Marx is' Muss

Marx is' Muss Der Kampf geht weiter, trotz kapitalistischer Pandemie! Jetzt für den online-Kongress anmelden auf www.marxismuss.de! Der MARX IS MUSS Kongress findet jährlich in Berlin statt.

An 4 Tagen kommen Aktive aus Sozialen Bewegungen, Initiativen, Gewerkschaft und Linkspartei zusammen, diskutieren, vernetzen sich und lernen voneinander. Ganz nach dem Motto: Die Welt verstehen, um sie zu verändern. In Zeiten der Pandemie haben wir uns für einen Online-Kongress entschieden. Außerdem planen wir - unter Berücksichtigung der pandemischen Maßnahmen und der Gesundheit aller - kleine Re

An 4 Tagen kommen Aktive aus Sozialen Bewegungen, Initiativen, Gewerkschaft und Linkspartei zusammen, diskutieren, vernetzen sich und lernen voneinander. Ganz nach dem Motto: Die Welt verstehen, um sie zu verändern. In Zeiten der Pandemie haben wir uns für einen Online-Kongress entschieden. Außerdem planen wir - unter Berücksichtigung der pandemischen Maßnahmen und der Gesundheit aller - kleine Re

Wie gewohnt öffnen

04/07/2021
Der Rechtsruck in Israel und Perspektiven des Widerstands

Mit:
*Michael Sappir (Jüdisch-Israelischer Dissens Leipzig)
*Jules El Khatib (DIE LINKE.NRW)
Eine Analyse der politischen Entwicklungen in Israel, die geprägt sind von einem zunehmenden Rechtsruck, durch den Siedlungsbau und Zwangsräumungen in Palästina vorangetrieben werden. Inwiefern steht die verschärfte Besatzungspolitik im Zusammenhang mit der Situation der Palästinenser*innen in Israel selbst?
Welche Ansätze gäbe es für jüdisch-palästinensischen Widerstand vor Ort?
Wie steht es um die Friedensperspektiven?

13/05/2021
Sahra Wagenknecht und die LINKE - wie weiter?

Sahra Wagenknecht hat mit ihrem neuen Buch „Die Selbstgerechten“ ein „Alternatives Programm“ vorgestellt – eine Rezeptur, wie die LINKE wieder in die Offensive kommen kann.
Das Erstarken der AfD, bei gleichzeitiger Erosion der SPD und Stagnation der LINKEN in den letzten Jahren wirft für uns alle die Frage auf, was die Linke tun soll, damit sie nicht zwischen rassistischer Rechter und staatstragend gezähmten Grünen marginalisiert wird.
Sahra Wagenknecht verspricht, dass DIE LINKE, gestützt auf ihr alternatives Programm, wieder anknüpfen kann an den Wahlerfolg von 2009, wo die Partei 11,9 Prozent bei der Bundestagswahl erzielen konnte und sich im Aufwärtstrend befand.

Wir werfen einen kritischen Blick auf das Buch von Sahra Wagenknecht, beleuchten die grundlegenden Analysen und zentralen Thesen, um mit Euch zu diskutieren, was dran ist an ihrer Kritik an der sog. „Lifestyle Linken“ und inwiefern ihre sozial- und wirtschaftspolitischen Vorstellungen zu einer Stärkung der Linken beitragen können.

Morgen finden 3 Veranstaltungen statt. Das ist unsere letzte Themen-Block: Krise und Klassenkampf. Seit über einem Jahr ...
08/05/2021

Morgen finden 3 Veranstaltungen statt. Das ist unsere letzte Themen-Block: Krise und Klassenkampf.

