Experimentdays

Experimentdays Die EXPERIMENTDAYS sind eine Plattform für gemeinschaftliche Wohnprojekte, Ideen und Akteure der kreativen Nachhaltigkeit, die Stadt als zu gestaltenden Lebensraum verstehen.

Seit 2003 werden die EXPERIMENTDAYS jährlich veranstaltet.

Wie gewohnt öffnen

Berlin...   what happened?    WTFWhy this crazy hype about privately owned apartments?Our city is being divided up and s...
24/10/2021
Wohnen AM TACHELES

Berlin... what happened? WTF
Why this crazy hype about privately owned apartments?
Our city is being divided up and sold... flat for flat... tragic.
We need more respect for non-speculative, non-profit, social and cultural initiatives as well as for cooperatively owned housing projects!

Ab 976.000 €.

29/09/2021

30. September 2021 um 17:30 Uhr
Wohnen und Mietkämpfe in Friedrichshain und Kreuzberg
Wie organisiert man einen Mietstreik? Was bedeuten Weißer Kreis und Schwarzwohnen? Und wer stoppte die Kahlschlagsanierung?

Wohnen ist ein Menschenrecht. Doch es muss (scheinbar) immer wieder neu erkämpft werden. Wir begleiten die Miet- und Häuserkämpfe der letzten 150 Jahre, thematisieren Zwangsräumungen und Selbsthilfeaktionen, staatliche und genossenschaftliche Initiativen und erkunden verschiedene Wohnformen. Mietskasernen, Sozialer Wohnungsbau, Eigenheimzulage und Mietpreisbindung sind nur einige Stationen unserer historischen Spurensuche. Dabei werden wir auch auf aktuelle Herausforderungen und verweigerte Lernprozesse eingehen.

Der Stadtspaziergang mit Stefan Zollhauser beginnt an der Ecke Blumenstraße/Andreasstraße und endet etwa 2 Stunden später auf dem Mariannenplatz.

Eine Anmeldung ist derzeit erforderlich: [email protected]

Wohnen. Stadt. Gesellschaft. - Rosa-Luxemburg-Stiftung
21/09/2021
Wohnen. Stadt. Gesellschaft. - Rosa-Luxemburg-Stiftung

Wohnen. Stadt. Gesellschaft. - Rosa-Luxemburg-Stiftung

RLS-Cities – Rebellische, linke und solidarische Städte Gibt es ein Menschenrecht auf Wohnen? Es geht ums Ganze. Es geht um Enteignung und Vergesellschaftung, es geht um mehr Transparenz, mehr Gemeinwohlorientierung, mehr Stadtentwicklung, mehr Sorgepolitik, mehr Mietendeckel und weniger Umwandlu...

Vienna's Radical Idea? Affordable Housing For All
20/09/2021
Vienna's Radical Idea? Affordable Housing For All

Vienna's Radical Idea? Affordable Housing For All

As cities around the world grapple with a crisis of affordable housing, Vienna has been keeping it at bay. How the Austrian capital got there may offer a mod...

19/08/2021

Warum können wir es uns nicht mehr leisten in unseren Städten zu wohnen? Die Dokumentation analysiert welche Akteure und Faktoren Wohnraum zu einem der größten Probleme der heutigen Zeit machen.

Das WAZ Wiesbaden zeigt am 2. September den Film PUSH – FÜR DAS GRUNDRECHT AUF WOHNEN
21 Uhr, Reisinger Anlagen, Wiesbaden

Bringt eure Lieblingsdecke mit, ggf. auch einen Klappstuhl. In der Bilderwerferbar hat`s zu trinken. Nebenan werden Köstlichkeiten zum Verzehr angeboten. Kostenloser Eintritt, nur corona-bedingt Zugangskontrolle mit Registrierung. Spenden sind bei den Bilderwerfern willkommen.

https://www.waz-wiesbaden.de/veranstaltungen?tx_waznews_news%5Baction%5D=show&tx_waznews_news%5Barticle%5D=87&tx_waznews_news%5Bcontroller%5D=Article&tx_waznews_news%5Bwahl%5D=500&cHash=ea3729c178a7fb4d30476c34359917b7

