KAI - Kongress für Außerklinische Intensivpflege und Beatmung

KAI - Kongress für Außerklinische Intensivpflege und Beatmung Der Intensivpflege-Kongress mit Fokus auf Pflegethemen - sei dabei!
(53)

Verbandsstoffkunde Teil 1: AlginateAlginate werden aus marinen Braunalgen hergestellt und enthalten Alginsäure, Calcium ...
02/06/2020
Verbandsstoffkunde Teil 1: Alginate

Verbandsstoffkunde Teil 1: Alginate

Alginate werden aus marinen Braunalgen hergestellt und enthalten Alginsäure, Calcium und ggf. Spurenelemente (Zink und Mangan) oder Gelbildner. Je nach Alginat, werden die Kompressen oder Tamponaden mit zusätzlichen Fasern verstärkt oder als Hydroalginat mit Carboxymethylcellulose angereichert, um die Aufnahmekapazität des Alginats zu erhöhen. Alginatkompressen/-tamponaden bestehen aus tamponierbaren, wirkstofffreien Calcium-Alginat-Fasern.

Funktionen der Alginate

Bei Kontakt mit Wundexsudat kommt es zu einem Ionenaustausch. Calciumionen werden vom Alginat abgegeben, Natriumionen aufgenommen. Die trockene Calziumalginatfaser wandelt sich dadurch in lösliches Natriumalginat. Es entsteht ein hydrophiles, nicht mit der Wunde verklebendes Gel.

Das umgewandelte Gel hat eine hohe Saugkapazität und schließt überschüssiges Wundexsudat, Zelltrümmer, sowie sonstige Abfallstoffe ein. Dadurch kann es zur Entwicklung unangenehmer Gerüche kommen.

Durch den hohen Calciumanteil besitzen Alginate eine hämostyptische (blutstillende) Wirkung. Sie haben einen sehr guten wundreinigenden Effekt und können ca. das 20-fache des Eigengewichts an Wundsekret aufnehmen. Zudem sind Alginate sind weich, gut drapierbar und passen sich durch ihre Gelform dem Wunduntergrund an. Sie sind jedoch ein körperfremder Stoff und sind beim Verbandswechsel vollständig aus der Wunde zu entfernen.

Anwendungsgebiete / Indikationen

Alginate sollten bei mittel bis stark exsudierenden, schmierig belegten und infizierten/nicht infizierten Wunden angewendet werden. Alginate können nur bei einem ausreichend feuchten Milieu ihre reinigende Funktion entfalten, ansonsten erfolgt die Gelumwandlung nicht. Sie wirken zudem bei unterminierten Wunden mit Höhlen– bzw. Taschenbildung, Fisteln und Abszessen, und Wunddehiszenz.

Eine Sekundärabdeckung ist erforderlich. Bei geringer und mäßiger Exsudation ist eine Abdeckung mit einer semipermeablen Folie oder mit einer sterilen Kompresse/Saugkompresse möglich, bei stärkerer Exsudation mit einem Schaumverband. Cave! Das vergelendes Alginat kann die Poren der Sekundärabdeckung verstopfen und zur Exsudatretention führen. Es sollte stets die Mazeration am Wundrand beachtet werden!

Alginate können bis zu sieben Tage (je nach Herstellangaben und Exsudationsmenge, vorhandener Infektion) auf oder in der Wunde verbleiben. In der Regel sollten die Tamponaden/Kompressen alle drei bis vier Tage gewechselt werden. Diese sind mit und ohne Silber erhältlich.

Hinweise zur Anwendung

Durch den Quellprozess kann frisches Granulationsgewebe zerdrückt werden, daher darf die Wunde nur locker mit der Wundauflage tamponiert werden. Alginate nehmen das Wundsekret nicht nur vertikal, sondern in alle Richtungen auf, ähnlich, wie ein Löschpapier. Daher ist eine passgenaue Applikation wichtig, da ansonsten eine Mazerationsgefahr für den Wundrand und der Umgebungshaut besteht. Daher ist die Verwendung eines Wundrandschutzes empfehlenswert. Die Kompresse / Tamponade muss vollständig aus der Wunde entfernt werden, daher ist der Einsatz nur an gut einsehbaren Regionen indiziert.