Seit über einem Jahr bestimmt die Ausbreitung und Eindämmung des Corona-Virus das öffentliche Leben, vieles, was normal und alltäglich war, ist heute auf einmal nicht mehr möglich, ob auf Arbeit oder im Privaten. Mittlerweile ist klar absehbar, dass die Corona-Krise zu einer handfesten Wirtschaftskrise wird. Wie die Krise bewältigt wird und wer die Hauptlast trägt, wird noch für die kommenden Jahre das bestimmende Thema von Partei und gesellschaftlicher Linken sein. In einem Seminartag im Rahmen des Marx Is‘ Muss Kongress 2021 wollen wir uns mit diesen drei Fragen intensiver beschäftigen:

1. Sitzen wir in der Coronakrise wirklich alle in einem Boot?
Ja - und trotzdem gibt es Unterschiede, je nachdem, wer wo sitzt, wer rudert und wer steuert. Kleiner Spoiler - die Reichen werden reicher, aber was ist mit dem Rest? Warum werden welche Krisen-Maßnahmen getroffen und wo gibt es Unterschiede und Gemeinsamkeiten, wenn wir uns bisherige (Wirtschafts-)Krisen anschauen? Wir wollen uns das viel benannte Corona-Brennglas noch näher vor´s Auge nehmen und die Krisenpolitik mit Blick auf den Klassencharakter näher betrachten. https://fb.me/e/1yaYmcTrX

2. Was tun?
Die Wirtschaftskrise drängt Gewerkschaften erst einmal in die Defensive, doch welche Strategie daraus folgt, ist mitnichten ausgemacht. Die Gewerkschaftsführung versucht am Verhandlungstisch Einigungen mit der Arbeitgeberseite zu schließen, linke Gewerkschaftsstrategien zielen auf eine Befähigung der Basis, selbst zu handeln und durch Stärkeaufbau im Betrieb sich von der Stellvertretung durch den Apparat zu befreien. Aber wie kann eine solche Strategie konkret aussehen – ein Streitgespräch. https://fb.me/e/NmNcP12S

3. Wohin geht die Fahrt?
Die deutsche Automobilindustrie war bereits vor der Corona-Pandemie in der Krise, nun drohen Massenentlassungen und eine dramatische Schwächung der IG Metall und damit Angriffe auf erkämpften Rechte der gesamten arbeitenden Klasse. Wie wird die Transformation der Automobilindustrie ablaufen, welche möglichen Entwicklungen gibt es und wie wehren sich die Beschäftigten gegen Arbeitsplatzverlust? https://fb.me/e/6npGFBStQ

Morgen finden 3 Veranstaltungen statt. Das ist unsere letzte Themen-Block: Krise und Klassenkampf.

Seit über einem Jahr bestimmt die Ausbreitung und Eindämmung des Corona-Virus das öffentliche Leben, vieles, was normal und alltäglich war, ist heute auf einmal nicht mehr möglich, ob auf Arbeit oder im Privaten. Mittlerweile ist klar absehbar, dass die Corona-Krise zu einer handfesten Wirtschaftskrise wird. Wie die Krise bewältigt wird und wer die Hauptlast trägt, wird noch für die kommenden Jahre das bestimmende Thema von Partei und gesellschaftlicher Linken sein. In einem Seminartag im Rahmen des Marx Is‘ Muss Kongress 2021 wollen wir uns mit diesen drei Fragen intensiver beschäftigen:

1. Sitzen wir in der Coronakrise wirklich alle in einem Boot?
Ja - und trotzdem gibt es Unterschiede, je nachdem, wer wo sitzt, wer rudert und wer steuert. Kleiner Spoiler - die Reichen werden reicher, aber was ist mit dem Rest? Warum werden welche Krisen-Maßnahmen getroffen und wo gibt es Unterschiede und Gemeinsamkeiten, wenn wir uns bisherige (Wirtschafts-)Krisen anschauen? Wir wollen uns das viel benannte Corona-Brennglas noch näher vor´s Auge nehmen und die Krisenpolitik mit Blick auf den Klassencharakter näher betrachten. https://fb.me/e/1yaYmcTrX

