Glinkastraße

Die Glinkastraße ist eine seit dem 31. Mai 1951 nach dem russischen Komponisten Michail Glinka benannte Straße im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Zuvor trug sie seit Beginn des 18. Jahrhunderts den Namen Kanonierstraße.Verlauf und GeschichteDie Straße verläuft in Nord-Süd-Richtung parallel zur Friedrichstraße, vom Boulevard Unter den Linden bis zur Kronenstraße, wo sie in die Mauerstraße übergeht. Der Verkehrsweg wurde als Kanonierstraße um 1700 angelegt und führte von der Kronenstraße (an der Dreifaltigkeitskirche) über die Jägerstraße und Französische Straße zur Behrenstraße. Im 18. Jahrhundert gab es entlang der Straße 46 Häuser in Hufeisennummerierung. Der Straßenname soll daher rühren, dass im 16./17. Jahrhundert am südlichen Ende dieser Straße ein Wachhaus mit Kanone gestanden habe, an der die Soldaten ihren Dienst leisten mussten.Als Folge der Zerstörungen des Gebietes im Zweiten Weltkrieg und der nachfolgenden Beräumung der Trümmergrundstücke wurde die Straße umbenannt und von der Behrenstraße bis an die Straße Unter den Linden verlängert.Anliegende GebäudeIm nördlichen Teil der Glinkastraße steht ein Teil der Russischen Botschaft Berlin. In der Glinkastraße 24 befindet sich der Berliner Amtssitz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Seit 20. Oktober 2014 befindet sich der Hauptsitz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in der Glinkastraße 40. In den zwischen 1972 und 1974 errichteten Gebäuden Nr. 5–7 hat die Nordkoreanische Botschaft ihren Sitz. Die metallene Eingangstür zum Haus Nummer 7 entstand in der Werkstatt des Metallkünstlers Achim Kühn.

Adresse

Glinkastraße
Berlin
10117

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