Bei eher mäßig sezernierenden Wunden kann die Auflage auch mit Ringer- oder physiologischer Kochsalzlösung angefeuchtet werden. Dabei ist allerdings zu beachten, dass sich dadurch die Aufnahmekapazität entsprechend verringert. Dasselbe gilt in Kombination mit Hydrogelen. Diese geben unter Druck die absorbierte Flüssigkeit fast vollständig wieder ab, was insbesondere unter Kompression oder bei Lagerung zu Problemen führen kann.

Autor: Sebastian Kruschwitz, exam. Krankenpfleger, Wundexperte/Pflegetherapeut Wunde ICW, Pflegefachkraft in der außerklinischen Beatmung, Fachbereichsleitung Wundmanagement im Zentrum für Beatmung und Intensivpflege in Berlin

Foto: ZBI

Der Beitrag Verbandsstoffkunde Teil 1: Alginate erschien zuerst auf KAI Kongress.

Alginate werden aus marinen Braunalgen hergestellt und enthalten Alginsäure, Calcium und ggf. Spurenelemente (Zink und Mangan) oder Gelbildner. Je nach Alginat, werden die Kompressen oder Tamponaden mit zusätzlichen Fasern verstärkt oder als Hydroalginat mit Carboxymethylcellulose angereichert, u...

Entscheiderkonferenz jetzt als Video abrufbarAuch wenn Corona die Kräfte anderweitig bindet – das Intensivpflege- und Re...
02/06/2020
Entscheiderkonferenz jetzt als Video abrufbar

Entscheiderkonferenz jetzt als Video abrufbar

Auch wenn Corona die Kräfte anderweitig bindet – das Intensivpflege- und Rehabilitations-Stärkungsgesetz, das GKV-IPReG, wird kommen und Pflegedienste wie stationäre Einrichtungen sollten sich jetzt darauf vorbereiten. Diesen Appell sendeten die Experten der 7. Entscheiderkonferenz Außerklinische Intensivpflege Anfang Mai an die Branche aus. Die Konferenz konnte nicht wie gewohnt auf der politischen Bühne in Berlin stattfinden, sondern wurde erstmals als Online-Event abgehalten. Die Veranstaltung ist jetzt unter entscheiderkonferenz.de digital buchbar.

Mit dabei waren auch Dr. Oliver Stegemann, Justitiar des Bundesverbands privater Anbieter Sozialer Dienste (bpa), und Rechtsanwältin Anja Hoffmann (im Bild). Sie diskutierten die Folgen des IPReG für ambulante Intensivpflegedienste und die Änderungen im Leistungserbringerrecht.

Grafik: Vincentz Network

Der Beitrag Entscheiderkonferenz jetzt als Video abrufbar erschien zuerst auf KAI Kongress.

Auch wenn Corona die Kräfte anderweitig bindet – das Intensivpflege- und Rehabilitations-Stärkungsgesetz, das GKV-IPReG, wird kommen und Pflegedienste wie stationäre Einrichtungen sollten sich jetzt darauf vorbereiten. Diesen Appell sendeten die Experten der 7. Entscheiderkonferenz Außerklinis...

Bundestag berät über IPReGDer Bundestag hat am Mittwoch, 27. Mai, den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Stärkung vo...
29/05/2020
Bundestag berät über IPReG

Bundestag berät über IPReG

Der Bundestag hat am Mittwoch, 27. Mai, den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz, IPReG) in erster Lesung beraten.

Die Vorlage wurde zusammen mit einem Antrag der AfD-Fraktion mit dem Titel „Fachübergreifende Frührehabilitation flächendeckend einrichten – Nahtlose Rehabilitationskette herstellen, Krankenhausstandorte erhalten und stärken“ beraten. Beide Vorlagen wurden im Anschluss zur federführenden Beratung in den Gesundheitsausschuss überwiesen.