2. Was tun?
Die Wirtschaftskrise drängt Gewerkschaften erst einmal in die Defensive, doch welche Strategie daraus folgt, ist mitnichten ausgemacht. Die Gewerkschaftsführung versucht am Verhandlungstisch Einigungen mit der Arbeitgeberseite zu schließen, linke Gewerkschaftsstrategien zielen auf eine Befähigung der Basis, selbst zu handeln und durch Stärkeaufbau im Betrieb sich von der Stellvertretung durch den Apparat zu befreien. Aber wie kann eine solche Strategie konkret aussehen – ein Streitgespräch. https://fb.me/e/NmNcP12S

3. Wohin geht die Fahrt?
Die deutsche Automobilindustrie war bereits vor der Corona-Pandemie in der Krise, nun drohen Massenentlassungen und eine dramatische Schwächung der IG Metall und damit Angriffe auf erkämpften Rechte der gesamten arbeitenden Klasse. Wie wird die Transformation der Automobilindustrie ablaufen, welche möglichen Entwicklungen gibt es und wie wehren sich die Beschäftigten gegen Arbeitsplatzverlust? https://fb.me/e/6npGFBStQ

05/05/2021
150 Jahre § 218: Ein Klassenparagraf und Widerstand

Als vor 150 Jahren das Deutsche Reich gegründet wurde, floss in das neue Strafgesetzbuch die Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs mit ein, mit hohen Zuchthaus und Geldstrafen versehen. Der § 218 steht seitdem zwischen den Delikten Mord und Totschlag.
Früh gab es Widerstand gegen § 218, gerade auch, weil er ein Klassenparagraf ist, der die Ärmsten am härtesten trifft. Unter der Parole "Dein Bauch gehört dir!" und "Weg mit § 218" gab es zum Ende der Weimarer Republik eine riesige Kampagne für die Entkriminalisierung. Auch im Gefolge der 1968er-Bewegung.
Der Paragraf wurde abgemildert, aber nie aus dem Strafrecht gestrichen.
Heute gibt es vermehrte Angriffe von rechts auf das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper und das eigene Leben.
Es bleibt die Aufgabe: "Weg mit § 218!"

26/04/2021
Was hat die Covid 19-Pandemie mit dem Klimaschutz zu tun?

Die Corona-Krise hat die Welt seit fast einem Jahr im Griff. Die Staaten der Welt sprechen von der größten Krise seit dem 2. Weltkrieg und greifen in einem Ausmaß in die Wirtschaft ein, das vorher als unmöglich abgetan wurde. Kann die Klimabewegung daran ansetzen und die aktuelle Sichtbarkeit staatlichen Handelns für den Klimaschutz nutzen? Was ist die tiefere Ursache für die Corona-Pandemie und was hat das mit der Klimakrise zutun? Wir fragen nach bei Andreas Malm.

22/04/2021
Postwachstumsökonomie

Mit:
*Freek Blauwhof (DIE LINKE. Neukölln)
Die Klimabewegung hat die Gefahren, die mit der Klimaveränderung drohen fast allen Menschen bewusst gemacht. Damit ist die Frage nach den notwendigen Schritten zum Klimaschutz aber noch nicht beantwortet. Der Kapitalismus zerstört die Umwelt gestern, heute und morgen. Schon längst verbraucht die kapitalistische Wirtschaft viel mehr Ressourcen als der Planet auf Dauer aushalten kann. Doch zu viel ist nicht genug: jedes Jahr, jedes Quartal muss die Wirtschaft weiter wachsen. Koste was es wolle.
Innerhalb der Klimabewegung wird das Konzept der Postwachstumsökonomie denn auch immer mehr diskutiert: Ist es möglich, dem Wachstumszwang des Kapitalismus zu bändigen, ohne die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen ganz auf den Kopf zu stellen? Ist ein grüner Kapitalismus möglich oder ein Widerspruch in sich? Und warum fordern Anti-kapitalist*innen einen Green New Deal, wenn solche Vorschläge auch kein Ende des Kapitalismus vorsehen? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Euch und mit Freek Blauwhof diskutieren.