18/08/2021

#SBS_Hinweis #GemeingutstattLeerstand #stadtbodenstiftung
Morgen, Donnerstag 19. August, startet unsere Kampagne "Gemeingut statt Leerstand" in den 12 Berliner Bezirken! Kommt vorbei und diskutiert mit uns über die spekulativen Leerstände, die Bodenfrage und die Potentiale eines zivilgesellschaftlich gelenkten Bodenfonds nach dem Vorbild der #CommunityLandTrust -Bewegung. Wir freuen uns Euch kennenzulernen! Mehr Infos: https://bit.ly/3D026rc

#rechtaufstadt #Mietenwahnsinn #cltberlin

Wohnen - Die Quadratur der Wiese
18/08/2021
Wohnen - Die Quadratur der Wiese

Wohnen - Die Quadratur der Wiese

Bezahlbar, mit Raum für eigene Wünsche und sozial: So will eine Genossenschaft in Berlin und Luckenwalde bauen

Umfrage "Zukunft des Wohnens" — meinBerlin
06/08/2021
Umfrage "Zukunft des Wohnens" — meinBerlin

Umfrage "Zukunft des Wohnens" — meinBerlin

Durch diese Umfrage soll abgebildet werden, wie die Berliner*innen zukünftig wohnen möchten. Die Ergebnisse dienen der Beratung in Bezug auf nachbarschaftliche Gemeinschaften, gewünschte Eigentumsformen und zusätzliche Angebote in den Quartieren.

05/08/2021

Die Initiative „New European Bauhaus“ will den Green Deal der Europäischen Kommission zu einer kulturellen Erfahrung machen. Das Bewusstsein für nachhaltige und traditionelle Baupraktiken kommt in der Gesellschaft nur schneller an, als im Europäischen Parlament Gesetzesänderungen umgesetzt werden: https://www.bauwelt.de/rubriken/betrifft/Energiearmut-und-der-European-Green-Deal-3671911.html

Aus der kommenden Bauwelt 16.2021.
Foto: Vladimir Melnikov/Alamy Stock Foto

Photos from Ben Wagin's post
30/07/2021

Photos from Ben Wagin's post

Hohe Mieten, explodierende Kaufpreise – Alternative Wohnformen in StädtenGemeinsam gegen hohe Mieten und BodenpreiseDie ...
04/07/2021
Deutschlandfunk - Agenda

Hohe Mieten, explodierende Kaufpreise –
Alternative Wohnformen in Städten

Gemeinsam gegen hohe Mieten und Bodenpreise
Die Urbanisierung ist im Vormarsch, gleichzeitig hat sich die Gesellschaft diversifiziert –alternative Wohnformen werden immer wichtiger. Doch der Wohnungsbau hat immer noch die klassische Familie im Blick. Was muss sich also ändern, damit die Stadt für alle lebenswert bleibt – und hohe Mieten und explodierende Kaufpreise die Menschen nicht länger in die Vororte treiben? Welche Wohnkonzepte braucht die Zukunft – und wie sieht es eigentlich mit der Nachhaltigkeit aus?
Eine Sendung von Michael Roehl (Mikrofon)
Gesprächsgäste:
Martin Linne, Duisburg,
Christian Stupka, München (GIMA)
Susanne Dürr, Karlsruhe
Cord Soehlke, Tübingen
Michael LaFond, Berlin

Die Sendung "Agenda" greift Themen auf, die aktuell diskutiert werden, die uns gesellschaftlich bewegen und herausfordern und die damit für viele Menschen auf der Agenda stehen. Eingeladen werden Gesprächsgäste, die das jeweilige Thema der Sendung aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und...

03/07/2021

Today is the @icacoop International Day of Cooperatives (#Coopsday)! We praise coops—a form of economic democracy—for what they are doing to respond to #Covid19. Learn more, click link! https://bit.ly/3uSWgTf

Das Ende der Deutsche Wohnen am Kotti
30/06/2021
Das Ende der Deutsche Wohnen am Kotti

Das Ende der Deutsche Wohnen am Kotti

Ende Mai wurden wir, wie die gesamte Stadt, überrascht, als wir aus den Nachrichten von dem geplanten Deal der Berliner Regierung mit Deutsche Wohnen und Vonovia im Rahmen der Fusion der beiden Unt…

Photos from Lopez Community Land Trust's post
30/06/2021

Photos from Lopez Community Land Trust's post

Neue Berliner Stiftung: Dem Markt entziehen
22/06/2021
Neue Berliner Stiftung: Dem Markt entziehen

Neue Berliner Stiftung: Dem Markt entziehen

Die Stadtbodenstiftung will Raum schaffen für soziale Wohnprojekte und Urban-Gardening-Anlagen – und Verdrängung durch reiche Investoren unterbinden.

