Literarisches Colloquium Berlin

Literarisches Colloquium Berlin Das Literarische Colloquium Berlin (LCB) ist Veranstaltungsforum und Gästehaus, Arbeitsstätte und Talentschmiede für Autorinnen und Autoren sowie für Übersetzerinnen und Übersetzer.

Wie gewohnt öffnen

02/10/2020
Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur

Gerade starten neben den Guten Tagen auch die Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur mit diesem Gastmahl aus dem Maxim Gorki Theater. Schönen Tag der Deutschen Einheit wünschen wir. Am Montag sind die TdJML im LCB: Aras Ören und die postmigrantische Kunst. Es gibt noch einige wenige Karten: https://tickets.lcb.de/.../1193-tickets-cok-drama-naunyn...
#jewsnewstoday #tdjml #tdjml20 #tdjml2020 #tagederjüdischmuslimischenleitkultur #ausderbubbleindiecharts

Gehostet von Max Czollek und Necati Öziri in Zusammenarbeit mit dem Maxim Gorki Theater

Von Feuilleton und Politik seit Jahren nur als Spektakel ausgeleuchtet, entwickelten sich in Kunst und Wissenschaft Strategien und Ästhetiken, Begriffe und Perspektiven, die ohne ordnendes Zentrum und heroisierte Vergangenheit auskommen. Mit dem Archiv wehrhafter Kunst gewappnet, lautet das Motto der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur daher post-migrantischer Antifaschismus, radikale Vielfalt und Gegenwartsbewältigung. Am Vorabend der TdJML 2020 feiern wir die Tage der Jüdisch-Muslimischen, Queer-Linksextremen, Kurdisch-Intellektuellen, Atheistisch-Tscherkessischen Leitkultur!

Mit: Rebecca Ajnwojner Fatma Aydemir Sivan Ben Yishai Max Czollek Murat Dikenci Yunus Ersoy Benjamin Fischer Марина Френк Tim Freudensprung Tobias Herzberg Daniel Kahn Fans & Friends of Mely Kiyak Shermin Langhoff Yeva Lapsker Hanni Helene Monica Marotta
Necati Öziri Sasha Marianna Salzmann Hengameh Yagoobifarah

Kurator/Initiator/Script: Max Czollek
Kamera: Paul Rohlfs, Carmen Treichl
Set Design: @Julia Casabona
Dramaturgische Unterstützung: Yunus Ersoy
Produktionsleitung/Regieassistenz: Clara Puhlmann
Projektleitung: Monica Marotta
Technische Leitung: Etienne Arnaud
Maske: Jenny Blumenthal, Lena Loxterkamp
Requisite: Sabrina Lindenlaub, Uwe Thiel
Kameraassistenz: Maayane Bouhnik, Karim Marold
Produktionsassistenz/Hygienebeauftragte: Livia Valensise
Set-Assistentin: Ida Feldmann
Montage: Celine Jünger, Raffaéllo Lupperger
Farbkorrektur: Carmen Treichl
Tonmischung: Paul Wollstadt
Regie: Moritz Richard Schmidt

Lied: »The Jew In You (The Last Universal Diasporic Testament of Adam Spielman)«
Text und Musik: Daniel Kahn
entstanden anlässlich der Inszenierung »Warten auf Adam Spielman« (2010)
von Hakan Savaş Mican in der Regie von Michael Ronen am Ballhaus Naunynstraße.
Erhältlich auf dem Album »The Fourth Unternational« (Auris Media 2020)

Besonderen Dank an
France Orsenne, Raffaéllo Lupperger, Dino.Berlin Filmgeräteverleih

#jewsnewstoday #tdjml #tdjml20 #tdjml2020 #tagederjüdischmuslimischenleitkultur #ausderbubbleindiecharts

30. September vs. 1. Oktober 2020.
01/10/2020

30. September vs. 1. Oktober 2020.

Leselampe via Literaturport. Cornelia Jentzsch empfiehlt in der aktuellen Leselampe die »Erinnerungen eines Insektenfors...
01/10/2020