Ziel des Regierungsentwurfs ist es, Intensiv-Pflegebedürftige besser zu versorgen, Fehlanreize in der Intensivpflege zu beseitigen und die Selbstbestimmung der Betroffenen zu stärken, schreibt der Bundestag in einer Pressemitteilung. Dazu soll ein neuer Leistungsanspruch auf außerklinische Intensivpflege in das Fünfte Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) aufgenommen werden.

Verordnen dürfen die außerklinische Intensivpflege nur besonders qualifizierte Ärztinnen und Ärzte. Damit Patientinnen und Patienten in der Intensivpflege dauerhaft qualitätsgesichert versorgt werden, ist vorgesehen, dass die Medizinischen Dienste im Auftrag der Krankenkassen im Rahmen einer persönlichen Begutachtung am Leistungsort jährlich prüfen, ob die medizinische und pflegerische Versorgung sichergestellt werden kann.
In der Lesung wies Thomas Gebhardt (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, darauf hin, dass die Leistungen der außerklinischen Intensivpflege auch weiterhin bei Versicherten zu Hause erbracht werden können, soweit an diesem Ort die medizinische und pflegerische Versorgung sichergestellt werden kann.

Außerdem soll der Zugang zur medizinischen Rehabilitation erleichtert werden: Die verordnenden Ärztinnen und Ärzte sollen die medizinische Notwendigkeit einer geriatrischen Rehabilitation feststellen. Die Krankenkassen sind laut Bundesregierung an diese Feststellung gebunden.

Foto: Thomas Trutschel, Symbolfoto Bundestag

Der Beitrag Bundestag berät über IPReG erschien zuerst auf KAI Kongress.

Der Bundestag hat am Mittwoch, 27. Mai, den Gesetzentwurf der Bundesregierung "zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung" (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz, IPReG) in erster Lesung beraten. Die Vorla...

Bundesländer stocken Pflege-Bonus aufMitarbeiter in der Altenpflege erhalten einmalig einen Bonus von 1.000 Euro als Ane...
28/05/2020
Bundesländer stocken Pflege-Bonus auf

Bundesländer stocken Pflege-Bonus auf

Mitarbeiter in der Altenpflege erhalten einmalig einen Bonus von 1.000 Euro als Anerkennung für ihre Leistung in der Krise , der zunächst von den Pflege- und Krankenkassen bezahlt werden soll. Den Kassen wird ein Bundeszuschuss in Aussicht gestellt. Etliche Bundesländer wollen die Prämien auf bis zu 1.500 Euro aufstocken.

Das Bundesland Bremen stockt die vom Bund angekündigte Bonuszahlung für Altenpflegekräfte auf und übernimmt dabei auch den Anteil der Arbeitgeber. Dazu werde das Bundesland fünf Millionen Euro an die Hand nehmen. Der vor dem Hintergrund der Corona-Krise gezahlte Einmal-Bonus solle wie angekündigt steuerfrei sein. Bremen entlaste die Arbeitgeber von deren Anteil, erwarte aber von ihnen ein Zugehen auf das Thema Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen.

Auch das Saarland, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Baden-Württemberg sowie Niedersachsen hatten sich bis zum 18. Mai bereit erklärt, die 500 Euro Differenz zu zahlen. In M-V seien das Extraausgaben in Höhe von etwa 13 Millionen Euro, hieß es. Im Saarland kämen Ausgaben von etwa 7 Millionen Euro auf den Landeshaushalt zu. Auch Hamburg hat sich entschlossen, die 500 Euro in der Altenpflege zu zahlen. Insgesamt werde sich die Stadt mit rund 8,2 Millionen Euro beteiligen. Schleswig-Holstein hat für Sonderzahlungen an Pflegekräfte 40 Millionen Euro reserviert.

Nordrhein-Westfalen zog am 27. Mai ebenfalls nach und kündigte an, den Bonus um 500 Euro aufzustocken. Auch das Hessische Sozialministerium wolle Gespräche mit den Trägern der Pflegeeinrichtungen über die Beteiligung an dem Bonus führen.

Foto: Adobe Stock/Stockfotos-MG

Der Beitrag Bundesländer stocken Pflege-Bonus auf erschien zuerst auf KAI Kongress.