11/04/2021
No Justice, no Peace - Rassismus und Polizeigewalt

Seit 1990 sind fast 160 Todesfälle durch Polizeigewalt und in Polizeigewahrsam ungeklärt. Unverhältnismäßig oft trifft es migrantisch gelesene Menschen. Die allermeisten Fälle von Polizeigewalt werden hierbei nicht einmal zur Anzeige gebracht: Aus Angst vor weiterer Repression oder aufgrund der Aussichtslosigkeit auf Gerechtigkeit. Parallel werden immer häufiger eindeutige Verstrickungen von Polizist:innen in die extreme Rechte bekannt. Staatliche Stellen und Regierungen beschwichtigen, sprechen von lediglich Einzelfällen in den Behörden und rechtfertigen rassistische Polizeipraktiken wie es die sog. „Clan-Debatte“ und Razzien in Shisha-Bars und Moscheen zeigen. Dies alles kommt keineswegs als Überraschung daher: Die Polizei hat eine lange Geschichte als Instrument, um Kapitalinteressen gewaltvoll durchzusetzen. Doch welche genaue Rolle nimmt die Polizei im Kapitalismus ein? Wie sieht die Situation in Deutschland momentan aus und was sind progressive Forderungen zum Umgang mit der Polizei? Diese und weitere Fragen beleuchten wir im Gespräch mit anschließender Debatte.

Mit:
*Céline Barry (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt)
*Jules El-Khatib (Stellv. Landessprecher DIE LINKE. NRW)

10/04/2021
Vorurteile, Generalverdacht, Kontaktschuld - Wie antimuslimischer Rassismus funktioniert

Muslime zählen zu den häufigsten Opfern rassistischer Anfeindungen und Gewalt. Doch in der Öffentlichkeit wird im Kontext Islam vor allem über Dschihadismus und “Islamismus” geredet. Der Verfassungsschutz trägt dazu bei, Menschen als vermeintliche Gefahr für die Demokratie zu stigmatisieren. Welche Auswirkungen hat das für die übergroße Mehrheit der Muslime in Deutschland? Was bedeutet das Etikett “Kontaktschuld” gerade für die übergroße Mehrheit in muslimischen Gemeinden, die sich offensiv gegen dschihadistischen Terror wenden und für ein solidarisches Miteinander stark machen? Was kann die Linke tun?

Mit:
* Taha Sabri (Imam der Moschee Dar as-Salam in Berlin Neukölln)
* Prof. Werner Schiffauer (Soziologe, Europa-Uni Viadrina Frankfurt/Oder)

09/04/2021
Der Kampf gegen Rechts und die AfD im Superwahljahr 2021

Mit:
* Gerd Wiegel (Politologe, Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Beim vergangenem AfD-Bundesparteitag brachen die Konflikte zwischen den Parteiflügeln offen auf. Ein Grund liegt sicher in den gefallenen Zustimmungswerten. Seit ihrem Hoch im Herbst 2018 hat die Partei bis zu 10% eingebüßt. Nicht erst seit Beginn der Pandemie fiel es der AfD schwerer, mit ihrem Schwerpunktthema 'Flüchtlinge' und 'Islam' zu punkten. Seit dem zweiten Halbjahr 2020 versuchte insbesondere der faschistische “Flügel” um Höcke, neue Wähler*innenschichten durch den Schulterschluss mit der neuen rechten Straßenbewegung von Corona-Wutbürgern und Verschwörungsgläubigen zu gewinnen. Diese Strategie ist in der AfD nicht unumstritten. Die Kampfansage von Parteisprecher Meuthen beim Parteitag und die Auseinandersetzung darum verweisen auf die unterschiedlichen strategischen Ansätze in der Partei. Manche sprechen von möglicher Spaltung der Partei. Wie kam es zu den sinkenden Zustimmungswerten? Welche Rolle spielt die mögliche Beobachtung durch den Verfassungsschutz? Wie weit reichen die Konflikte in der AfD und wie groß ist das Spaltungspotential?

