Experimentdays

Experimentdays Die EXPERIMENTDAYS sind eine Plattform für gemeinschaftliche Wohnprojekte, Ideen und Akteure der kreativen Nachhaltigkeit, die Stadt als zu gestaltenden Lebensraum verstehen. Seit 2003 werden die EXPERIMENTDAYS jährlich veranstaltet.
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Cities engaging in the right to housing - Web conference #2 - No one left behind
03/07/2020
Cities engaging in the right to housing - Web conference #2 - No one left behind

Cities engaging in the right to housing - Web conference #2 - No one left behind

The online event offered a sneak preview of 2020 Report on Housing Exclusion in Europe, co-written by FEANTSA and Fondation Abbé Pierre and featured city cases that directly tackle housing exclusion and discrimination, providing a practical response on the ground. It also looked at opportunities at...

Mietendeckel: Das vorläufige Ende des Immermehr
18/06/2020
Mietendeckel: Das vorläufige Ende des Immermehr

Mietendeckel: Das vorläufige Ende des Immermehr

Die Mieten in Berlin sind in den vergangenen Wochen drastisch gesunken. Aktuelle Erhebungen zeigen: Der Grund dafür heißt nicht Corona. Sondern Mietendeckel

Urban Innovative Actions
17/06/2020

Urban Innovative Actions

Cities across the EU are tackling housing exclusion and discrimination through public projects, providing practical responses on the ground. UIA project #CuringtheLimbo in Synathina is capitalising on the civil society to help refugees in the twofold issue of housing and inactivity. It sets innovative solutions to support civil society’s initiatives, deal with the vacant dwellings problem and make the vulnerable and excluded people visible. #CuringtheLimbo will join the panel discussion in the Urban Innovative Actions & URBACT webconference on Housing Exclusion on 26 June. Register now 👉 https://bit.ly/2ARnNyb and read UIA Expert Levente Polyak's latest journal on the Athens' solution 👉https://bit.ly/2URJ4Pw

Inspired by the Community Land Trust, developed in the Civil Rights Movement in the last century:Diesen Sommer wollen wi...
11/06/2020
Werde Gründungsstifter*in der Stadtbodenstiftung! – Stadtbodenstiftung

Inspired by the Community Land Trust, developed in the Civil Rights Movement in the last century:

Diesen Sommer wollen wir die Stadtbodenstiftung als rechtsfähige Stiftung gründen. Die dafür nötigen 100.000 Euro wollen wir im Sinne einer Bürgerstiftung durch eine Vielzahl von kleinen und größeren Zustiftungen aufbringen. Dazu brauchen wir die Unterstützung der Gründungsstifter*innen.

Diesen Sommer wollen wir die Stadtbodenstiftung als rechtsfähige Stiftung gründen. Die dafür nötigen 100.000 Euro wollen wir im Sinne einer...

Jetzt oder nie - Wir können gemeinsam die Stadtbodenstiftung errichten um Stück für Stück die Stadt in die Hand von Viel...
11/06/2020
Stadtbodenstiftung - CLT Berlin

Jetzt oder nie - Wir können gemeinsam die Stadtbodenstiftung errichten um Stück für Stück die Stadt in die Hand von Vielen zu geben! Werdet Gründungstifter*in!

Über den Boden zu einer solidarischen Stadt! Diesen Sommer wollen wir die Stadtbodenstiftung als rechtsfähige Stiftung gründen. Die dafür nötigen 100.000 Euro wollen wir im Sinne einer Bürgerstiftung durch eine Vielzahl von kleinen und größeren Zustiftungen aufbringen - Mehr als 30.000 € haben wir schon! Für den Rest brauchen wir jetzt eure Unterstützung als Gründungsstifter*innen.