Leselampe via Literaturport. Cornelia Jentzsch empfiehlt in der aktuellen Leselampe die »Erinnerungen eines Insektenforschers (Band I bis X)« (Matthes & Seitz Berlin, Übersetzung Friedrich Koch u.a., 2010-2020) von Jean-Henri Fabre. »Das Besondere an diesen Entomologischen Erinnerungen Fabres […] sind nicht nur ihre wissenschaftliche Präzision und viele bis dahin unbekannte Entdeckungen im Reich der Insekten und Gliedertiere. Faszinierend sind vor allem die Leidenschaft, mit der sich Fabre über vierzig Jahre lang winzigen Lebewesen widmete, seine außergewöhnliche Beobachtungsgabe und der hinreißende literarische Stil, in dem er seine Erinnerungen aufschrieb.«
https://www.literaturport.de/leselampe/kw39-cornelia-jentzsch/
Copyright Foto: Frank und Bettina Eltner/ Galerie Oqbo

Abdalrahman Alqalaq und Katerina Poladjan sind eines von sieben Briefwechselpaaren, die einander in Briefen, E-Mails, pe...
30/09/2020

Abdalrahman Alqalaq und Katerina Poladjan sind eines von sieben Briefwechselpaaren, die einander in Briefen, E-Mails, per WhatsApp oder auf Postkarten aus ihrem Leben, von Vergangenem, aktuell Erlebtem und von ihren Herkunftsländern erzählen. Morgen Abend (Do, 1.10., 19h30) im LCB: (W)Ortwechseln: Lesung mit Abdalrahman Alqalaq & Katerina Poladjan. Es gibt noch Karten, wir freuen uns auf euch: https://literatur-berlin.tickettoaster.de/produkte/1192-tickets-w-ortwechseln-literarisches-colloquium-berlin-e-v-berlin-am-01-10-2020
In Zusammenarbeit mit WIR MACHEN DAS

Neue Folgen auf der Podcast-Lesebühne »weiter lesen – das LCB im rbbKultur«: Richard Ford: „Irische Passagiere“ | Han Ka...
29/09/2020

Neue Folgen auf der Podcast-Lesebühne »weiter lesen – das LCB im rbbKultur«: Richard Ford: „Irische Passagiere“ | Han Kang: „Weiß“ | David Grossman: „Was Nina wusste“ | Etgar Keret: „Tu’s nicht“ | Jonas Eika: „Nach der Sonne“ | Andreas Schaefer: „Das Gartenzimmer | ... Zu den Podcasts: https://www.ardaudiothek.de/weiter-lesen/73920112/alle

Was heißt es, aus einem Land zu kommen, das es nicht mehr gibt?  Dieser Frage geht Sandra Gugić in ihrem Roman »Zorn und...
28/09/2020

Was heißt es, aus einem Land zu kommen, das es nicht mehr gibt? Dieser Frage geht Sandra Gugić in ihrem Roman »Zorn und Stille« (Hoffmann und Campe Verlag, 2020) nach, indem sie der Protagonistin, Fotografin und modernen Nomadin, Billy Bana folgt. In Rückblicken verwebt Gugić die Geschichte von Billys Gastarbeiter-Eltern, die Flucht nach Wien, den Zerfall Jugoslawiens und das Leben im ›Niemandsland der Sehnsüchte‹ zu einem großen Familienroman - ohne klischeehaften Kindheiten oder Balkanschilderungen. Am 2. Oktober liest die Autorin im LCB aus ihrem neuen Buch und unterhält sich mit Tino Schlench (IG: @literaturpalast)

TICKETS: https://literatur-berlin.tickettoaster.de/produkte/1182-tickets-die-guten-tage-literarisches-colloquium-berlin-e-v-berlin-am-02-10-2020

»DIE GUTEN TAGE«, eine Veranstaltung zur Literatur und Musik aus Südosteuropa, wird in Zusammenarbeit mit dem Literaturnetzwerk Traduki ausgerichtet.