Timeline Photos
21/06/2021

Timeline Photos

Im Lockdown war der Park oft der einzige Ort, wo Sport, Erholung und soziales Leben (mit Abstand) überhaupt noch möglich waren. Eine besondere Stellung hat dabei das Tempelhofer Feld. Das Tempelhofer Feld ist einer der Orte, die Berlin besonders machen. Einer der Orte, wie es sie nur in Berlin gibt. Wenn Menschen in diese Stadt kommen, dann wollen sie oft diesen besonderen Ort besuchen. Soviel Freifläche und Freiheit mitten in der Stadt. Während der Pandemie war das Feld ein besonderer Goldschatz: Oder um ein Graffiti vom Feld zu zitieren: 2014 haben wir das Feld gerettet, 2020 hat es uns gerettet.

Also, Tempelhofer Feld: einfach mal so lassen. #KlarGehtDas.

Endlich gegründet!
18/06/2021
Endlich gegründet!

Endlich gegründet!

Wir freuen uns, dass die Stadtbodenstiftung nun rechtsfähig errichtet ist. Die Stiftungsaufsicht hat uns offiziell anerkannt und wir haben den Freistellungsbescheid vom Finanzamt erhalten – die Bestätigung, dass die Stiftung gemeinnützig ist. Wir können nun also als Stadtbodenstiftung aktiv we...

Boden gutmachen (neues deutschland)
18/06/2021
Boden gutmachen (neues deutschland)

Boden gutmachen (neues deutschland)

Nach Jahren des Ausverkaufs von Häusern und Boden stehen die Zeichen in Berlin auf Gemeineigentum. Die neu gegründete Stadtbodenstiftung will Grundstücke in die Hände der Nachbarschaften bringen.

17/06/2021

Das Projekt „cLabs - change now. Bildungsmodule zu Klimaschutz in Planung und Handwerk" erhält Bundesförderung von über 170.000 Euro.

Ich war gestern bei der Übergabe des Förderschecks durch Florian Pronold, Parlamenatrischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in der Lehderstraße dabei und danke Frau Eskandarinezhad, Geschäftsführerin des BAUFACHFRAU Berlin e.V., und allen Mitwirkenden am Projekt für ihre tolle Arbeit!

Das Projekt erhält die Förderung in Höhe von über 170.000 Euro im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Das Bundesumweltministerium fördert umsetzungsorientierte nicht-investive Projekte zur Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze im Klimaschutz sowie deren bundesweite Verbreitung. Mehr Informationen unter www.klimaschutz.de.

Die "cLabs" sind ein Pilotprojekt zur Entwicklung, Erprobung und Verstetigung von praxisorientierten, berufs-begleitenden, innovativ-modularen Bildungsangeboten im Themenfokus "Klimaschutz" in Ingenieurs-/Planungsberufen, Handwerk/Technik. BAUFACHFRAU Berlin e.V.

06/06/2021

Im Rahmen des Festivals "Women in Architecture" (www.wia-berlin.de) starten wir die Aktion „Frauen bauen Berlin“. Wir suchen Interessentinnen in vielen technischen Berufen. Damit wir Berlin für alle lebenswert und attraktiv gestalten. Mehr Infos: https://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/karriere/
#Jobs

... an interesting article on community land trusts as a strategy to promote affordable housing...
04/06/2021
Issue 3.1 » Radical Housing Journal

... an interesting article on community land trusts as a strategy to promote affordable housing...