Modellprojekt Haus der Statistik (28.02.2020, 13:36) › polis Award
09/06/2020
Modellprojekt Haus der Statistik (28.02.2020, 13:36) › polis Award

Modellprojekt Haus der Statistik (28.02.2020, 13:36) › polis Award

Modellprojekt Haus der Statistik Nominierung / Soziale Quartiersentwicklung Beschreibung Nach über 10 Jahren Leerstand wird das Areal Haus der Statistik gemeinwohlorientiert entwickelt – gemeinsam durch Zivilgesellschaft und öffentliche Hand. Im Bestand und durch ca. 65.000 m² Neubau entsteht R...

Historische Revanche - Wenn die Hüllen fallen
03/06/2020
Historische Revanche - Wenn die Hüllen fallen

Historische Revanche - Wenn die Hüllen fallen

Am Himmel über Berlin wird Weltanschauung zelebriert. Das über dem Schlossneubau thronende Kreuz wirkt wie eine gehisste Flagge

ARCH+
02/06/2020

ARCH+

Boden ist ein Gemeingut :: Die Stiftung trias
13/05/2020
Boden ist ein Gemeingut :: Die Stiftung trias

Boden ist ein Gemeingut :: Die Stiftung trias

Selbstdarstellung der Stiftung trias Unsere Vision: Grund und Boden ist Gemeingut. Er muss allen Menschen zugänglich sein. Unsere Mission:…

UNGLEICHLAND - Macht
01/05/2020
UNGLEICHLAND - Macht

UNGLEICHLAND - Macht

In Köln fehlen tausende Wohnungen, die Mieten steigen, vor allem Ärmere fühlen sich alleingelassen. Einer, der am liebsten sofort viele Grundstücke bebauen würde, ist Christoph Gröner. In Köln will der Bauunternehmer ein neues Stadtviertel errichten. Doch noch fehlt die Baugenehmigung, es geh...

Urban Innovative Actions
24/04/2020

Urban Innovative Actions

📚Find more about what Dr Michael Lafond has to say on community led practices and join @UIA and @URBACT 1st web conference on #housing
📅 April 24, 11 AM
👉 Registrate here https://bit.ly/3bAP453
👉Check out the #KnowledgeLab : https://bit.ly/2QLHcFY
#right2housing

How cities can build alternative community-led housing models?
17/04/2020
How cities can build alternative community-led housing models?

How cities can build alternative community-led housing models?

As part of a one-year learning activity, URBACT and UIA are organising a first web conference on 24 April (time TBC) exploring practical ways cities can implement the right to housing.

Preisrückgang erwartet: Abschied vom Immobilienboom
15/04/2020
Preisrückgang erwartet: Abschied vom Immobilienboom

Preisrückgang erwartet: Abschied vom Immobilienboom

Fachleute erwarten, dass Immobilien wegen der Corona-Pandemie in den kommenden Monaten um bis zu 25 Prozent günstiger werden – und Zuwanderung die Preise danach wieder nach oben treibt.

Petition an den Bundestag: "Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens" - Susanne Wiest
30/03/2020
Petition an den Bundestag: "Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens" - Susanne Wiest

Petition an den Bundestag: "Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens" - Susanne Wiest

Mehr als 10 Jahre nach meiner ersten Petition an den Bundestag, habe ich am 14. März, angesichts der aktuellen Lage, erneut eine Petition an den Bundestag gestellt, das Bedingungslose Grundeinkommen einzuführen. Heute wurde sie veröffentlicht und kann nun 28 Tage lang mitunterzeichnet werden. Hie...

Lause Bleibt
28/03/2020

Lause Bleibt

🌇🌆🏙🌃 Heute ist #HousingActionDay2020 🌇🌆🏙🌃
Während für viele #StayTheF**kAtHome gilt, ist das für diejenigen, die nicht "home office" machen können, kein Zuhause haben oder deren Zuhause nicht sicher ist, nicht möglich. Wir wollten heute gegen hohe Mieten, Zwangsräumungen und Wohnungslosigkeit und für eine solidarische und ökologische Stadtentwicklung auf die Straßen gehen. So protestieren wir online und #TogetherAgainstCorona. Nachfolgend findet ihr das Statement der Lause Bleibt:

🌇🌆🏙🌃 Wir stehen enger zusammen denn je 🌇🌆🏙🌃
Für die Absicherung der Gewerbemieter*innen in Zeiten der Krise!