#diegutentage #literatur #musik #SOE #traduki #commonground #sandragugic #zornundstille #roman #hoffmanundcampe #jugoslawien #österreich

Foto @ Dirk Skiba
Cover @ Hoffmann und Campe
Grafik @ Lea Župančič

Dichterlesen.net | Frisch aus dem Archiv #69: In Georgi Gospodinovs Erzählband »8 Minuten und 19 Sekunden« (Literaturver...
28/09/2020

Dichterlesen.net | Frisch aus dem Archiv #69:

In Georgi Gospodinovs Erzählband »8 Minuten und 19 Sekunden« (Literaturverlag DROSCHL, Ü: Alexander Sitzmann) begegnen wir hinterwäldlerischen Dorfbewohnern auf dem südlichen Balkan, einem Kind, das nacheinander verschiedene Väter adoptiert, einem Autor, der ganz Lissabon nach einer unbekannten Schönen absucht. Einige Geschichten werfen Blicke in die kommunistische Vergangenheit des Landes und andere in die Zukunft der Menschheit. Mit diesen kurzweiligen und vergnüglichen Apokalypsen beschenkt der ›Meister der Verschlingung von Kunst und Leben‹ seine Leser·innen abermals mit Witz, Trost und Mitgefühl. 2016 war der Autor im Literaturhaus Basel zu Gast und unterhielt sich mit Martina Baleva.

Zum Podcast: https://www.dichterlesen.net/veranstaltungen/veranstaltung/detail/georgi-gospodinov-8-minuten-und-19-sekunden-2241/

Zu allen Hörtipps: https://lcb.de/dichterlesen-frisch-aus-dem-archiv/

#dichterlesen #literaturimnetz #hörtipp #podcast #literaturhausbasel #gospodinov #bulgarien #droschl

Foto © Dafinka Stoilova

"In gewisser Weise befinden wir uns auf der Schattenlinie, eine Vorstellung, auf die Joseph Conrad sich in seinem Roman ...
28/09/2020
La línea de sombra

"In gewisser Weise befinden wir uns auf der Schattenlinie, eine Vorstellung, auf die Joseph Conrad sich in seinem Roman mit demselben Titel bezog, in dem er uns die Ereignisse erzählt, die er durchlitt, als er zum ersten Mal Kapitän eines Schiffes war. Kurze Zeit nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Bangkok erreichte sein Schiff den Eingang des Golfs und steckte 17 Tage lang auf einem glatten Meer fest, darauf wartend, dass Wind aufkäme. Obendrein war seine Besatzung an einem Tropenfieber erkrankt und das Medikament, mit dem sie behandelt wurden, war ausgegangen."

Neuer Beitrag auf LCB diplomatique, entstanden in Kooperation mit der Zeitschrift Kulturaustausch und dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa): Frank Báez berichtet aus der Dominikanischen Republik in Text und Bild.

#LCBdiplomatique #Kulturaustausch

Hier können Sie den Newsletter von LCB diplomatique abonnieren: https://lcb.de/diplomatique-newsletter/

The Shadow Line | Frank Báez | My mother realized some avocadoes we had wrapped in newspaper to ripen faster looked just as green as they did when we first picked them from the tree. I went to check and confirmed they were still green. That got me thinking―my life is just like those avocadoes now...

»Ich habe drei Jahre meines eigenen Lebens gebraucht, um jene fünfzig kurz zusammenzufassen, die mir scheinbar überhaupt...
26/09/2020

»Ich habe drei Jahre meines eigenen Lebens gebraucht, um jene fünfzig kurz zusammenzufassen, die mir scheinbar überhaupt nicht widerfahren sind.«

So fängt Ivana Sajko ihren »Familienroman« (Verlag Voland & Quist, 2020) an, der diesen Frühling auch auf Deutsch erschienen ist. Das Ergebnis ihrer Jahrelangen Arbeit ist ein dichtes intertextuelles Netzwerk, in dem persönliche Erfahrungen, historische Dokumente, eigene und fremde literarische Werke ineinandergreifen und so die Widersprüche und Leerstellen der kollektiven Erinnerung offenbaren, “ohne irgendetwas zu behaupten”. Am 2. Oktober liest Sajko aus ihrem Roman — zum ersten Mal vor dem Berliner Publikum — und unterhält sich mit Ismar Hačam.

TICKETS: https://literatur-berlin.tickettoaster.de/produkte/1182-tickets-die-guten-tage-literarisches-colloquium-berlin-e-v-berlin-am-02-10-2020

»DIE GUTEN TAGE«, eine Veranstaltung zur Literatur und Musik aus Südosteuropa, wird in Zusammenarbeit mit dem Literaturnetzwerk Traduki ausgerichtet.

