Pilecki-Institut

Pilecki-Institut Museum und zugleich Forschungsinstitut zu Europa, Polen und dem XX Jahrhundert. Demokratische und freiheitliche Werte gilt es, vor Geschichtsvergessenheit zu bewahren.

Ausstellungen, Debatten, Theaterstücke und vieles mehr.

Wie gewohnt öffnen

Am Pariser Platz, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, findet aktuell ein wirklich spannendes und wichtiges Projekt s...
21/01/2021
#everynamecounts | Arolsen Archives

Am Pariser Platz, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, findet aktuell ein wirklich spannendes und wichtiges Projekt statt: eine Medieninstallation, die die Crowdsourcing-Initiative #everynamecounts begleitet und den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet ist.

Hauptanliegen dieses Projekts ist es, künftige Generationen für den Wert der Geschichte zu sensibilisieren, die Erinnnerung an manche Lektionen der Geschichte wachzuhalten und vor allem alles dafür zu tun, dass die Namen und Identitäten der Opfer niemals in Vergessenheit geraten. Es soll auch als eine Art digitales Mahnmal fungieren, um zu zeigen, wohin Diskriminierung, Antisemitismus und Rassismus führen können.

Dabei wurde eine erfrischend moderne Methodik angewandt, die durch ihre Interaktivität gerade das Interesse junger Menschen wecken soll. Namen und Daten von bereits eingescannten historischen Dokumenten sollen digital erfasst werden, jeder kann sich daran beteiligen, eine kurze Anleitung ist auf der Website von Arolsen Archives vorhanden: https://arolsen-archives.org/.../ausstel.../everynamecounts/ .

Da auch wir u.a. durch unsere Seminare für Lehrer*innen und Schülergruppen aktiv den Kontakt zu der jungen Generation suchen, um sie zum Nachdenken zu bewegen und die Digitialisierung von Archiven ohnehin ein Herzstück unseres Instituts ist, war für uns klar: #everynamecounts ist ein tolles Projekt und hat unsere volle Unterstützung!

Arolsen Archives: "In der Woche vom 21.bis 27. Januar wird die Fassade der Französischen Botschaft in Berlin zur „Leinwand“: Die Medieninstallation ist den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet und ruft dazu auf, die Crowdsourcing-Initiative #everynamecounts zu unterstützen. Wir zeigen sie weltweit per Live-Stream mit vielen spannenden Hintergrundinfos. Am 21. und am 27. Januar 2021 könnt ihr die Medieninstallation hier im Live-Stream sehen (jeweils 17.00 bis 22.00 Uhr)."

Baut mit uns ein digitales Denkmal #everynamecounts ist eine Initiative der Arolsen Archives – mit dem Ziel den Verfolgten des Nationalsozialismus ein digitales Denkmal zu errichten. Damit auch zukünftige Generationen sich an die Namen und Identitäten der Opfer erinnern können. Es geht zudem um...

Ab jetzt beim Pilecki-Institut: Online-Workshops für Schüler*innen! Liebe Lehrer*innen und Schüler*innen, auch uns macht...
20/01/2021

Ab jetzt beim Pilecki-Institut: Online-Workshops für Schüler*innen!

Liebe Lehrer*innen und Schüler*innen, auch uns macht der gestern bis zum 14. Februar verlängerte Lockdown zu schaffen, aber wir haben eine tolle Idee, wie man diesen Lockdown gemeinsam produktiv verbringen kann: Unsere Online-Workshops!

„Eine tolle Alternative zum Distanzlernen – es wäre schön, wenn sich andere freie Bildungsinstitutionen und Museen an Ihnen ein Beispiel nehmen“, so die Einschätzung eines begeisterten Lehrers, der sich selber ein Bild von dem Workshop für Schülergruppen machen wollte. Viele ähnlich enthusiastisch gestimmte Kommentare folgten, einen Teil davon haben wir unten veröffentlicht.