Tenant organizing, scholar activism, and global south perspectives as alternative infrastructures of knowledge production

Photos from Bettina Jarasch's post
22/05/2021

Photos from Bettina Jarasch's post

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Id22 Project Space_Wilhelmine-Gemberg-Weg 12
Berlin
10179

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Berlin... what happened? WTF Why this crazy hype about privately owned apartments? Our city is being divided up and sold... flat for flat... tragic. We need more respect for non-speculative, non- profit, social and cultural initiatives and cooperatively owned housing projects!
Eine Erklärung. Berlin. Wie geht es voran in Berlin mit gemeinschaftlichen und genossenschaftlichen, selbstorganisierten Wohnprojekten und weiteren gemeinwohlorientierten räumlichen Initiativen? Wie sind die EXPERIMENTDAYS als entsprechende Netzwerkveranstaltung weiter zu entwickeln? Die EXPERIMENTDAYS machen eine nicht nur wohlverdiente sondern auch notwendige Pause. Die Zahl kollektiv selbstorganisierter Wohnprojekte und weiterer gemeinwohlorientierter räumlicher Initiativen, ist auch wegen explodierender Immobilienpreise sehr gering. Umso mehr gilt es für uns, die seit 15 Jahren stattfindenden EXPERIMENTDAYS noch intensiver als bisher hinsichtlich der sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Entwicklung der gesamten Stadt auszurichten. Die entsprechenden Kulturen der Teilhabe sind in Berlin in besonderer Art und Weise hochqualitativ ausgeprägt. Allerdings sind diese weit gefächerten Potentiale immer noch nicht verbindlich und langfristig eingebunden in die Gestaltung der bestehenden sowie neuen Quartiere. Es muss also insbesondere an den grundlegenden Strukturen der Stadtentwicklung gearbeitet werden. Die Lage auf dem Immobilienmarkt umzukehren, klar und deutlich zu einer entsprechenden Stadtentwicklungspolitik beizutragen und hierbei in breiten Bündnissen, sprich, so eng wie möglich mit Berlins Aktivist*innen, gemeinwohlorientierter Immobilienwirtschaft und Wissenschaft sowie Politik und Verwaltung zusammenzuarbeiten, ist uns deswegen ein ganz besonderes Anliegen. In diesem Jahr sind wir dabei das daraus folgende wie weiter…? mit den bisherigen sowie neuen Partner*innen in entsprechend konzeptionellen Runden eruieren. Anders gesagt: Es hilft nur wenig, wenn pro Jahr eine Handvoll Projekte gefördert werden aber parallel das Wohnen für die Mieter*innen dieser Stadt zunehmend unbezahlbar wird und somit tausende Menschen aus ihren jeweiligen Nachbarschaften / Sozialräumen verdrängt werden. Und es hilft auch wenig, sollte in 2019 dies und das neue Projekt per Konzeptverfahren entstehen, wenn gleichzeitig vielzählige und teils jahrelang bestehende Projekte von Räumungen oder anderen Schikanen bedroht sind. Oder noch einmal anders gesagt: Wir haben die EXPERIMENTDAYS seit 2003 mindestens einmal im Jahr veranstaltet, haben in der Zeit zahlreiche selbstorganisierte Wohnprojekte und weitere gemeinwohlorientierte räumliche Initiativen vermittelt und vernetzt und dabei den Austausch über bottom-up Stadtentwicklung über Jahre befördert. Die in den letzten Jahren erfahrene Wertschätzung seitens Politik und Verwaltung genügt allerdings nicht mehr, um die oben skizzierten Herausforderungen zu meistern. Das jährliche oft erst späte Wissen ob und und in welcher Höhe die EXPERIMENTDAYS öffentlich gefördert werden, widerspricht den aktuellen Herausforderungen. Auch entspricht die bisherige Anerkennung den erwähnten Potentialen zur tatsächlich demokratischen Entwicklung der Stadt nicht. Die Zahl der Menschen, welche an einem Berlin mitwirken wollen, dass sie das ihre nennen, ist enorm groß! Und sie wächst! Es ist uns deswegen ein besonders