#diegutentage #literatur #musik #SOE #traduki #commonground #ivanasajko #familienroman #volandundquist #buchpremiere

Foto: Ivana Sajko © Maja Bosnić
Grafik © Lea Župančič

Neuer #WeiterLesen Podcast!»Irische Passagiere« von Richard Ford (übersetzt von Frank Heibert, Hanser Literaturverlage/H...
26/09/2020
Richard Ford und "irische Passagiere" - weiter lesen | ARD Audiothek

Neuer #WeiterLesen Podcast!

»Irische Passagiere« von Richard Ford (übersetzt von Frank Heibert, Hanser Literaturverlage/Hanser Berlin, 2020) enthält neun Erzählungen, die alle davon handeln, wie durch einen Schicksalsschlag ein Leben aus der Bahn geworfen wird. Im Gespräch mit Anne-Dore Krohn erzählt Ford, warum er über Dinge schreibt, vor denen er Angst hat und über seinen Glauben an die Literatur, die den Blick für das Leben schärfen kann.

HEUTE um 17:04 im rbbKultur Radio oder on demand in der ARD Audiothek 👇

Richard Ford schreibt über den Ernst des Lebens, aber lachen kann man darüber trotzdem – auch in seinen neuen Erzählungen. Im Gespräch mit Anne-Dore Krohn erzählt Ford, warum er über Dinge schreibt, vor denen er Angst hat. Er erzählt von seiner Freundschaft zu Raymond Carver und von Bösewi...

Die Liste der Teilnehmer·innen des zweiten 24-Stunden-Comics am Wannsee ist auf www.lcb.de zu sehen!Dieses Jahr können w...
25/09/2020

Die Liste der Teilnehmer·innen des zweiten 24-Stunden-Comics am Wannsee ist auf www.lcb.de zu sehen!

Dieses Jahr können wir aus bekannten Gründen leider nur 30 Plätze für die Teilnahme vor Ort anbieten. Besonders freuen wir uns aber auch auf die Teilnahme aus der Ferne! Alle Interessierten können von zu Hause mitmachen und den work in progress wie die Ergebnisse unter den Hashtags #24hcomic #comicamwannsee teilen. Verfolgt bitte die social media-Kanäle des LCB oder schaut auf die Website www.lcb.de – dort wird das Thema am 10. Oktober um 12 Uhr bekanntgegeben. Im Laufe der darauffolgenden 24 Stunden werden auch viele Lives im Netz erscheinen.

Die Abendveranstaltung vom 24-Stunden-Comic am Wannsee II findet zwar ohne Publikum statt, dafür wird sie aber gestreamt: 10. Oktober, Beginn: 19.30 Uhr.

Anja Golob ist wieder zu Gast am Wannsee! Nach ihrem Stipendienaufenthalt im Winter 2016/2017 und ihrer Teilnahme am Fes...
24/09/2020

Anja Golob ist wieder zu Gast am Wannsee! Nach ihrem Stipendienaufenthalt im Winter 2016/2017 und ihrer Teilnahme am Festival des queeren Literatur aus Mittel- und Osteuropa #QueerEast 2018, liest sie am 2. Oktober ihre neuen Gedichte - zum ersten Mal auf Deutsch - und unterhält sich mit Irina Bondas.

https://www.facebook.com/events/1088275781567864/

https://lcb.de/programm/die-guten-tage/

TICKETS: https://literatur-berlin.tickettoaster.de/produkte/1182-tickets-die-guten-tage-literarisches-colloquium-berlin-e-v-berlin-am-02-10-2020

"DIE GUTEN TAGE", eine Veranstaltung zur Literatur und Musik aus Südosteuropa, wird in Zusammenarbeit mit dem Literaturnetzwerk Traduki ausgerichtet.