Seit Jahren kämpfen wir an der Seite anderer Projekte und Initiativen um unser Recht, an dieser Stadt teilzuhaben. Wir kämpfen um die Häuser, die als Gewerbe vermietet und damit weitgehend von jedem Mieter*innenschutz ausgenommen sind. Wir erheben unsere Forderung nach einer Absicherung der Gewerbemieter*innen in der Situation der Corona-Krise lauter denn je!

Wir sind Künstler*innen und Handwerker*innen, Kleingewerbetreibende vom Graphikdesigner zur Ein-Frau-Booking-Agentur, NGOs und prekär beschäftigte Wissenschaftler*innen, politische Bildner*innen und freie Autor*innen – wir alle verlieren in der aktuellen Situation der Krise unsere Einkünfte. Wir kämpfen dafür, dass wir nicht noch das letzte Produktionsmittel verlieren, dass uns bleibt: das Büro, die Werkstatt, das Atelier. Die Rettungsschirme, die jetzt über große Unternehmen gespannt werden, lassen uns im Regen stehen. Darum ist unsere minimale Forderung an die Stadt Berlin, aber auch an die Immobilien-Eigentümer*innen dieser Stadt, zumindest unsere räumliche Existenz zu sichern!
Wir fordern den Senat auf, die historische Chance zu nutzen, den Ausverkauf Berlins durch die Vorgängerregierung rückgängig zu machen.

Wir begrüßen den nachdrücklichen Appell der Politik, in der Krise solidarisch zu handeln! Hausgemeinschaften wie wir, die Lause, sind Laboratorien des Sozialen: gegenseitige Unterstützung beim Zahlen der Mieten, gegenseitige Information und virtuelle Treffen sind unsere Antwort auf die Vereinzelung in Quarantäne. Wir appellieren ebenso nachdrücklich an die Politik, solidarisches Handeln zu unterstützen, indem die dafür notwendigen Räume erhalten werden. Wir reihen uns damit ein in die Kämpfe um Häuser für Alle: Geflüchtete, Wohnungslose, von Räumung Bedrohte.

Die Krise beschränkt unsere Möglichkeiten des politischen Handelns: Kundgebungen, Demonstrationen und physische Treffen sind auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Die Krise beschränkt aber nicht unsere Entschlossenheit, solidarisch für eine gemeinsame Zukunft zu streiten!

Lause 10 und 11 bleiben!

Initiative Haus der Statistik
22/03/2020

Initiative Haus der Statistik

Herzliche Sonntagsgrüße vom WERKSATT Team an Euch alle! ☀️
Dieses Wochenende hätten wir eigentlich unseren 5. KO-Markt veranstaltet - wie schade, dass wir das auf Grund der derzeitigen Umstände nicht tun konnten.
Trotzdem möchten wir ein paar Fotos vom letzten KO-Markt mit Euch teilen und daran erinnern, wie schön es ist zusammen zu sein, sich auszutauschen und die Stadt solidarisch zu gestalten.
Wir hoffen, ihr tut dies nun im privaten Netzwerk und macht in Gedanken dabei einen kleinen Abstecher in das Haus der Statistik.
Passt auf euch auf und haltet zusammen 🙌🙂
Alles Gute!

Assemble Papers
20/03/2020

Assemble Papers

“Housing co-operatives have the potential to produce quality of life based on solidarity; the key driver for innovation is not market forces, but a mix of self-interest and community. Residents get actively involved, co-invest into and co-decide the aims and compromises of the project.”