Mitarbeiter in der Altenpflege erhalten einmalig einen Bonus von 1.000 Euro als Anerkennung für ihre Leistung in der Krise , der zunächst von den Pflege- und Krankenkassen bezahlt werden soll. Den Kassen wird ein Bundeszuschuss in Aussicht gestellt. Etliche Bundesländer wollen die Prämien auf bi...

Mit Stress in der Krise umgehenMerkt man mir an, dass ich gestresst bin?Stress ist momentan allgegenwärtig, die einen er...
20/05/2020
Mit Stress in der Krise umgehen

Mit Stress in der Krise umgehen

Merkt man mir an, dass ich gestresst bin?

Stress ist momentan allgegenwärtig, die einen erleben die Arbeit im Homeoffice stressig, ihnen fehlen die sozialen Kontakte. Die anderen sind gestresst, denn sie arbeiten seit Wochen auf Anschlag und sind völlig an ihren Grenzen.

Auch ich bin mit dem plötzlichen Lockdown in einen massiven Stress geraten, begleitet von einem Wechselbad der Gefühle. Das äußerte sich zunächst in Ohnmacht und Starre, dann kam der blinde Aktionismus (ich muss dabei sein, sonst verliere ich den Anschluss), gefolgt vom Tal der Tränen. Ich habe dann angefangen, mich langsam zu sortieren, mir Sport, Pausen und Entspannung zu gönnen und habe mein Tun wieder an meinen Zielen ausgerichtet. Anhaltender Stress (negativer Stress Diss Stress) wirkt sich auf unser Verhalten aus und verändert unsere Außenwirkung. Oftmals merken wir das zunächst nicht oder verleugnen es, „ich doch nicht“! Erst mit der einen oder anderen kritische Rückmeldung von Kollegen, oder auch vermehrten Konflikten in unserem beruflichen/privaten Umfeld, kommen wir vielleicht zum Nachdenken.

Stress wirkt sich auf unseren Körper, unseren Geist, unsere Gefühle und unser Verhalten aus und je nachdem wie stark diese Symptome sind, lohnt es sich genauer hin zu schauen. Es gibt zahlreiche Studien zu dem Thema und ich möchte ein paar typische Verhaltensweisen und Symptome aufzeigen und lade Sie auf eine kleine Reflexionsarbeit ein:

Meine Stimme und Wortwahl haben sich verändert, ich gebe in letzter Zeit vermehrt kurze knappe Antworten, bin fordernder mit meiner Stimme und benutze vermehrt emotionale Wörter (z.B. genervt, verärgert, empört, sauer, wütend)

Meine tägliche Arbeit empfinde ich als sehr herausfordernd und schiebe vermehrt unerwünschte Themen auf die Seite, was im Endeffekt zu noch mehr Stress führt.

Ich bin dünnhäutiger geworden und reagiere überzogen emotional auf kleinste Kritik und kleinste Störungen, bereits Bagatellen bringen mich aus der Fassung.

Die Aktivitäten die ich gerne mache und mir eigentlich gut tun, wie z.B. Sport, Freunde treffen, ein gutes Buch lesen reduziere ich immer mehr und empfinde sie sogar als zusätzliche Last.

Ich arbeite verzweifelt noch schneller um mein Pensum zu schaffen, mir Freiräume zu schaffen und dann kann ich nicht mal entspannen sondern denke nur daran was alles noch zu tun ist ….

Nicht erschrecken, wenn Sie bei dem einen oder anderen Punkt innerlich genickt haben – ich kenne das zu gut. Machen Sie Bilanz und schreiben Sie auf: Wie zufrieden bin ich momentan auf einer Skala zwischen 1 und 10 (1 = nicht zufrieden und 10 = sehr zufrieden) wenn ich folgende Themen mir genau anschaue: Arbeitspensum, Leistungsdruck, Konflikte im Umfeld, Kollegen, berufliche Entwicklung und Ziele, die eigenen Werte leben, Gesundheit/Fitness, Zeit für mich, Finanzen, Partnerschaft, Familie … Dort, wo Sie große Unzufriedenheit feststellen und wahrscheinlich sofort körperliche Reaktionen
verspüren, (zum Beispiel eine kurze Atmung, Druck auf der Brust, Angst, Traurigkeit, Ärger …) lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Und da kann ich noch so laut jammern und anderen die Schuld geben, den ersten Schritt muss ich selbst tun, meine eigene schwierige Situation erkennen, sie annehmen und mich bewusst auf die Reise begeben.