Der MARX IS MUSS Kongress wird vom Magazin marx21 organisiert. Weitere Infos: www.marx21.de
Beitritts-LINK für den Info Channel bei Telegram zu weiteren Veranstaltungen: https://t.me/joinchat/TsZ01lOaWcibQykN
Habt ihr weitere Fragen? Schreibt uns an [email protected] oder [email protected]
www.marxismuss.de

27/03/2021
Ist Berlin das Modell für die Regierungsbeteiligung der Linken?

Mit:
* Katalin Gennburg, Mitglied der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
* Moritz Wittler, Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE.Berlin

Insbesondere dank der Einführung eines Mietendeckels gilt die aktuelle Regierungsbeteiligung in Berlin als Erfolgsmodell, im Gegensatz zur Regierungszeit von Rot-Rot 2001-11 und anderen Regierungsbeteiligungen der Linken. Gleichzeitig werden immer wieder Hoffnungen auf eine andere Politik enttäuscht – etwa bei Zwangsräumungen für Immobilienspekulanten. Und es gibt zahlreiche Konflikte mit den Koalitionspartner SPD und Grünen, beispielsweise zur Frage der S-Bahn-Privatisierung. Wir wollen eine Bilanz der Berliner Regierungsbeteiligung mit SPD und Grünen ziehen und diskutieren, wie Erfolge im Zusammenspiel mit sozialen Bewegungen möglich waren und wo die Grenzen von Regierungsbeteiligung liegen. Welche Auswirkungen haben die krisenbedingten Ausfälle bei den Steuereinnahmen und die Schuldenbremse für die Spielräume künftiger Regierungspolitik? Soll DIE LINKE in Berlin nach der Wahl wieder regieren?

22/03/2021
Die BDS-Debatte und Widerstand gegen die Diffamierung der Palästinasolidarität

Mit:
*Kerem Schamberger (Politischer Aktivist und Kommunikationswissenschaftler)
*Christine Buchholz (MdB DIE LINKE)
*Yossi Bartal (Autor, Journalist, und Aktivist)
*Moderation von Ramsis Kilani (Die Linke.SDS)
Die internationale BDS-Kampagne wendet sich gegen die Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung durch den israelischen Staat und ruft zum gewaltfreien, internationalen Boykott, Abzug von Investitionen und Sanktionen gegen Israel auf. Im Mai 2019 hat der Deutsche Bundestag, mit den Stimmen von Union, SPD, Grünen und FDP, einen Beschluss verabschiedet, der die BDS-Bewegung als antisemitisch verurteilt.
Als Konsequenz aus dem Beschluss wird gefordert, dass Menschen oder Organisationen, die BDS unterstützen, die finanzielle Förderung oder die Vergabe von kommunalen Räumen verweigert werden soll. Dies ist ein gravierender Eingriff in das Recht auf Meinungsfreiheit. Pro-palästinensische Stimmen sehen sich Repressionen ausgesetzt.
Aus diesem Grund wird der Beschluss international von vielen Menschenrechtsinitiativen scharf kritisiert. In Deutschland haben etliche Kulturschaffende mit der „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“ Widerspruch zur Bundestagsresolution bezüglich der Stigmatisierung der BDS-Bewegung angemeldet.
Wir wollen bei dieser Veranstaltung diskutieren, wie wir die Debatte um den Antisemitismusvorwurf bewerten, wie wir die Räume für den Menschenrechtsdiskurs wieder erweitern können und welchen Stellenwert die Solidarität mit der palästinensischen Bewegung für die deutsche Linke haben sollte.