As many of us will find ourselves spending more time at home over the coming weeks and months, we continue to explore how community-led housing challenges the very concept of housing as we know it in Australia. Through an analysis of three contemporary housing co-operatives in Germany and Switzerland, Manuel Lutz delves into the finance and decision-making processes behind co-operatives, and their shared emphasis on housing for the common good. Read and see more via this link: https://bit.ly/2ISPeZ6

📷 Nailya Bikmurzina

Contraste - Die Monatszeitung für Selbstorganisation
04/03/2020

Contraste - Die Monatszeitung für Selbstorganisation

SAVE THE DATE: Am 28. März ist globaler "Housing Action Day". Unter dem Motto "#Wohnen für Menschen statt für Profite" werden in vielen Städten Menschen auf die Straße gehen, auch in #Berlin. Und in eurer Stadt?
https://www.contraste.org/wohnen-fuer-menschen-statt-fuer-profite/

»Wohnen für Menschen statt für Profite« – contraste
03/03/2020
»Wohnen für Menschen statt für Profite« – contraste

»Wohnen für Menschen statt für Profite« – contraste

2. März 2020 »Wohnen für Menschen statt für Profite« Redaktion Aktuelle Ausgabe, Nachrichten 50.000 Menschen beteiligten sich 2019 am ersten »Housing Action Day« in 19 Städten bundesweit. Dieses Jahr sollen die Mietenproteste europaweit ein noch deutlicheres Signal setzen. »Wohnen für Mens...

reSITE Festival
29/02/2020

reSITE Festival

ICYMI, in Episode #4 of Design and the City we are joined by Leona Lynen a Berlin-based urbanist and member of ZUsammenKUNFT, one of the forces behind Haus der Statistik, a model project for a socially-inclusive urban development in the center of the German capital.
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Listen 🎧 👉 https://anchor.fm/resite

Rechtsanwalt Marek Schauer
25/02/2020

Rechtsanwalt Marek Schauer

Erste Verhandlung einer #Mieterhöhung unter den Bedingungen des #Mietendeckels am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg: Richterin stellt dessen Geltung und ihre Gebundenheit daran fest. Klage des Vermieters wird abgewiesen. Einfach und klar. Hoffentlich wird diese rechtsstaatliche Verfahrensweise Standard.

Deutsche Wohnen & Co Enteignen Berliner MieterGemeinschaft e.V. Mieterprotest Baume Berliner Mieterverein Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Gaby Gottwald

Land Berlin will Land kaufen
21/02/2020
Land Berlin will Land kaufen

Land Berlin will Land kaufen

Der Senat hat die Gründung des Bodenfonds beschlossen und will mit den 250 Millionen Euro auf Einkaufstour gehen. Ganz oben auf der Liste: Grundstücke der Bahn.

The United Nations and the Swedish Embassy present: Push
18/02/2020
The United Nations and the Swedish Embassy present: Push

The United Nations and the Swedish Embassy present: Push

To mark the World Day of Social Justice, the United Nations, the Swedish Embassy, RBDH, Feantsa and Housing Europe invite you to the screening of: 'Push' PUSH is a new documentary from award-winning director Fredrik Gertten, investigating why we can’t afford to live in our own cities anymore. Hous...

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Id22 Project Space_Wilhelmine-Gemberg-Weg 12
Berlin
10179