#diegutentage #literatur #musik #SOE #traduki #commonground #anjagolob #lyrik

Zeichnung © Ute Helmhold
Grafik © Lea Župančič

Am 12. September wurde das ganze Gelände des LCB von Musik erfüllt: Auf unserer Veranstaltung »SILENCED CHOIRS / Bald si...
24/09/2020

Am 12. September wurde das ganze Gelände des LCB von Musik erfüllt: Auf unserer Veranstaltung »SILENCED CHOIRS / Bald sind wir aber Gesang! – Ein Hölderlin-Gastmahl« machten Sängerinnen und Sänger, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, Autorinnen und Autoren jenen sommerlichen Samstag zu einem musikalischen Fest. Elissa de Brito hat einige visuelle Eindrücke festgehalten, schaut mal hier!

Was sollten Gesellschaften von ihrer Vergangenheit erinnern? Welche Denkmäler müssen fallen, um Platz zu schaffen für ei...
23/09/2020

Was sollten Gesellschaften von ihrer Vergangenheit erinnern? Welche Denkmäler müssen fallen, um Platz zu schaffen für eine gerechtere Zukunft? Dazu äußern sich Expertinnen und Journalisten aus aller Welt in ihren Beiträgen für die Zeitschrift Kulturaustausch. Den neuesten Text zum Thema schrieb der Autor und Künstler D. S. Chougale aus Indien.

Bei #LCBdiplomatique wurde dieses Thema auch behandelt, in Beiträgen aus Belgien, aus der Schweiz und aus den USA:

https://lcb.de/diplomatique/gangreen/

https://lcb.de/diplomatique/zensur-die-zeigt/

https://lcb.de/diplomatique/a-new-battle-in-americas-culture-wars/
***

Die Zeitschrift KULTURAUSTAUSCH widmet sich in jeder Ausgabe einem Thema und lädt Autor*innen aus aller Welt ein, ihre ganz eigenen Sichtweisen darauf zu teilen. Das Magazin steht für Vielfalt, Internationalität und einem Journalismus aus nächster Nähe: zeitschrift-kulturaustausch.de

What should societies remember about the past? And which monuments need to topple to make way for a fairer future? Every week KULTURAUSTAUSCH talks about these questions to experts and authors from around the world. Today: the author and artist D. S. Chougale, India:

“Sangolli Rayanna was a warrior. He lead a battalion in the army of Kittur Rani Channamma, a Dowgar Warrior queen in India’s Karnataka state. He lived in the mid 19th century and fought a British officer posted there. Rayanna was tried for treason and executed, just like his queen.

Rayanna belonged to a Kuruba shepherd community, a significant fact in India’s deeply divided society that is compartmentalised into castes or communities. Kurubas are a wealthy, rural group and have been asserting their influence in India’s electoral politics in recent decades, improving their literacy and entering the federal and state government. Thus, Rayanna’s presence has grown in importance in recent years.

On the night of August 14, a group of young people erected a statue of Rayanna in the village of Peeranwadi, on the highway connecting Karnataka and Goa. The police removed the statue. It is against the law to put up any structure on the nation’s highways. But state level leaders joined the chorus, demanding that the statue is returned to its position. The argument was picked up by the media and the statue was reinstalled on August 28.

The Kuruba youth who speak Kannada, a language spoken by many people in southwestern India, have been demanding reinstallation. But it is opposed by those who live in the same area but speak Marathi, another widely spoken language in India.

India is a thriving democracy and people are proud of their culture and history. However, nationalist politics has taken centre stage and issues like caste and language have become political tools for leaders and the media. It's a tragedy that India's national heroes are being reduced to their caste and language affiliations. History should teach us to live in peace and harmony and not encourage us to fight.”

[Photo: P. K. Badiger]

Hannes Köhler und Pierre Ducrozet, die 2018 im Rahmen unseres Projekts »Allons Enfants!« gemeinsam nach Barcelona reiste...
22/09/2020

Hannes Köhler und Pierre Ducrozet, die 2018 im Rahmen unseres Projekts »Allons Enfants!« gemeinsam nach Barcelona reisten (der spannende Briefwechsel, der sich daraus entspann, ist auf www.allonsenfants.eu nachzulesen), waren vom 18. bis 20. September gemeinsam zu den »Conversaciones Literarias« in Formentor auf Mallorca eingeladen. Eine schöne Nachwirkung eines tollen Projekts mit vielen spannenden Reisen - kaum noch vorstellbar in diesen pandemischen Zeiten.