Anliegen, noch intensiver als bisher im Sinne aller Berliner*innen zusammenzuarbeiten und unsere Arbeit hierfür auf noch breitere Füße zu stellen, die Kooperation mit Berlins Zivilgesellschaft sowie Politik und Verwaltung entsprechend neu auszurichten. Im Anschluss deswegen auch eine kurze Übersicht, die einen Eindruck von der Entwicklung der EXPERIMENTDAYS seit 2003 gibt, und die Anregung sein soll, die weitere Gestaltung der EXPERIMENTDAYS im Kontext der aktuellen Stadtentwicklung zusammenzudenken. id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit mit der EXPERIMENTDAYS Planungsgemeinschaft Fünfzehn Jahre EXPERIMENTDAYS bzw. Vernetzung und Austausch gemeinschaftlicher und genossenschaftlicher, selbstorganisierter Wohnprojekte und weiterer gemeinwohlorientierter räumlicher Initiativen Oder: Die EXPERIMENTDAYS im Kontext der Berliner Immobilien-, Wohn- und entsprechenden Mietenpolitik 2003 – 2004 Kontext: ● Die große Zeit der Selbsthilfe-Projekte sowie der Besetzungen ist vorbei ● Die Phase der Zwischennutzungen und spontaner Raumaneignungen hält an ● Einige wenige Genossenschaften entwickeln weiterhin Projekte EXDAYS: durchstarten ohne Unterstützung der Senatsverwaltung 2003: Anhalter Garten, Ben Wagin, RAW-Friedrichshain 2004: ufaFabrik 2005 – 2013 Kontext: ● Keine fördernde Wohnpolitik mehr ● hunderte neue Projekte durch Baugruppen, Baugemeinschaften, Genossenschaften sowie Mietshäuser Syndikat entwickeln sich ● erste Schritte hin zu einer neuen Immobilienpolitik, u.a. forciert durch die Initiativen Stadt Neudenken und Kotti & Co ● Nach Jahren der Stagnation beginnt die Zahl der Berliner*innen zu steigen; die Bodenpreise und Mieten steigen ebenso EXDAYS: Unterstützung bzw. Co-Finanzierung durch die Senatsverwaltung 2005: Akademie der Künste 2006: Kühlhaus + Kalkscheune 2007: die WABE 2008: uferhallen 2009: uferhallen 2010: Forum Factory 2011: DAZ, Katerholzig + Radialsystem 2012: ufaFabrik 2013: Tempelhofer Feld, Zollgarage 2014 – 2019 Kontext: Die neue, am Gemeinwohl orientierte Immobilien-, Wohn- und Mietenpolitik wird schrittweise verstärkt R2G Koalition kommt ● Berlin wächst von Jahr zu Jahr mehr, die Bodenpreise und Mieten explodieren entsprechend ● Wie unzählige angestammte Mieter*innen, so werden auch gemeinschaftliche und genossenschaftliche, kollektiv selbstorganisierte Wohnprojekte und weitere gemeinwohlorientierte räumliche Initiativen zunehmend aus der inneren Stadt verdrängt ● Die Konkurrenz nimmt zu, nicht nur mit den inzwischen unzähligen privaten Investoren sondern auch mit den wieder gestärkten Wohnungsbaugesellschaften ● Private, gemeinwohlorientierte Strukturen, wie das Community Land Trust Modell, werden für Berlin auf den Weg gebracht EXDAYS: weiterhin jahresweise neu zu beantragende Unterstützung durch die Senatsverwaltung 2014: Spreefeld 2015: Friedrich-Ebert-Stiftung 2016: Friedrich-Ebert-Stiftung 2017: Friedrich-Ebert-Stiftung, CRCLR House, Vollgut 2018: Prinzessinnengarten, Haus der Statistik, RAW-Friedrichshain FAZIT Die EXPERIMENTDAYS, 2003 vom id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit initiiert, von Anfang an in Kooperation mit zahlreichen Projekten, Initiativen und Netzwerken, Expert*innen und Aktivist*innen, um zu vermitteln und zu vernetzen: Austausch zwischen denen, die (Wohn)Projekte suchen, und denen, die (Wohn)Projekte anschieben, fördern und entwickeln, dabei stets auch danach strebend, die Aufmerksamkeit für solche Initiativen möglichst breit in die Stadtgesellschaft zu kommunizieren. Inzwischen entstehen solche Projekte kaum noch – obwohl die Nachfrage Jahr für Jahr gewachsen ist, und obwohl zunehmend gilt, die erprobten Praktiken des kollektiv selbstorganisierten Wohnens und weiterer gemeinwohlorientierter räumlicher Initiativen in der gesamten Stadt produktiv zu machen. Aber: Die entsprechenden Akteure haben und/oder bekommen keinen Zugang zum Boden bzw. können nicht mit den am Markt dominierenden Investoren und nicht einmal mit den Wohnungsbaugesellschaften mithalten. ___________________________________________