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Bemerkungen

Eine Erklärung. Berlin. Wie geht es voran in Berlin mit gemeinschaftlichen und genossenschaftlichen, selbstorganisierten Wohnprojekten und weiteren gemeinwohlorientierten räumlichen Initiativen? Wie sind die EXPERIMENTDAYS als entsprechende Netzwerkveranstaltung weiter zu entwickeln? Die EXPERIMENTDAYS machen eine nicht nur wohlverdiente sondern auch notwendige Pause. Die Zahl kollektiv selbstorganisierter Wohnprojekte und weiterer gemeinwohlorientierter räumlicher Initiativen, ist auch wegen explodierender Immobilienpreise sehr gering. Umso mehr gilt es für uns, die seit 15 Jahren stattfindenden EXPERIMENTDAYS noch intensiver als bisher hinsichtlich der sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Entwicklung der gesamten Stadt auszurichten. Die entsprechenden Kulturen der Teilhabe sind in Berlin in besonderer Art und Weise hochqualitativ ausgeprägt. Allerdings sind diese weit gefächerten Potentiale immer noch nicht verbindlich und langfristig eingebunden in die Gestaltung der bestehenden sowie neuen Quartiere. Es muss also insbesondere an den grundlegenden Strukturen der Stadtentwicklung gearbeitet werden. Die Lage auf dem Immobilienmarkt umzukehren, klar und deutlich zu einer entsprechenden Stadtentwicklungspolitik beizutragen und hierbei in breiten Bündnissen, sprich, so eng wie möglich mit Berlins Aktivist*innen, gemeinwohlorientierter Immobilienwirtschaft und Wissenschaft sowie Politik und Verwaltung zusammenzuarbeiten, ist uns deswegen ein ganz besonderes Anliegen. In diesem Jahr sind wir dabei das daraus folgende wie weiter…? mit den bisherigen sowie neuen Partner*innen in entsprechend konzeptionellen Runden eruieren. Anders gesagt: Es hilft nur wenig, wenn pro Jahr eine Handvoll Projekte gefördert werden aber parallel das Wohnen für die Mieter*innen dieser Stadt zunehmend unbezahlbar wird und somit tausende Menschen aus ihren jeweiligen Nachbarschaften / Sozialräumen verdrängt werden. Und es hilft auch wenig, sollte in 2019 dies und das neue Projekt per Konzeptverfahren entstehen, wenn gleichzeitig vielzählige und teils jahrelang bestehende Projekte von Räumungen oder anderen Schikanen bedroht sind. Oder noch einmal anders gesagt: Wir haben die EXPERIMENTDAYS seit 2003 mindestens einmal im Jahr veranstaltet, haben in der Zeit zahlreiche selbstorganisierte Wohnprojekte und weitere gemeinwohlorientierte räumliche Initiativen vermittelt und vernetzt und dabei den Austausch über bottom-up Stadtentwicklung über Jahre befördert. Die in den letzten Jahren erfahrene Wertschätzung seitens Politik und Verwaltung genügt allerdings nicht mehr, um die oben skizzierten Herausforderungen zu meistern. Das jährliche oft erst späte Wissen ob und und in welcher Höhe die EXPERIMENTDAYS öffentlich gefördert werden, widerspricht den aktuellen Herausforderungen. Auch entspricht die bisherige Anerkennung den erwähnten Potentialen zur tatsächlich demokratischen Entwicklung der Stadt nicht. Die Zahl der Menschen, welche an einem Berlin mitwirken wollen, dass sie das ihre nennen, ist enorm groß! Und sie wächst! Es ist uns deswegen ein besonders Anliegen, noch intensiver als bisher im Sinne aller Berliner*innen zusammenzuarbeiten und unsere Arbeit hierfür auf noch breitere Füße zu stellen, die Kooperation mit Berlins Zivilgesellschaft sowie Politik und Verwaltung entsprechend neu auszurichten. Im Anschluss deswegen auch eine kurze Übersicht, die einen Eindruck von der Entwicklung der EXPERIMENTDAYS seit 2003 gibt, und die Anregung sein soll, die weitere Gestaltung der EXPERIMENTDAYS