Schauen Sie auf Ihre Zufriedenheitsskala und auf die Punkte mit der größten Unzufriedenheit. Beantworten Sie für sich folgende Fragen (Momentaufnahme). Auf einer Skala zwischen 1 und 10 (1 gering / 10 sehr hoch):

Wie selbstsicher trete ich auf?

Wie sehr glaube ich an mein eigenen Fähigkeiten?

Wie stolz bin ich auf das was ich geschaffen haben?

Wie gut kann ich Nein sagen?

Wie viel Entspannung, Pausen und Ruhe gönne ich mir?
Wie organisiert bin ich?

Wie konsequent verfolge ich meine Ziele?

Meine wöchentlichen sportlichen Aktivitäten sind …

Veränderung passiert nur außerhalb der eigenen Komfortzone: wie sehr bin ich bereit,
meine Komfortzone zu verlassen?

Notieren Sie sich die Antworten zu folgenden Fragen:

Welche Erwartungen habe ich an mich selbst?

Welche Erwartungen hat mein Umfeld an mich?

Sind mir die Erwartungen an mich bekannt?

Was ist angemessen und was ist nicht angemessen?

Erkennen ich Konflikte?

Wie rede ich mit mir selbst
„Das war nicht gut genug“, „Ich musst mich beeilen“, „ich muss Rücksicht auf die anderen nehmen“, „wie schön das XY kann, ich bin nicht gut genug“ …

Mein Tipp an Sie: Schreiben Sie diese Glaubenssätze auf und wandeln Sie diese in Erlaubnissätze um und sagen Sie sich diese immer wieder auf, wenn der eigene Kritiker im Kopf zu laut wird. „Ich kann das richtig gut“, „jetzt genieße ich meine Pause“, „ich schaue auf mich und was ich brauche“, „ja, XY macht das gut und ich kann andere Sachen sehr gut“. Wenn Sie Ihre Antworten, Gedanken, Gefühle reflektieren, was wird Ihnen bewusst? Woran möchten Sie arbeiten, was sind Ihre konkreten nächsten Schritte und wer kann Ihnen dabei behilflich sein? Nehmen Sie es selbst in die Hand, bevor es andere für Sie tun. Auch ein vertrauliches Gespräch mit dem Vorgesetzten oder der Personalabteilung ist hilfreich und gibt die Chance, gemeinsam an unterstützenden Maßnahmen zu arbeiten.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg, seien Sie mutig, probieren Sie aus, belohnen Sie sich auch bei kleinen Erfolgen, es lohnt sich.

Ihre Doris Marx-Ruhland

Die Möglichkeiten sind zahlreich, wenn wir uns entscheiden, zu agieren, statt zu reagieren.
Georg Bernard Shaw

Autorin: Doris Marx-Ruhland ist Geschäftsführerin der Team Marx-Ruhland GmbH. Sie und ihr Trainerteam begleiten seit über 15 Jahren Unternehmen und Menschen auf ihrem Entwicklungsweg. Ihre Leidenschaft ist die Arbeit mit Menschen und die nachhaltige Entwicklung von Teams und Führungskräften. Sie holen Menschen bei ihren Überzeugungen ab, bringen Bewegung in ihre Ansichten, spiegeln Verhalten und schaffen damit Verbundenheit und Zuversicht. Dabei sind sie loyal, humorvoll und bodenständig.
www.marx-ruhland.de

Aufmacherbild: Adobe Stock/Andrey Popov

Der Beitrag Mit Stress in der Krise umgehen erschien zuerst auf KAI Kongress.

Merkt man mir an, dass ich gestresst bin? Stress ist momentan allgegenwärtig, die einen erleben die Arbeit im Homeoffice stressig, ihnen fehlen die sozialen Kontakte. Die anderen sind gestresst, denn sie arbeiten seit Wochen auf Anschlag und sind völlig an ihren Grenzen. Auch ich bin mit dem plöt...