Eine Erklärung. Berlin. April 2019 Wie geht es voran in Berlin mit gemeinschaftlichen und genossenschaftlichen, selbstorganisierten Wohnprojekten und weiteren gemeinwohlorientierten räumlichen Initiativen? Wie sind die EXPERIMENTDAYS als entsprechende Netzwerkveranstaltung weiter zu entwickeln? Die EXPERIMENTDAYS machen im Jahr 2019 eine nicht nur wohlverdiente sondern auch notwendige Pause. Die Zahl kollektiv selbstorganisierter Wohnprojekte und weiterer gemeinwohlorientierter räumlicher Initiativen, ist auch wegen explodierender Immobilienpreise sehr gering. Umso mehr gilt es für uns, die seit 15 Jahren stattfindenden EXPERIMENTDAYS noch intensiver als bisher hinsichtlich der sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Entwicklung der gesamten Stadt auszurichten. Die entsprechenden Kulturen der Teilhabe sind in Berlin in besonderer Art und Weise hochqualitativ ausgeprägt. Allerdings sind diese weit gefächerten Potentiale immer noch nicht verbindlich und langfristig eingebunden in die Gestaltung der bestehenden sowie neuen Quartiere. Es muss also insbesondere an den grundlegenden Strukturen der Stadtentwicklung gearbeitet werden. Die Lage auf dem Immobilienmarkt umzukehren, klar und deutlich zu einer entsprechenden Stadtentwicklungspolitik beizutragen und hierbei in breiten Bündnissen, sprich, so eng wie möglich mit Berlins Aktivist*innen, gemeinwohlorientierter Immobilienwirtschaft und Wissenschaft sowie Politik und Verwaltung zusammenzuarbeiten, ist uns deswegen ein ganz besonderes Anliegen. In diesem Jahr sind wir dabei das daraus folgende wie weiter…? mit den bisherigen sowie neuen Partner*innen in entsprechend konzeptionellen Runden eruieren. Anders gesagt: Es hilft nur wenig, wenn pro Jahr eine Handvoll Projekte gefördert werden aber parallel das Wohnen für die Mieter*innen dieser Stadt zunehmend unbezahlbar wird und somit tausende Menschen aus ihren jeweiligen Nachbarschaften / Sozialräumen verdrängt werden. Und es hilft auch wenig, sollte in 2019 dies und das neue Projekt per Konzeptverfahren entstehen, wenn gleichzeitig vielzählige und teils jahrelang bestehende Projekte von Räumungen oder anderen Schikanen bedroht sind. Oder noch einmal anders gesagt: Wir haben die EXPERIMENTDAYS seit 2003 mindestens einmal im Jahr veranstaltet, haben in der Zeit zahlreiche selbstorganisierte Wohnprojekte und weitere gemeinwohlorientierte räumliche Initiativen vermittelt und vernetzt und dabei den Austausch über bottom-up Stadtentwicklung über Jahre befördert. Die in den letzten Jahren erfahrene Wertschätzung seitens Politik und Verwaltung genügt allerdings nicht mehr, um die oben skizzierten Herausforderungen zu meistern. Das jährliche oft erst späte Wissen ob und und in welcher Höhe die EXPERIMENTDAYS öffentlich gefördert werden, widerspricht den aktuellen Herausforderungen. Auch entspricht die bisherige Anerkennung den erwähnten Potentialen zur tatsächlich demokratischen Entwicklung der Stadt nicht. Die Zahl der Menschen, welche an einem Berlin mitwirken wollen, dass sie das ihre nennen, ist enorm groß! Und sie wächst! Es ist uns deswegen ein besonders Anliegen, noch intensiver als bisher im Sinne aller Berliner*innen zusammenzuarbeiten und unsere Arbeit hierfür auf noch breitere Füße zu stellen, die Kooperation mit Berlins Zivilgesellschaft sowie Politik und Verwaltung entsprechend neu auszurichten. Im Anschluss deswegen auch eine kurze Übersicht, die einen Eindruck von