Funkhaus Grünau

Das Funkhaus Grünau ist ein denkmalgeschützter Gebäudekomplex im Berliner Ortsteil Grünau des Bezirks Treptow-Köpenick. Von 1947 bis 1956 wurde das Objekt vom staatlichen Rundfunk der Sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR als Funkhaus genutzt.ArchitekturDas Gebäude im Stil des Backsteinexpressionismus war in den Jahren 1929/1930 als Sporthaus der Danatbank in der damaligen Neuen Regattastraße 13–15 errichtet worden. Architekt des viergeschossigen, siebenachsigen Backsteinbaus mit Flachdach war Otto Zbrzezny. Bauherren waren die Michelhausgesellschaft und die Danatbank. Nach Straßenumbenennung und Neunummerierung hat das Grundstück die Adresse Regattastraße 277.Die mit einer strukturierten Klinkerfassade ausgestattete Villa ist im obersten Stockwerk mit Holz verkleidet und von einer umlaufenden Galerie umgeben. Im Erdgeschoss befand sich ursprünglich die Bootshalle, der erste Stock beherbergte einen Saal und im dritten Obergeschoss war eine Turnhalle untergebracht.GeschichteSchon 1934 wechselte das Gebäude erstmals seinen Besitzer. Eigentümer wurde die Dresdner Bank, die die Immobilie als Sport- und Erholungsheim nutzte.Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude 1940 von der Wehrmacht konfisziert und als Reserve-Lazarett genutzt. Gegen Ende des Krieges wurde es durch Kriegseinwirkung beschädigt.

Adresse

Regattastr. 277
Berlin
12527

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