologie ab. Er arbeitet bei Radio Rossiya. Veröffentlichungen der letzten Jahre: Elvis Presley Club (Aleteia, 2017), Und der Engel hat ihn an den Haaren gezogen (Erzählungen, QUILP PRESS, Moskau, 2017), Trauer für Blake, (Gedichte, Russischer Gulliver, 2018), Reverse Kompositionen (Gedichte, NLO, Moskau, 2020). Chefredakteur des Verlags Russischer Gulliver, Chefredakteur der Zeitschrift Gvideon. Mitglied des Verbands Moskauer Schriftsteller (seit 1996), Mitglied des International Pen-Club (seit 2010), Preisträger des Großen Preises Moskauer Beobachter, Preisträger des Andrei-Bely–Preises (2019).

Dmitri Dragilew (geb. 1971 in Riga), Studium in Riga, Weimar und Jena. Erste Veröffentlichung im Jahre 1986. Mitbegründer der Berliner literarischen Gruppe SAPAD NAPERJOD. Er leitet außerdem musikalische Projekte, darunter sind The Swinging PartYsans und Kapelle Strock. Mehrere Gedichtbänder, zuletzt in Berlin und Moskau: Städtische Ligaturen bei Hochroth, 2016 und Tor- Scher bei Russkij Gulliver“ 2017. Dokumentarroman Eddie Rosner: Schmettern wir den Jazz, es ist verdammt klar! (Nizhni Novgorod, 2011), Art-Book Unbetonter Vokal (Berlin, 2009), der Essayband Labyrinthe des russischen Tangos (St. Petersburg, 2008) Auszeichnungen u.a. Literaturpreis der Moskauer Zeitschrift Deti Ra und Sonderpreis des IV. russischsprachigen poetryslam in Berlin (beide 2006), Ehrennadel und Ehrenurkunde des Freistaates Thüringen (2007).

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