Bundesrat sieht Korrekturbedarf in IPReG-EntwurfDer Bundesrat sieht noch einigen Korrekturbedarf an dem von der Bundesre...
19/05/2020
Bundesrat sieht Korrekturbedarf in IPReG-Entwurf

Bundesrat sieht Korrekturbedarf in IPReG-Entwurf

Der Bundesrat sieht noch einigen Korrekturbedarf an dem von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf des Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetzes (IPReG). In seiner am 15. Mai 2020 beschlossenen Stellungnahme spricht er sich unter anderem dafür aus, dass die außerklinische Intensivpflege nach einer Krankenhausbehandlung in Kurzzeitpflegeeinrichtungen genauso vergütet wird wie die in Einrichtungen der stationären Dauerpflege. Bei der Anschlussversorgung hätten die Betroffenen schließlich wenig Einfluss darauf, wie die Pflege in der Überbrückungsphase sichergestellt wird. Da die Kurzzeitpflege eine mögliche Variante sei, müsse sie auch entsprechend vergütet werden, erläutert der Bundesrat seine Forderung.

Dass die Kosten für die außerklinische Intensivpflege nach Wegfall des Leistungsanspruchs als Satzungsleistung der Krankenkassen übernommen werden können, lehnen die Länder ab. Es müsse vielmehr darum gehen, allen Versicherten in der Übergangszeit einen solchen Leistungsanspruch per Gesetz zu ermöglichen. Diese Leistung dem Wettbewerb der Krankenkassen zu überlassen, sei unseriös.

Die Stellungnahme wurde der Bundesregierung zugeleitet, die in den nächsten Wochen dazu eine Gegenäußerung verfasst und dann alle Dokumente dem Bundestag zur Entscheidung vorlegt.

Aufmacherbild: Florian Arp

Der Beitrag Bundesrat sieht Korrekturbedarf in IPReG-Entwurf erschien zuerst auf KAI Kongress.

Der Bundesrat sieht noch einigen Korrekturbedarf an dem von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf des Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetzes (IPReG). In seiner am 15. Mai 2020 beschlossenen Stellungnahme spricht er sich unter anderem dafür aus, dass die außerklinische Intens...

Adresse

Olympischer Platz 3
Berlin
14053

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von KAI - Kongress für Außerklinische Intensivpflege und Beatmung erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an KAI - Kongress für Außerklinische Intensivpflege und Beatmung senden:

Videos

Kategorie

KAI - Der Intensivpflegekongress für Pflegekräfte

Der Kongress für Außerklinische Intensivpflege und Beatmung (KAI) hat eine mittlerweile siebenjährige Erfolgsgeschichte. Der Kongress wird von der Jedermann Gruppe und seit diesem Jahr auch von der ZBI Gruppe ausgerichtet, die seit 2015 Mitorganisator des KAI war.

Die Anfänge des KAI liegen im Brandenburg an der Havel des Jahres 2010: Damals umfasste der Kongress 200 Gäste, die sich am 13. November trafen, um über die Situation sowie die Aussichten und auch über die Probleme der Außerklinischen Intensivpflege zu diskutieren und sich Expertenvorträge anzuhören.

Über die Jahre hinweg kamen immer mehr Pflegekräfte, Therpeutinnen und Therpeuten, Ärztinnen und Ärzte sowie auch Pflegebedürftige hinzu. Eine Industrieausstellung entstand, auf der die Pflegeindustrie ihre neusten Produkte und Dienstleistungen ausstellte. Bereits 4 Jahre nach dem ersten KAI haben sich die Teilnehmerzahlen verdoppelt.

KAI 2015 – es geht nach Berlin

Dann war es so weit – der KAI wurde zu groß für das Cultur Congress Centrum in Brandenburg an der Havel und musste umziehen. Die neue Kongresslocation entsprach dann um Einiges mehr den Vorstellungen und Anforderungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Das Olympiastadion Berlin öffnete am 14. & 15. Oktober 2015 die Pforten für über 1000 Teilnehmer, die sich inzwischen für die Inhalte und Möglichkeiten des Kongresses begeisterten!