Angesichts der gestern verlautbarten Verlängerung des Lockdowns weiß die heutige B.Z. Folgendes zu berichten: „Lockdown wird zum Loooongdown! RIESEN-KRACH!“. Vielen Lehrer*innen und Schüler*innen geht es ähnlich. Die Schulen bleiben geschlossen, dem Distanzlernen haften etliche Strapazen und Komplikationen an und jetzt wurde auch noch beschlossen, dass es mindestens bis zum 14.Februar noch so weitergeht.

Das Pilecki-Institut Berlin hat sich deswegen ein besonderes Angebot für Schülergruppen ausgedacht: Online-Workshops über den „Widerstand gegen die NS-Verbrechen. Berichte von Witold Pilecki aus dem KZ Auschwitz“.

Worum geht es konkret?

Die Workshops dauern in der Regel ca. 90 Minuten und die Teilnahme an ihnen ist für deutsche Schulen – d.h. auch Berufsschulen, VHS usw. - kostenlos. Diese Woche gehts bereits los und es war uns eine große Freude, die Schüler*innen und Lehrer*innen der ersten zwei Schulen, die unser Angebot in Anspruch genommen haben, kennenzulernen: die Aristoteles-Gesamtschule Bernau (Brandenburg) und das Meranier-Gymnasium Lichtenfels (Bayern).

Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass alle Termine für Januar bereits verbucht sind, im Februar sind aber noch einige Termine frei. In jedem Falle gilt das „first come, first served“ Prinzip. Anmelden kann man sich per E-Mail: [email protected]. Sollten Sie noch Fragen, Anmerkungen oder Zwifel haben, zögern Sie nicht, uns zu schreiben – wir sind immer gerne für Sie da!

Und natürlich möchten wir Ihnen auch die ersten Rückmeldungen von Schüler*innen, die wir bislang erhalten haben, nicht vorenthalten:

➡️ "Ich habe viele tolle Sachen gelernt und wie das damals war."

➡️ "Ich habe mitgenommen, dass die Menschen in den Lagern unter hoher Qual litten."

➡️ "Ich habe mitgenommen, dass die Menschen niemals aufgegeben haben, gegen Nazi-Deutschland zu kämpfen."

➡️ "Ich fand es sehr interessant und ich finde, dass alle Menschen über dieses Thema unterrichtet werden sollten."

➡️ "Das was mich heute am meisten mitgenommen hat, ist die Geschichte von Pileckis Leben. Es ist grauenvoll zu hören, dass er, trotz seinen heldenhaften Taten, sein Tot von seinen eigenen Landsleuten stammt und sie sogar seine Taten vertuschen wollten."

➡️ "Mich erschüttert die Tatsache, dass Menschen die sich für das Land eingesetzt haben, hingerichtet wurden. Ich bewundere Pileckis Mission."

Pilecki-Institut's cover photo
19/01/2021

Pilecki-Institut's cover photo

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19/01/2021

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Hanna Radziejowska: "Unser Digitalarchiv dokumentiert das Schicksal der polnischen Bürger, deren Lebensgeschichten unabd...
16/01/2021
Radziejowska: Unser digitales Archiv ist eine „phänomenale Quelle“ für Historiker

Hanna Radziejowska: "Unser Digitalarchiv dokumentiert das Schicksal der polnischen Bürger, deren Lebensgeschichten unabdingbar mit der Konfrontation mit den zwei Großtotalitarismen des 20. Jahrhunderts verbunden sind.

Es ist zudem auch eine eine Form der Demokratisierung des Wissens und, wie Prof. Jochen Böhler sagte, eine große positive Veränderung in den deutsch-polnischen Verhältnissen".

Das Pilecki Institut hat seine Dokumentensammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Über 90 Anmeldungen, über 30 Teilnehmer*innen aus 10 Bundesländern: Wieder war unser Weiterbildungsseminar für Lehrer*in...
15/01/2021

Über 90 Anmeldungen, über 30 Teilnehmer*innen aus 10 Bundesländern: Wieder war unser Weiterbildungsseminar für Lehrer*innen aus ganz Deutschland ein voller Erfolg.

Der Mix aus Mentimeter, Padlet, zwei Präsentationen über Witold Pilecki und flexibel ineinander übergehenden interaktiven und vortragsähnlichen Phasen wurde von den Teilnehmer*innen nach dem Seminar in einer Online-Umfrage sehr positiv bewertet - danke dafür!