der Entwicklung der EXPERIMENTDAYS seit 2003 gibt, und die Anregung sein soll, die weitere Gestaltung der EXPERIMENTDAYS im Kontext der aktuellen Stadtentwicklung zusammenzudenken. id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit mit der EXPERIMENTDAYS Planungsgemeinschaft Fünfzehn Jahre EXPERIMENTDAYS bzw. Vernetzung und Austausch gemeinschaftlicher und genossenschaftlicher, selbstorganisierter Wohnprojekte und weiterer gemeinwohlorientierter räumlicher Initiativen Oder: Die EXPERIMENTDAYS im Kontext der Berliner Immobilien-, Wohn- und entsprechenden Mietenpolitik 2003 – 2004 Kontext: ● Die große Zeit der Selbsthilfe-Projekte sowie der Besetzungen ist vorbei ● Die Phase der Zwischennutzungen und spontaner Raumaneignungen hält an ● Einige wenige Genossenschaften entwickeln weiterhin Projekte EXDAYS: durchstarten ohne Unterstützung der Senatsverwaltung 2003: Anhalter Garten, Ben Wagin, RAW-Friedrichshain 2004: ufaFabrik 2005 – 2013 Kontext: ● Keine fördernde Wohnpolitik mehr ● hunderte neue Projekte durch Baugruppen, Baugemeinschaften, Genossenschaften sowie Mietshäuser Syndikat entwickeln sich ● erste Schritte hin zu einer neuen Immobilienpolitik, u.a. forciert durch die Initiativen Stadt Neudenken und Kotti & Co ● Nach Jahren der Stagnation beginnt die Zahl der Berliner*innen zu steigen; die Bodenpreise und Mieten steigen ebenso EXDAYS: Unterstützung bzw. Co-Finanzierung durch die Senatsverwaltung 2005: Akademie der Künste 2006: Kühlhaus + Kalkscheune 2007: die WABE 2008: uferhallen 2009: uferhallen 2010: Forum Factory 2011: DAZ, Katerholzig + Radialsystem 2012: ufaFabrik 2013: Tempelhofer Feld, Zollgarage 2014 – 2019 Kontext: Die neue, am Gemeinwohl orientierte Immobilien-, Wohn- und Mietenpolitik wird schrittweise verstärkt R2G Koalition kommt ● Berlin wächst von Jahr zu Jahr mehr, die Bodenpreise und Mieten explodieren entsprechend ● Wie unzählige angestammte Mieter*innen, so werden auch gemeinschaftliche und genossenschaftliche, kollektiv selbstorganisierte Wohnprojekte und weitere gemeinwohlorientierte räumliche Initiativen zunehmend aus der inneren Stadt verdrängt ● Die Konkurrenz nimmt zu, nicht nur mit den inzwischen unzähligen privaten Investoren sondern auch mit den wieder gestärkten Wohnungsbaugesellschaften ● Private, gemeinwohlorientierte Strukturen, wie das Community Land Trust Modell, werden für Berlin auf den Weg gebracht EXDAYS: weiterhin jahresweise neu zu beantragende Unterstützung durch die Senatsverwaltung 2014: Spreefeld 2015: Friedrich-Ebert-Stiftung 2016: Friedrich-Ebert-Stiftung 2017: Friedrich-Ebert-Stiftung, CRCLR House, Vollgut 2018: Prinzessinnengarten, Haus der Statistik, RAW-Friedrichshain FAZIT Die EXPERIMENTDAYS, 2003 vom id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit initiiert, von Anfang an in Kooperation mit zahlreichen Projekten, Initiativen und Netzwerken, Expert*innen und Aktivist*innen, um zu vermitteln und zu vernetzen: Austausch zwischen denen, die (Wohn)Projekte suchen, und denen, die (Wohn)Projekte anschieben, fördern und entwickeln, dabei stets auch danach strebend, die Aufmerksamkeit für solche Initiativen möglichst breit in die Stadtgesellschaft zu kommunizieren. Inzwischen entstehen solche Projekte kaum noch – obwohl die Nachfrage Jahr für Jahr gewachsen ist, und obwohl zunehmend gilt, die erprobten Praktiken des kollektiv selbstorganisierten Wohnens und weiterer gemeinwohlorientierter räumlicher Initiativen in der gesamten Stadt produktiv zu machen. Aber: Die entsprechenden Akteure haben und/oder bekommen keinen Zugang zum Boden bzw. können nicht mit den am Markt dominierenden Investoren und nicht einmal mit den Wohnungsbaugesellschaften mithalten. ______________________________________________________________