13/03/2021
Corona und die politische Ökonomie der Reproduktion im Kapitalismus

Die Corona-Pandemie hat vor allem eines deutlich gemacht: Die Gesundheit der Mehrheit steht im Widerspruch zur kapitalistischen Produktion. Wird die Produktion auf ein Mindestmaß heruntergefahren oder die weitere Ausbreitung des Virus riskiert? Wird in den Gesundheitsschutz investiert oder steht die Gewinnmaximierung über allem? In der Veranstaltung soll es um die Hintergründe dieses Widerspruchs gehen. Weshalb wurde Jahrzehnte lang im Gesundheitssektor gekürzt, obwohl Studien belegen, dass dies zu schlechter Versorgung, mehr Stress für die Beschäftigten und damit zu Fehlern in der Patientenversorgung bis hin zum Tod führt? Wie kommt es, dass ausgerechnet die sogenannten systemrelevanten Berufsgruppen oft so wenig verdienen? Und weshalb sind in diesen Branchen überproportional viele Frauen beschäftigt? Wir wollen in der Veranstaltung einen Blick darauf werfen, wie wir uns im Kapitalismus "reproduzieren", sprich, wie wir uns regenerieren, gepflegt werden und versorgen und weshalb dies oft unter solch prekären Bedingungen stattfindet.

Adresse

Franz-Mehring-Platz 1
Berlin
10243

Nahe Ostbahnhof

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Info

Liebe Leserin, lieber Leser, wir möchten dich herzlich zum »MARX IS’ MUSS«-Kongress 2020 nach Berlin einladen. Wie in den vergangenen Jahren wird es wieder ein abwechslungsreiches Programm aus über 100 Vorträgen, Debatten und Podiumsdiskussionen geben u.a. zu den Kongressschwerpunkten »Ökologie«, »Kampf gegen Rechts« und »Radikale Denkerinnen und Denker« sowie Filmvorführungen und Kulturevents. Der Kongress beginnt am 21. Mai mit einem Seminartag zur Einführung in den Marxismus. Auf der Grundlage von ausgewählten Texten erarbeiten wir uns in Gruppenarbeit (Einstieg/Fortgeschrittene) sieben Themenfelder, die dir ein grundlegendes marxistisches Werkzeug an die Hand geben sollen. Am 22. Mai geht es weiter mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops. Das komplette Programm findest du bald auf der Homepage online. Anmelden kann man sich hier: https://www.marx21.de/anmeldung-marx-is-muss-kongress-2020/ Komm vorbei, diskutiere mit und finde mit anderen gemeinsam Antworten. www.marxismuss.de