Gute Nachricht: Das nächste Seminar findet bereits am 18.02.2021 statt.

Schlechte Nachricht: Die freien Slots sind auch jetzt schon wieder fast alle weg!

Bei Interesse, Fragen oder sonstigen Anmerkungen stehen wir für Sie unter [email protected] zur Verfügung.

Herzlichen Glückwunsch an die 18 erfolgreichen Bewerber*innen für die diesjährige Edition von Exercising Modernity - We ...
15/01/2021

Herzlichen Glückwunsch an die 18 erfolgreichen Bewerber*innen für die diesjährige Edition von Exercising Modernity - We were/are the Future

Über 100 Bewerbungen aus der ganzen Welt erreichten uns. Diese galt es durchzusehen, um dann 18 erfolgreiche Bewerber*innen auszuwählen. Der größte Teil bestach durch Ideenreichtum sowie geradezu akribische Detailverliebt, ihre Autoren wiederum repräsentierten die unterschiedlichsten Institutionen und ließen diese diversen Erfahrungshorizonte spürbar in die Bewerbungen mit einfließen.

Keine leichte Aufgabe!

Wir haben eine spezielle Kommission einberufen, um nach tagelangen Diskussionen zu einer Entscheidung zu kommen. Hier nun die Ergebnisse!

Allen 18 erfolgreichen Bewerber*innen gratulieren wir ganz herzlich, die vollständige Liste der Teilnehmer*innen kann man auf unserer Webseite einsehen: https://instytutpileckiego.pl/en/instytut/aktualnosci/exercising-modernity-die-erfolgreichen-bewerbungen

Heute um 18 Uhr diskutieren wir über "Ermittlungen und Nachkriegsprozesse gegen NS-Verbrechen" und zwar in einem facette...
12/01/2021

Heute um 18 Uhr diskutieren wir über "Ermittlungen und Nachkriegsprozesse gegen NS-Verbrechen" und zwar in einem facettenreichen, bunt gemischten Kreis. Registrieren kann man sich hier: https://zoom.us/webinar/register/WN_DKrjIbQwTceFKwx40V5ALQ

"Der historische Wert der Prozessdokumentation im Kontext der Erforschung des Zweiten Weltkriegs und der Geschichtsaufarbeitung in zeitgenössischen Demokratien." lautet der Untertitel.

Mit dabei sein wird der österreichische Regisseur Christian Frosch, Autor des preisgekrönten österreichischen Films „Murer“ (2017) über den 1963 in Graz geführten Prozess gegen Franz Murer, den Henker von Vilnius, der trotz der Zeugenaussagen von Überlebenden mit einem Freispruch endete.

Zu Gast ist auch Dr. Andrej Angrick, Ermittler zu den Kriegsverbrechen der Wehrmacht und der Judenvernichtung, spezialisiert auf die Auswertung von Prozess- und Ermittlungsunterlagen im Archiv der Zentralen Stelle zur Verfolgung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg, Autor u.a. des zweibändigen Werkes „Aktion 1005“ über einen organisierten Prozess der Verwischung von Spuren nationalsozialistischer Verbrechen im Osten Europas.

Um die Erkenntnisse und Perspektiven der Forschung in Polen zu Wort kommen zu lassen, haben wir Dr. Joanna Nikel eingeladen. Sie forscht zum Terror der deutschen Besatzung in Masowien am Pilecki-Institut und ist Kuratorin der Ausstellung „Beim Namen gerufen“ (2020), die mit einer Nominierung für die bestgestaltete Ausstellung des Jahres 2020 (STGU) ausgezeichnet wurde.

Moderiert wird die Diskussion von Hanna Radziejowska, der Chefin des Pilecki-Instituts Berlin. Sie ist Koordinatorin, Kuratorin, Produzentin und Drehbuchautorin von Kultur- und Museumsprojekten. Zusammen mit Jack Fairweather ist sie Kuratorin der Ausstellung des Pilecki-Instituts „Der Freiwillige. Witold Pilecki und die Unterwanderung von Auschwitz", welche 2020 mit dem "Historical Event of the Year 2019" Award ausgezeichnet wurde. 2019 hingegen wurde sie für die Ausstellung „Häuser aus Glas” durch Warschaus Bürgermeister in der Kategorie „Beste Veranstaltung über Architektur” ausgezeichnet.