22/09/2020

Die Aufgabe, das Gästehaus im August wieder mit Leben zu füllen, haben Teresa Dopler, Dominik Busch, Caren Jeß und Ariane von Graffenried mit Bravour gemeistert. Es fügte sich, daß sie alle für die Bühne schreiben; der gestrige Hausgästeabend hatte in jeder Hinsicht viel zu bieten!

LCB diplomatique: 50 Beiträge, ein Jahr, acht Partner!Heute wurden der Text und das Bild von Aleš Šteger aus Slowenien a...
21/09/2020

LCB diplomatique: 50 Beiträge, ein Jahr, acht Partner!

Heute wurden der Text und das Bild von Aleš Šteger aus Slowenien auf @lcb.diplomatique veröffentlicht. Damit hat unser alternatives Nachrichtenportal seinen 50. Beitrag erreicht.

Seit Oktober 2019 veröffentlichen wir jeden Montag Beiträge von Autorinnen und Autoren aus der ganzen Welt: In Bild und Text berichten sie über politische Dimensionen ihres Alltags, abseits der großen Pressekonferenzen und mit Fokus auf ihre unmittelbare Umgebung. Von den Beiträgen stammen 11 aus Asien, 9 aus Nord- und Südamerika, 8 aus Afrika und 2 aus Ozeanien, außerdem wurden die Texte bereits in über 30 Sprachen übersetzt.

Hier gehts zum Portal: https://lcb.de/diplomatique/

Wir danken dem Auswärtiges Amt für die Förderung des Projekts LCB diplomatique und unseren mittlerweile acht Kooperations- und Medienpartnern, die uns bei der Aufgabe unterstützt haben, LCB diplomatique noch diplomatischer zu machen.

Wir freuen uns auf die nächsten 50 Beiträge!

Kooperationspartner: Goethe-Institut Toledo - Übersetzer·innen im Austausch der Kulturen Villa Aurora - Los Angeles Übersetzerhaus Looren Institut français Deutschland
Medienpartner:
Revista Pessoa - Mombak Le Monde diplomatique - Deutsche Ausgabe Kulturaustausch

Adresse

Am Sandwerder 5
Berlin
14109

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Literarisches Colloquium Berlin erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Literarisches Colloquium Berlin senden:

Videos

S-Bahn nach Arkadien

Eine stattliche Auffahrt, imposantes Gebäude hinter riesigen Bäumen, repräsentatives Treppenhaus, knirschendes Parkett, Stuck, Türmchen und Arkaden, und dann der wunderschöne, „englische“ Ausblick hinab zum See – es gehört wohl zu den Pointen dieser Stadt, dass der Geist der Nachkriegsmoderne Anfang der sechziger Jahre im schmucken Ambiente einer abgewohnten Gründerzeitvilla heimisch wurde. Walter Höllerer hatte im kargen West-Berlin der frühen Mauerjahre die ansteckende Vision einer künstlerischen Produktionsstätte für Autoren, Theater- und Filmemacher entwickelt, ein Haus für Sprache und Literatur im technischen Zeitalter. Die Entdeckung eines leer stehenden Terrassenhotels in schönster Wannseelage unweit der S-Bahn erwies sich dabei als Glücksfall, denn als Gästehaus war es genauso geeignet wie für ein Autorentreffen oder das eine oder andere veranstalterische Experiment. Das „Literarische Colloquium Berlin“ (LCB), 1963 mit Fördergeldern der Ford Foundation gegründet und getragen vom Berliner Senat, wurde rasch zum Kristallisationspunkt internationaler Begegnungen und zur Bühne für die Diskussion mit dem Publikum. Tagungen der Gruppe 47, die San Francisco Poets, ein- und ausziehende Theatergruppen, Schriftsteller aus Ost und West füllten das Haus mit Leben, haben die Spuren gelegt zum Literaturbetrieb, wie wir ihn heute kennen.

Das Literarische Colloquium Berlin hat seine Rolle immer wieder neu finden und interpretieren müssen. Als Veranstaltungsforum und Gästehaus, Werkstatt und Talentschmiede für Autor*innen und Übersetzer*innen spielt es heute eine bedeutende Rolle. Mit seiner traditionsreichen Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter“, seinen Internetprojekten und Förderprogrammen hat es die roten Fäden der Anfänge in die Gegenwart weitergesponnen. Das LCB ist ein Ort der lebendigen Auseinandersetzung mit Literatur, eine Institution mit internationaler Ausstrahlung.