im Kontext der aktuellen Stadtentwicklung zusammenzudenken. id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit mit der EXPERIMENTDAYS Planungsgemeinschaft Fünfzehn Jahre EXPERIMENTDAYS bzw. Vernetzung und Austausch gemeinschaftlicher und genossenschaftlicher, selbstorganisierter Wohnprojekte und weiterer gemeinwohlorientierter räumlicher Initiativen Oder: Die EXPERIMENTDAYS im Kontext der Berliner Immobilien-, Wohn- und entsprechenden Mietenpolitik 2003 – 2004 Kontext: ● Die große Zeit der Selbsthilfe-Projekte sowie der Besetzungen ist vorbei ● Die Phase der Zwischennutzungen und spontaner Raumaneignungen hält an ● Einige wenige Genossenschaften entwickeln weiterhin Projekte EXDAYS: durchstarten ohne Unterstützung der Senatsverwaltung 2003: Anhalter Garten, Ben Wagin, RAW-Friedrichshain 2004: ufaFabrik 2005 – 2013 Kontext: ● Keine fördernde Wohnpolitik mehr ● hunderte neue Projekte durch Baugruppen, Baugemeinschaften, Genossenschaften sowie Mietshäuser Syndikat entwickeln sich ● erste Schritte hin zu einer neuen Immobilienpolitik, u.a. forciert durch die Initiativen Stadt Neudenken und Kotti & Co ● Nach Jahren der Stagnation beginnt die Zahl der Berliner*innen zu steigen; die Bodenpreise und Mieten steigen ebenso EXDAYS: Unterstützung bzw. Co-Finanzierung durch die Senatsverwaltung 2005: Akademie der Künste 2006: Kühlhaus + Kalkscheune 2007: die WABE 2008: uferhallen 2009: uferhallen 2010: Forum Factory 2011: DAZ, Katerholzig + Radialsystem 2012: ufaFabrik 2013: Tempelhofer Feld, Zollgarage 2014 – 2019 Kontext: Die neue, am Gemeinwohl orientierte Immobilien-, Wohn- und Mietenpolitik wird schrittweise verstärkt R2G Koalition kommt ● Berlin wächst von Jahr zu Jahr mehr, die Bodenpreise und Mieten explodieren entsprechend ● Wie unzählige angestammte Mieter*innen, so werden auch gemeinschaftliche und genossenschaftliche, kollektiv selbstorganisierte Wohnprojekte und weitere gemeinwohlorientierte räumliche Initiativen zunehmend aus der inneren Stadt verdrängt ● Die Konkurrenz nimmt zu, nicht nur mit den inzwischen unzähligen privaten Investoren sondern auch mit den wieder gestärkten Wohnungsbaugesellschaften ● Private, gemeinwohlorientierte Strukturen, wie das Community Land Trust Modell, werden für Berlin auf den Weg gebracht EXDAYS: weiterhin jahresweise neu zu beantragende Unterstützung durch die Senatsverwaltung 2014: Spreefeld 2015: Friedrich-Ebert-Stiftung 2016: Friedrich-Ebert-Stiftung 2017: Friedrich-Ebert-Stiftung, CRCLR House, Vollgut 2018: Prinzessinnengarten, Haus der Statistik, RAW-Friedrichshain FAZIT Die EXPERIMENTDAYS, 2003 vom id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit initiiert, von Anfang an in Kooperation mit zahlreichen Projekten, Initiativen und Netzwerken, Expert*innen und Aktivist*innen, um zu vermitteln und zu vernetzen: Austausch zwischen denen, die (Wohn)Projekte suchen, und denen, die (Wohn)Projekte anschieben, fördern und entwickeln, dabei stets auch danach strebend, die Aufmerksamkeit für solche Initiativen möglichst breit in die Stadtgesellschaft zu kommunizieren. Inzwischen entstehen solche Projekte kaum noch – obwohl die Nachfrage Jahr für Jahr gewachsen ist, und obwohl zunehmend gilt, die erprobten Praktiken des kollektiv selbstorganisierten Wohnens und weiterer gemeinwohlorientierter räumlicher Initiativen in der gesamten Stadt produktiv zu machen. Aber: Die entsprechenden Akteure haben und/oder bekommen keinen Zugang zum Boden bzw. können nicht mit den am Markt dominierenden Investoren und nicht einmal mit den Wohnungsbaugesellschaften mithalten. ___________________________________________