12/01/2021
Instytut Pileckiego

Aktuell findet die Freilassung des internationalen Archivs des Pilecki-Instituts in Warschau statt. Mit dabei sind heute u.a. Jochen Böhler, Tobias Herrmann vom Bundesarchiv, der Künstler Kai Pfeiffer und auch unsere Chefin Hanna Radziejowska.

Hier sehen Sie die Originalversion, man kann sich aber auch auch noch die ganze Zeit bei Zoom anmelden und dort von der englischen oder deutschen Simultanübersetzung Gebrauch machen: https://zoom.us/webinar/register/WN_NIDY2rI0TdWSLlwyPuiXzg?fbclid=IwAR3x2EKc4zeDZHz0TlENszyBxqLP3wyfleamB0540QvjQASSo_xNlNtIw-8

Morgen um 18 Uhr dann unsere Online-Diskussion "Ermittlungen und Nachkriegsprozesse gegen NS-Verbrecher. Der historische Wert der Prozessdokumentation im Kontext der Erforschung des Zweiten Weltkriegs und der Geschichtsaufarbeitung in zeitgenössischen Demokratien." mit dem österreichischen Regisseur Christian Frosch, Dr Andrej Angrick, Dr Joanna Nikel und Hanna Radziejowska.
https://instytutpileckiego.pl/en/instytut/aktualnosci/ermittlungen-und-nachkriegsprozesse-gegen-ns-verbrecher?fbclid=IwAR1A2C4k1S1NgLY0KM3eN6RBX1llxMX1_AV-uscEphhLN5670crD_epVzhY

Zapraszamy do obejrzenia drugiej części naszej transmisji na żywo. W trakcie konferencji „Archiwum: Aktywacja!” zaprezentujemy archiwum cyfrowe i opowiemy o naszych zbiorach, a także porozmawiamy o roli archiwów we współczesnym świecie. Przed nami:

▶ 14:00-15:30 - Panel II. Prawda i narracja. Rola archiwów we współczesnej dyskusji o historii.
▶ 15:45-17:15 - Panel III. Archiwum w kulturze. Jak z dokumentów rodzą się opowieści?

Tłumaczenie symultaniczne dostępne jest na platformie Zoom:

DZIEŃ 1 (12.01.21): https://zoom.us/webinar/register/WN_NIDY2rI0TdWSLlwyPuiXzg
DZIEŃ 2 (13.01.21): https://zoom.us/webinar/register/WN_DKrjIbQwTceFKwx40V5ALQ

ENG:
Join us! During the "Pilecki Institute Archives: Activation" conference, we will present our digital archives and discuss our collections and the role that archives play in the modern world, all in an international environment.
Simultaneous interpretation in Polish, English and German will be provided on Zoom:

DAY 1 (12.01.21): https://zoom.us/webinar/register/WN_NIDY2rI0TdWSLlwyPuiXzg
DAY 2 (13.01.21): https://zoom.us/webinar/register/WN_DKrjIbQwTceFKwx40V5ALQ

Die Freischaltung des Digitalarchivs des Pilecki-Instituts in WarschauUnsere Online-Diskussion "Ermittlungen und Nachkri...
10/01/2021

Die Freischaltung des Digitalarchivs des Pilecki-Instituts in Warschau

Unsere Online-Diskussion "Ermittlungen und Nachkriegsprozesse gegen NS-Verbrecher (http://bit.ly/3ntH5fB) findet im Rahmen einer zweitätigen Online-Konferenz anlässlich der Freischaltung des Digitalarchivs des Pilecki-Instituts Warschau statt.

Neben unserer oben genannten Online-Diskussion mit dem österreichischen Regisseur Christian Frosch, Dr Andrej Angrick, Dr Joanna Nikel und Hanna Radziejowska, empfehlen wir auch einen Blick auf das ganze Konferenzprogramm zu werfen, an den anderen Online-Diskussionen werden u.a. Jochen Böhler oder Roger Moorhouse teilnehmen.