Wenn das Literarische Colloquium heute zusammen mit der Gruppe 47 als Keimzelle des modernen deutschen Literaturbetriebs beschrieben wird, dann vor allem wegen seiner öffentlichen Veranstaltungen. Höllerers „Literatur im technischen Zeitalter“, jene Lesungs- und Diskussionsreihe mit Autoren wie Heimito von Doderer, Nathalie Sarraute, John Dos Passos und Ingeborg Bachmann traf den Nerv der Zeit und steht am Beginn einer Entwicklung, die die literarische Diskussion zum öffentlichen Ereignis machte. Auch heute kommen Autor*innen und ihre Leser*innen im LCB zueinander, reflektieren Kritiker*innen und Moderator*innen gelesene Texte, ist man dem Literarischen auf der Spur. Thematische Reihen, Neuerscheinungen, das „Studio LCB“ mit seiner weltweiten Reichweite, Lesungen im intimen Rahmen, aber auch festlich und bunt wie beim alljährlichen Sommerfest oder bei unserer Gartenmesse „Kleine Verlage am Großen Wannsee“ – öffentliche Veranstaltungen machen das Literarische Colloquium zur Bühne für das Gespräch über Literatur. Auf www.dichterlesen.net sind viele Veranstaltungen mittlerweile auch nachhörbar.

„Manchmal verließ ich spätabends mein Zimmer und ging in das verlassene Erdgeschoss hinunter. Beim Knarren des Holzbodens traten die bleichen Umrisse der Gestalten auf den Fotos aus den Wänden hervor. Ich machte kein Licht. So unauffällig wie möglich bahnte ich mir einen Weg durch den leeren Saal. Ich fand immer einen Stuhl am Fenster und lauschte den Geschichten, die mir die dichtgedrängten Geister der Schriftsteller, jeder seinen unendlichen Monolog vor sich hinbrummend, diese Nacht anzudrehen versuchten.“

Aleš Šteger

Zu Beginn der 1880er Jahre erwirbt Baurat Robert Guthmann, Zementfabrikant und Besitzer eines Kalksteinwerks, das Seegrundstück in der Villenkolonie Wannsee und lässt von den Architekten Kayser & von Groszheim 1885 eine Villa errichten – den backsteinernen Wunschtraum der Gründerzeit. Nach dem Tode Guthmanns 1924 vermietete dessen Enkel und Erbe, Hans Georg von Morgen – er selbst bewohnte wohl u.a. das „Turmzimmer“ – Teile des Hauses an den Bankier Dr. Ernst Goldschmidt, einen Vetter der Mutter Carl Zuckmayers. Der Dramatiker schrieb in diesem „Schloß am Wannsee“, wie er es nannte, im Sommer 1925 seinen „Fröhlichen Weinberg“. Später zog der Industrielle Ernst Possel ein – für wenige Jahre nur, denn er stand den Nazis fern und verließ Deutschland 1938. 1934 kaufte Prof. Paul Otto Rosin (1890-1967) das Anwesen, der 1935 nach England emigrierte und enteignet wurde (und das Haus nach einem Rückerstattungsverfahren 1953 zurückerhielt). In den folgenden Jahren wechselten die Eigentümer in rascher Folge, 1942 wird der „Kriegsfiskus“ als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen. Das Haus wird bis zum Kriegsende von der Reichsmarine genutzt. In dieser Zeit ist das ehemalige Garten-Atrium überdacht worden; dabei ist der heutige Veranstaltungsraum entstanden. 1945 nehmen zunächst amerikanische Militärs Quartier Am Sandwerder 5, schon bald danach öffnet das „Casino-Hotel am Wannsee“ seine Pforten. Als prominenter Gast wohnt Anna Seghers, zurück aus dem mexikanischen Exil, 1947 für einige Monate im „Casino“. Der Hotelbetrieb – Postkarten aus den fünfziger Jahren zeigen, daß auch das angrenzende Haus Am Sandwerder 3 mitbewirtschaftet wurde – scheint im Lauf der Jahre immer schlechter gelaufen zu sein; die Eigentümerin verkauft das Anwesen 1960 an das Land Berlin. Das etwas verwohnte Gebäude wird in den Jahren danach wieder hergerichtet. 1962 tagt die Gruppe 47 im „Alten Casino“, 1963 schließlich wird das Haus zum Gründungsort und Sitz des Literarischen Colloquiums.