Eine Erklärung. Berlin. April 2019 Wie geht es voran in Berlin mit gemeinschaftlichen und genossenschaftlichen, selbstorganisierten Wohnprojekten und weiteren gemeinwohlorientierten räumlichen Initiativen? Wie sind die EXPERIMENTDAYS als entsprechende Netzwerkveranstaltung weiter zu entwickeln? Die EXPERIMENTDAYS machen im Jahr 2019 eine nicht nur wohlverdiente sondern auch notwendige Pause. Die Zahl kollektiv selbstorganisierter Wohnprojekte und weiterer gemeinwohlorientierter räumlicher Initiativen, ist auch wegen explodierender Immobilienpreise sehr gering. Umso mehr gilt es für uns, die seit 15 Jahren stattfindenden EXPERIMENTDAYS noch intensiver als bisher hinsichtlich der sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Entwicklung der gesamten Stadt auszurichten. Die entsprechenden Kulturen der Teilhabe sind in Berlin in besonderer Art und Weise hochqualitativ ausgeprägt. Allerdings sind diese weit gefächerten Potentiale immer noch nicht verbindlich und langfristig eingebunden in die Gestaltung der bestehenden sowie neuen Quartiere. Es muss also insbesondere an den grundlegenden Strukturen der Stadtentwicklung gearbeitet werden. Die Lage auf dem Immobilienmarkt umzukehren, klar und deutlich zu einer entsprechenden Stadtentwicklungspolitik beizutragen und hierbei in breiten Bündnissen, sprich, so eng wie möglich mit Berlins Aktivist*innen, gemeinwohlorientierter Immobilienwirtschaft und Wissenschaft sowie Politik und Verwaltung zusammenzuarbeiten, ist uns deswegen ein ganz besonderes Anliegen. In diesem Jahr sind wir dabei das daraus folgende wie weiter…? mit den bisherigen sowie neuen Partner*innen in entsprechend konzeptionellen Runden eruieren. Anders gesagt: Es hilft nur wenig, wenn pro Jahr eine Handvoll Projekte gefördert werden aber parallel das Wohnen für die Mieter*innen dieser Stadt zunehmend unbezahlbar wird und somit tausende Menschen aus ihren jeweiligen Nachbarschaften / Sozialräumen verdrängt werden. Und es hilft auch wenig, sollte in 2019 dies und das neue Projekt per Konzeptverfahren entstehen, wenn gleichzeitig vielzählige und teils jahrelang bestehende Projekte von Räumungen oder anderen Schikanen bedroht sind. Oder noch einmal anders gesagt: Wir haben die EXPERIMENTDAYS seit 2003 mindestens einmal im Jahr veranstaltet, haben in der Zeit zahlreiche selbstorganisierte Wohnprojekte und weitere gemeinwohlorientierte räumliche Initiativen vermittelt und vernetzt und dabei den Austausch über bottom-up Stadtentwicklung über Jahre befördert. Die in den letzten Jahren erfahrene Wertschätzung seitens Politik und Verwaltung genügt allerdings nicht mehr, um die oben skizzierten Herausforderungen zu meistern. Das jährliche oft erst späte Wissen ob und und in welcher Höhe die EXPERIMENTDAYS öffentlich gefördert werden, widerspricht den aktuellen Herausforderungen. Auch entspricht die bisherige Anerkennung den erwähnten Potentialen zur tatsächlich demokratischen Entwicklung der Stadt nicht. Die Zahl der Menschen, welche an einem Berlin mitwirken wollen, dass sie das ihre nennen, ist enorm groß! Und sie wächst! Es ist uns deswegen ein besonders Anliegen, noch intensiver als bisher im Sinne aller Berliner*innen zusammenzuarbeiten und unsere Arbeit hierfür auf noch breitere Füße zu stellen, die Kooperation mit Berlins Zivilgesellschaft sowie Politik und Verwaltung entsprechend neu auszurichten. Im Anschluss deswegen auch eine kurze Übersicht, die einen Eindruck von der Entwicklung der EXPERIMENTDAYS seit 2003 gibt, und die Anregung sein soll, die weitere Gestaltung der EXPERIMENTDAYS im Kontext der aktuellen