"During the "Pilecki Institute Archives: Activation" conference, we will present our digital archives and discuss our collections and the role that archives play in the modern world, all in an international environment.

The conference will be held on the zoom platform and live on FB.
Simultaneous interpretation in Polish, English and German will be provided

Registration links:
DAY 1 (12.01.21): https://zoom.us/webinar/register/WN_NIDY2rI0TdWSLlwyPuiXzg
DAY 2 (13.01.21): https://zoom.us/webinar/register/WN_DKrjIbQwTceFKwx40V5ALQ

12 JANUARY
9.00–10.15 - Opening - Wojciech Kozłowski, Director of the Pilecki Institute
- Presentation of the Pilecki Institute Archives and their holdings
- Pilecki Institute Archives – Krzysztof Wiśniewski, Pilecki Institute
- Bundesarchiv – Hanna Radziejowska, Pilecki-Institut Berlin
- UNWCC and the National Archives – John Cornell, Pilecki Institute
- Witnesses to the Age – Wojciech Saramonowicz, Pilecki Institute
- Chronicles of Terror – Karol Kalinowski, Pilecki Institute

10.30–12.00 - Panel I. Modern archives. How do contemporary archives reach their audiences?
Moderator: Tomasz Stefanek, Pilecki Institute
Panelists:
Tobias Herrmann, Bundesarchiv
Tamas Kiss, Central European University
Monika Maniewska, Pilecki Institute
Albert Stankowski, Warsaw Ghetto Museum

14.00–15.30 - Panel II. Truth and narrative. The role of archives in modern debates on history
Moderator: Mateusz Werner, Pilecki Institute
Panelists:
Jochen Böhler, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Danuta Drywa, Stutthof Museum
Roger Moorhouse, historian, author of among others Poland 1939
Andrzej Zawistowski, Pilecki Institute

15.45–17.15 - Panel III. Archives in culture. How do documents give rise to stories?
Moderator: Barbara Schabowska, Adam Mickiewicz Institute
Panelists:
Grzegorz Czerniak, Pilecki Institute
Filip Gańczak, Institute of National Remembrance
Krzysztof Noworyta, culture animator
Kai Pfeiffer, visual artist
Hanna Radziejowska, Pilecki-Institut Berlin

13 JANUARY
18.00–19.15 - Panel IV. Postwar criminal investigations and trials. The historical value of postwar trial documentation in the context of research on World War II and postwar reckoning in modern democracies.

During the debate we will talk about the historical value of trial documentation in the context of research on World War II. To what extent did the archival sources, interviews, and trial documentation that was produced in the period from the Nuremberg trials to the 1960s and 1970s open up new research perspectives on examining and describing crimes committed by the functionaries of the Third Reich? The fact that numerous postwar criminal investigations and trials were discontinued and resulted in the acquittal of many Austrian and German criminals also leads to important questions about the postwar reckoning in modern democracies.

Moderator: Hanna Radziejowska, Pilecki-Institut Berlin

Panelists:
Andrej Angrick, Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur
Christian Frosch, film director, screenwriter of among others Murer: Anatomy of a Trial
Joanna Nikel, Pilecki Institute"

#2020highlights"In den Archiven gefunden" lautete der Titel der ersten Podcast-Reihe des Pilecki-Instituts Berlin, deren...
06/01/2021
In den Archiven gefunden - Pilecki-Institut Berlin

#2020highlights

"In den Archiven gefunden" lautete der Titel der ersten Podcast-Reihe des Pilecki-Instituts Berlin, deren Premiere im Frühjahr 2020 stattfand.

"Bislang nicht zu Wort gekommene Zeitzeugen, neue Perspektiven, Zahlen und Fakten. Schicksale, Begebenheiten und die immer wiederkehrende Frage – haben wir Menschen aus der Geschichte etwas gelernt?" - das waren die Annahmen und Ziele, die unserem Podcast als Leitpfaden dienten.