Textauszug: Jürgen Jakob Becker, anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Literarischen Colloquiums. Vollständig nachzulesen auf https://www.lcb.de/ueberuns/50-jahre-lcb/.

Foto Gruppe 47: Renate von Mangoldt

Veranstaltungen/Veranstaltungsorte in der Nähe


Andere Bühne und Veranstaltungsort in Berlin

Alles Anzeigen

Bemerkungen

Nous sommes une Association dénommée Association des Volontaires aux Personnes Vulnérables et aux Enfants Orphelins" AVPVEO" en sigle, œuvrant en République Démocratique du Congo, Sud Kivu dans les territoires d''Uvira et FIZI. Son siège social Territoire de Fizi , secteur Tanganyika, Groupement des babungwe nord, localité des bakeci, Village AKE II. Nous sommes dans la protection de l'enfance, sécurité alimentaire, paix, violence sexuelle, genre, agriculture, élevage, pêche, éducation, micro crédit, mine et dans les domaines professionnels. Contacts : émail : avpveocongo @gmail.com WHATSAPP +243898334619 Mobile phone +243976375524 Nous sommes intéressés de travailler en partenariat de collaboration. Espérons une suite favorable de votre part. Clément wilondja Coordonnateur AVPVEO rdcNous sommes une Association dénommée Association des Volontaires aux Personnes Vulnérables et aux Enfants Orphelins" AVPVEO" en sigle, œuvrant en République Démocratique du Congo, Sud Kivu dans les territoires d''Uvira et FIZI. Son siège social Territoire de Fizi , secteur Tanganyika, Groupement des babungwe nord, localité des bakeci, Village AKE II. Bureau administratif se situe dans la ville d'Uvira. Nous sommes dans la protection de l'enfance, Santé, sécurité alimentaire, paix, violence sexuelle, genre, agriculture, élevage, pêche,handicap, environnement, éducation, micro crédit, mine et dans les domaines professionnels. Contacts : émail : avpveocongo @gmail.com WHATSAPP +243898334619 Mobile phone +243976375524 Nous sommes intéressés de travailler en partenariat de collaboration. Espérons une suite favorable de votre part. Clément wilondja Coordonnateur AVPVEO rdc
Ein Rückblick auf Momente meines Aufenthaltes in LCB als Stipendiatin im September 2019.
Language exchange meeting this Tuesday! Share your languages, practice the language you are currently learning, meet like-minded people and enjoy the multicultural atmosphere :) https://www.facebook.com/events/361865057869755/
Meeting next Tuesday! Practice many languages at one meeting, be inspired by other polyglots and language enthusiasts and enjoy the fun multicultural atmosphere! https://www.facebook.com/events/391523654765080?name=Polyglot+Club+Berlin+Meeting%21+%3A%29&event_id=391523654765080&sfns=mo
morgen. Enis Maci im Studio Я!
PLAY IT ALL OVER EUROPE !!!!! DAS IST THEATER !!!!! Venez jouer en France Le théâtre académique est si endormi ! MERCI ENCORE ! Fred, französisches Zuschauer
de retour de la derniere representation de la piece de Karl Zuckmayer noch vielen dank, als Zuschauer hatte ich nie was so erlebt Bitte noch wieder solche Theaterstücke in ihrem wunderschönes Kultur Platz formidable energie et demarche nous avons besoin de ca noch danke zu alle Schauspieler, aber zuerst... zu Margarita you made my day a dream Frederic POINT
buchwurm.org/norbert-sternmut-lichtpausen-gedichte/
Kann ich mich noch um ein Uebersetzerstipendium bei Ihnen bewerben? Alena Bláhová, Uebesertzerin aus dem Tschechischen ins Deutsche, der Oestereicherischer Uebersetzerpreis 2015. Ist es fuer mich nicht zu spaet? Danke!
Ein neues, spannendes Angebot für Freunde und Freundinnen der Literatur!