Stadtentwicklung zusammenzudenken. id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit mit der EXPERIMENTDAYS Planungsgemeinschaft Fünfzehn Jahre EXPERIMENTDAYS bzw. Vernetzung und Austausch gemeinschaftlicher und genossenschaftlicher, selbstorganisierter Wohnprojekte und weiterer gemeinwohlorientierter räumlicher Initiativen Oder: Die EXPERIMENTDAYS im Kontext der Berliner Immobilien-, Wohn- und entsprechenden Mietenpolitik 2003 – 2004 Kontext: ● Die große Zeit der Selbsthilfe-Projekte sowie der Besetzungen ist vorbei ● Die Phase der Zwischennutzungen und spontaner Raumaneignungen hält an ● Einige wenige Genossenschaften entwickeln weiterhin Projekte EXDAYS: durchstarten ohne Unterstützung der Senatsverwaltung 2003: Anhalter Garten, Ben Wagin, RAW-Friedrichshain 2004: ufaFabrik 2005 – 2013 Kontext: ● Keine fördernde Wohnpolitik mehr ● hunderte neue Projekte durch Baugruppen, Baugemeinschaften, Genossenschaften sowie Mietshäuser Syndikat entwickeln sich ● erste Schritte hin zu einer neuen Immobilienpolitik, u.a. forciert durch die Initiativen Stadt Neudenken und Kotti & Co ● Nach Jahren der Stagnation beginnt die Zahl der Berliner*innen zu steigen; die Bodenpreise und Mieten steigen ebenso EXDAYS: Unterstützung bzw. Co-Finanzierung durch die Senatsverwaltung 2005: Akademie der Künste 2006: Kühlhaus + Kalkscheune 2007: die WABE 2008: uferhallen 2009: uferhallen 2010: Forum Factory 2011: DAZ, Katerholzig + Radialsystem 2012: ufaFabrik 2013: Tempelhofer Feld, Zollgarage 2014 – 2019 Kontext: Die neue, am Gemeinwohl orientierte Immobilien-, Wohn- und Mietenpolitik wird schrittweise verstärkt R2G Koalition kommt ● Berlin wächst von Jahr zu Jahr mehr, die Bodenpreise und Mieten explodieren entsprechend ● Wie unzählige angestammte Mieter*innen, so werden auch gemeinschaftliche und genossenschaftliche, kollektiv selbstorganisierte Wohnprojekte und weitere gemeinwohlorientierte räumliche Initiativen zunehmend aus der inneren Stadt verdrängt ● Die Konkurrenz nimmt zu, nicht nur mit den inzwischen unzähligen privaten Investoren sondern auch mit den wieder gestärkten Wohnungsbaugesellschaften ● Private, gemeinwohlorientierte Strukturen, wie das Community Land Trust Modell, werden für Berlin auf den Weg gebracht EXDAYS: weiterhin jahresweise neu zu beantragende Unterstützung durch die Senatsverwaltung 2014: Spreefeld 2015: Friedrich-Ebert-Stiftung 2016: Friedrich-Ebert-Stiftung 2017: Friedrich-Ebert-Stiftung, CRCLR House, Vollgut 2018: Prinzessinnengarten, Haus der Statistik, RAW-Friedrichshain FAZIT Die EXPERIMENTDAYS, 2003 vom id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit initiiert, von Anfang an in Kooperation mit zahlreichen Projekten, Initiativen und Netzwerken, Expert*innen und Aktivist*innen, um zu vermitteln und zu vernetzen: Austausch zwischen denen, die (Wohn)Projekte suchen, und denen, die (Wohn)Projekte anschieben, fördern und entwickeln, dabei stets auch danach strebend, die Aufmerksamkeit für solche Initiativen möglichst breit in die Stadtgesellschaft zu kommunizieren. Inzwischen entstehen solche Projekte kaum noch – obwohl die Nachfrage Jahr für Jahr gewachsen ist, und obwohl zunehmend gilt, die erprobten Praktiken des kollektiv selbstorganisierten Wohnens und weiterer gemeinwohlorientierter räumlicher Initiativen in der gesamten Stadt produktiv zu machen. Aber: Die entsprechenden Akteure haben und/oder bekommen keinen Zugang zum Boden bzw. können nicht mit den am Markt dominierenden Investoren und nicht einmal mit den Wohnungsbaugesellschaften mithalten. ______________________________________________________________