Ferner ging es auch darum, die dank unseres umfangreichen Archiv-Digitalisierungsprogramms erworbenen Erkenntnisse in einen gesellschaftsrelevanten Kontext zu setzen und sie in einer innovativen, spannend anzuhörenden Form in die Öffentlichkeit zu tragen.

Sprecher: Natalia Latecka, Sebastian Feller

Szenario: Natalia Latecka

Montage: Marek Kowalczyk, Sebastian Feller

Alle Folgen und mehr Infos finden Sie hier: https://instytutpileckiego.pl/en/instytut/aktualnosci/asda

und bei Spotify:

https://open.spotify.com/show/2mtadkigI0K7TZtRIHRhgj?si=r0-C80MgS9S_-FROYTKjwA

Dokumente und andere Quellen, die in der Reihe zitiert werden:

1. "Bericht über die Tätigkeit des Amtsarztes in Warschau", Landesarchiv NRW, Abt. Ostwestfalen-Lippe, M 1 I M, Nr. 652

2. Akten aus dem Anklage-Verhandlung gegen Ludwig Fischer und andere; Bände IX-XII, IPN GK 196/66, nach „Chronicles of terror”, Pilecki Institute

3. Protokoll der Hauptverhandlung in der Form von Stenogramm im Verfahren gegen Fischer und andere aus 31. XI. 1946, 2-I, 3-I-1947 r.; Band IV, IPN GK 196/74, nach „Chronicles of terror”, Pilecki Institute

4. Akten aus der Gruppe "Nachlass von Mikołaj Łącki", Staatlicher Archiv in Warschau, APW 72/1293/0

5. Akten aus dem Bestand "Berichte über die Tätigkeit der deutschen Verwaltung in den annektierten und okkupierten Gebieten Polens, auch des Baltikums und der Sowjetunion 1939 - 1945", Bundesarchiv, BArch OSTDOC 13

6. Tomasz Szarota "Okupowanej Warszawy dzień powszedni" („Alltag im okkupiertem Warschau”), Warszawa 2010 Für einige begleitende Informationen danken wir Wikipedia.

Bislang nicht zu Wort gekommene Zeitzeugen, neue Perspektiven, Zahlen und Fakten. Schicksale, Begebenheiten und die immer wiederkehrende Frage – haben wir Menschen aus der Geschichte etwas gelernt? All dies und mehr jeden Dienstag ab 10 Uhr. Der Podcast ist Teil des „Archives, Research and Digit...

Adresse

Pariser Platz 4a
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+493027578955