Jedes Jahr kommen mehr Menschen zum KAI, um an dieser einzigartigen Veranstaltung teilzunehmen, sich zu vernetzen, zu lernen und gemeinsam an der Weiterentwicklung der außerklinischen Intensivpflege in Deutschland mitzuarbeiten.

Veranstaltungen/Veranstaltungsorte in der Nähe


Andere Veranstaltung in Berlin

Alles Anzeigen

Bemerkungen

Liebe ALLE: Wir brauchen jetzt jedes Verteilernetzwerk das es gibt um unseren Demo Aufruf für Dienstag - 10.9.19 ab 15 Uhr -zu verbreiten ‼️ in Berlin, AUF der Friedrichstraße, vor dem BMG Wir müssen & wollen AUF die Straße um ein Zeichen zu setzen. Für den Erhalt der Selbstbestimmung #RISG Unser Facebookaufruf: https://www.facebook.com/events/2315106398819891/ Im www: https://www.als-mobil.de/…/demo-fuer-den-erhalt-der-selbst…/ oder www.risg.de
„Kein Mensch darf gegen seinen Willen in ein Heim gezwungen werden❗️“ Im Sekundentakt unterschreiben Menschen gegen das geplante „Heimzwang“-Gesetz von Jens Spahn​. 😡 AbilityWatch & ALS-mobil e.V. finden deutliche Worte an den Gesundheitsminister: #RISG #nichtmeingesetz
Erstes Treffen für den KAI 2019 heute gehabt! Eine klasse Locationbesichtigung und die Entwicklung neuer Ideen und guter Themen für 2019! Wir sind dran für euch dieses Jahr ein besonderes Programm zu gestalten! Das Operative Projektteam auf einen Blick! #wenndiechemiestimmtstimmtdiechemie #waseinekulisse #esmachteinfachspaß
Liebe Facebookfreunde und Unterstützer, wir bitten bis zum Sonntag weiter um JEDE Stimme von euch. Ihr kennt alle noch die #IceBucketChallenge? Diesmal geht es ohne Eis und auch noch ganz einfach. Ein einfacher Klick auf den Link - am besten jeden Tag - ohne Verpflichtungen, ohne Angabe irgendwelcher persönlicher Daten - hilft uns unter die ersten 10 zu kommen beim PSD Bank Berlin-Brandenburg Zukunftspreis 2017. https://zukunftspreis.psd-bb.de/profile/als-mobil-e-v/ Es kann und darf weiterhin JEDEN Tag abgestimmt werden.
PSD ZukunftsPreis 2017 – BITTE STIMMT FÜR UNS AB Der ALS-mobil e.V. nimmt in diesem Jahr wieder am Wettbewerb „PSD Zukunftspreis 2017“ teil. Bitte stimmt für uns ab mit einem einfachem Klick: https://zukunftspreis.psd-bb.de/profile/als-mobil-e-v/ Es kann und darf JEDEN Tag abgestimmt werden. WAS MÖCHTEN WIR MIT UNSEREM PROJEKT BEWIRKEN? Der ALS-mobil e.V. wurde 2008 durch Betroffene der Amyotrophe lateralsklerose gegründet. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, einen umfassenden Service speziell für ALS-Betroffene , deren Angehörige, Pflegekräfte und Therapiebegleiter anzubieten. Das beinhaltet Beratung, gegenseitige Hilfe und gemeinsame Unternehmungen. Wir informieren, beraten und unterstützen Betroffene bei Ansprüchen gegenüber den Sozialversicherungsträgern, in Fragen der Mobilität und bei der Neugestaltung persönlicher Lebenskonzepte. WOFÜR MÖCHTEN WIR DIE FÖRDERGELDER VERWENDEN? Wir feiern im Jahr 2018 unser 10-jähriges Bestehen und sind somit einer der ältesten ALS Vereine in Deutschland. Mit dem Fördergeld möchten wir unter anderem in unserem Jubiläumsjahr am 17.11.2018 einen Fachkongress in Berlin zum Thema ALS veranstalten. https://www.als-mobil.de/verein/2018-jubilaeum/
Wir sind dieses Jahr auch mit einem Stand vertreten!