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Bemerkungen

Trailer zum deutsch-polnischen Kriminalroman
Gratuliere, endlich eine vernünftige Idee auf Deutsch über deutsche Verbrechen Schreiben, gegen die Antipolnische Propaganda offensiv vorgehen. Nur so weiter. Solche Seiten sollen auch in englischer Sprache betrieben werden. Nicht nur sich wehren defensiv agieren, aber auch aktiv sich gegen die Verleumder vorgehen Alles Gute.
Geschichtswissen ist immer gut um zu verstehen wo wir im Strom des Lebens stehen. Ohne Vergangenheit keine Gegenwart und keine Zukunft.
Russia 1943 ▶ German excavations of the mass graves of the Katyn massacre - Mass execution of Polish officers by the Soviet NKVD near Smolensk https://www.facebook.com/GermanHistory/videos/349634108777554/ The Katyn massacre was a series of mass executions of Polish intelligentsia carried out by the Soviet Union, specifically the NKVD ("People's Commissariat for Internal Affairs", aka the Soviet secret police) in April and May 1940. Though the killings took place at several places, the massacre is named after the Katyn Forest, where some of the mass graves were first discovered. The massacre was prompted by NKVD chief Lavrentiy Beria's proposal to execute all captive members of the Polish officer corps, dated 5 March 1940, approved by the Politburo of the Communist Party of the Soviet Union, including its leader, Joseph Stalin. The number of victims is estimated at about 22,000. The victims were executed in the Katyn Forest in Russia, the Kalinin and Kharkiv prisons, and elsewhere. Of the total killed, about 8,000 were officers imprisoned during the 1939 Soviet invasion of Poland, another 6,000 were police officers, and the rest were Polish intelligentsia the Soviets deemed to be "intelligence agents, gendarmes, landowners, saboteurs, factory owners, lawyers, officials, and priests". As the Polish Army officer class was representative of the multi-ethnic Polish state, the killed also included Ukrainians, Belarusians, and Polish Jews including the Chief Rabbi of the Polish Army, Baruch Steinberg. The government of Nazi Germany announced the discovery of mass graves in the Katyn Forest in April 1943. When the London-based Polish government-in-exile asked for an investigation by the International Committee of the Red Cross, Stalin immediately severed diplomatic relations with it. The USSR claimed the Nazis had murdered the victims in 1941 and it continued to deny responsibility for the massacres until 1990, when it officially acknowledged and condemned the perpetration of the killings by the NKVD, as well as the subsequent cover-up by the Soviet government. An investigation conducted by the office of the Prosecutors General of the Soviet Union (1990–1991) and the Russian Federation (1991–2004) confirmed Soviet responsibility for the massacres but refused to classify this action as a war crime or an act of genocide. The investigation was closed on the grounds the perpetrators were dead, and since the Russian government would not classify the dead as victims of the Great Purge, formal posthumous rehabilitation was deemed inapplicable. In November 2010, the Russian State Duma approved a declaration blaming Stalin and other Soviet officials for ordering the massacre. ———————————- Beim Massaker von Katyn erschossen Angehörige des sowjetischen Volkskommissariats für Innere Angelegenheiten (NKWD) vom 3. April bis 11. Mai 1940 etwa 4400 gefangene Polen, größtenteils Offiziere, in einem Wald bei Katyn, einem Dorf 20 Kilometer westlich von Smolensk. Diese Tat gehörte zu einer Reihe von Massenmorden an 22.000 bis 25.000 Berufs- oder Reserveoffizieren, Polizisten und anderen Staatsbürgern Polens, darunter vielen Intellektuellen. Die Entscheidung zu diesen Massenmorden fällte der sowjetische Diktator Josef Stalin, die daraufhin vom Politbüro der Kommunistischen Partei befohlen und an mindestens fünf verschiedenen Orten in den Unionsrepubliken Russland, Ukraine und Weißrussland ausgeführt wurden. Der Ortsname „Katyn“ repräsentiert in Polen diese Mordreihe und wurde zum nationalen Symbol für das Leiden von Polen unter sowjetischer Herrschaft im Zweiten Weltkrieg. Im Sommer 1942 fanden polnische Zwangsarbeiter der Deutschen bei Katyn ein Massengrab der Ermordeten. Das NS-Regime gab die Funde ab 11. April 1943 bekannt, um die Anti-Hitler-Koalition zu schwächen und von eigenen Verbrechen abzulenken. Die Sowjetunion leugnete ihre Verantwortung, lehnte eine internationale Untersuchung ab und lastete das Verbrechen dem NS-Regime an. An dieser Geschichtsfälschung hielt sie bis 1990 fest. In den 1950er-Jahren stellten polnische Publizisten und ein vom US-Kongress eingesetzter Ausschuss die NKWD-Täterschaft fest. Nach neuen Dokumentfunden dazu räumte der sowjetische Präsident Michail Gorbatschow am 13. April 1990 die Verantwortung der Sowjetunion für diese Massenmorde ein und entschuldigte sich später beim polnischen Volk. Die Ministerpräsidenten Russlands und Polens, Wladimir Putin und Donald Tusk, gedachten 2010 in Katyn erstmals gemeinsam der Opfer des Verbrechens. Noch lebende Täter wurden jedoch nicht strafverfolgt. Opferangehörige klagten in Russland erfolglos auf Einsicht in die Ermittlungsakten, behördliche Auskunft über die Todesumstände der Opfer, deren juristische Rehabilitierung und Entschädigungen.
Wczorajszy konzert awangarda i eksperyment w jednym. Zaraz na pierwszej kolumnie trafiłam na błąd ortograficzny i złe przetłumaczenie. Jest na niej od otwarcia insytutu 16.09.19. Czy nie było czasu aby to poprawić? Czy trzeba się wstydzić? Zwróciłam na to uwagę pani dyrektor. Wie o tym. Ręce opadają.