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Bemerkungen

Offener Brief an Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes - Die Bombe, die uns töten sollte ( Film zur Bombe: https://www.youtube.com/watch?v=kUy97waaWfo Sehr geehrter Herr Hans, ich fordere Sie auf und bitte sie zugleich, dass Sie endlich, nach nun mehr als 30 Jahren, rechtsstaatliche Verhältnisse, das versuchte Attentat auf das Wahlkampfbüro der Linke Liste/PDS 1990 betreffend, herstellen. Nachdem ihre Vorgänger*innen im Amt des saarländischen Ministerpräsidenten, allen vorne weg Oskar Lafontaine, Ministerpräsident zur Zeit des Angriffs auf das Wahlkampfbüro am 19. November 1990, bis heute nicht das geringste Interesse an der Aufklärung des Kapitalverbrechens zeigten, wende ich mich an Sie. Bei dem Terroranschlag sollten bis zu 35 Personen ermordet werden. Am 19. November 2020, dem Jahrestag des versuchten Terroranschlags, habe ich Ihnen und den Abgeordneten der CDU, der SPD und der Partei Die Linke mitgeteilt, dass 30 Jahre nach dem versuchten Bombenanschlag noch immer nicht mit der Tätersuche begonnen wurde. Der saarländischen Generalstaatsanwaltschaft und den zuständigen Polizeibehörden habe ich im Herbst 2020 die uns als Nebenkläger zur Verfügung gestellten Ermittlungsakten „Versuchter Sprengstoffanschlag z. N. der PDS-Geschäftsstelle“ übergeben. Beide Behörden verfügten nicht mehr über die Unterlagen, obwohl das begangene Verbrechen nicht verjährt. Beispielhaft zeigt das 15 minütige Video von Klaus Gietinger wie die saarländischen Ermittlungsbehörden von Beginn an kein Interesse an der Aufklärung des Kapitalverbrechens hatten und bis heute (2021) keine ernsthafte Anstrengung unternommen haben nach den Tätern zu fahnden. Von Beginn an beschuldigten die Ermittlungsbehörden die potentiellen Opfer des Anschlags womöglich die Täter zu sein. In einer besonders perfiden Weise verstärkte die Saarbrücker Zeitung diese Sichtweise. In dem Buch „Die Bombe, die uns töten sollte“, das im Oktober 2020 erschienen ist, habe ich den Attentatsversuch auf das Wahlkampfbüro umfassend dargestellt. Zugleich wird aufgezeigt, dass es keine ernsthafte Ermittlungstätigkeit der Behörden gab. Der Angriff wird im Kontext anderer rechtsradikaler Verbrechen im Saarland sowie rechtsterroristischer Attentate in Deutschland seit dem Anschlag auf das Münchner Oktoberfest 1980 dargestellt. Ich bitte Sie, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, einen Untersuchungsausschuss „Versuchter Sprengstoffanschlag z. N. der PDS-Geschäftsstelle“ im saarländischen Landtag einzurichten um das Verbrechen endlich aufzuklären. Mit freundlichen Grüßen Bernd Rausch, 2021 PS: Das Buch, „Die Bombe, die uns töten sollte“ 200 Seiten, 14,90 €, ISBN 978-3-9819623-2-1 ist sowohl beim Autor, [email protected] als auch über den Buchhandel erhältlich. Siehe Film zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=kUy97waaWfo
Pandemien werden oft als unberechenbare Eingriffe der Natur in die menschliche Gesellschaft betrachtet. Der Ausbruch von COVID-19 ist aber kein »natürliches Phänomen«. Epidemien und Pandemien geschehen in einem politischen und wirtschaftlichen Kontext. Die Ursache der aktuellen Krise ist nicht zu verstehen, ohne den Kapitalismus zu berücksichtigen. Joseph Choonara, Herausgeber des International Socialism Journal, wird untersuchen, wie Pandemien mit der Logik des Kapitals verstrickt sind - am Donnerstag den 21. Mai um 14.00 Uhr. Interessierte können sich gern für die Zoom-Veranstaltung anmelden unter marxismuss.de Marx is' Muss
Ich hätte gerne die Zugangsdaten für die Veranstaltung heute um 20 Uhr: "Für den gemeinsamen Kampf für Trans*- und Frauenbefreiung".
Some moments from the interesting and informative discussion on struggles for abortion rights in Germany and Internationally with Stephanie Lord (Drogheda Abortion Rights Campaign Choice Ireland, Coalition to Repeal the Eighth Amendment), Cecilia Maas (Ni una menos Berlin), Dr. Gabriele Hader (Familienplanungszentrum Balance) and moderator Silke Stöckle (DIE LINKE. Berlin /Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung) at the Rosa-Luxemburg-Stiftung last Saturday here in Berlin. The panel discussion was part of the annual Marx is' Muss congress.
Das war ein interessantes Podium mit Steve Hudson bei Marx is' Muss! Zu den Fragen, ob die Sammlungsbewegung von Sahra Wagenknecht #Aufstehen eine Chance oder ein Hemmnis für die #LINKE war, wie es mit der Initiative #Aufstehen weitergeht, was linke Parteien anders und besser machen müssen, und wie man den Aufstieg von rechts stoppen kann. Mein Fazit: weiter diskutieren, gemeinsame Handlungsmöglichkeiten entdecken, die LINKE zum strategischen Sammelpunkt für Aktivist*innen von außerparlamentarischen Bewegungen machen!
Das war ein interessantes Podium mit Steve Hudson bei Marx is' Muss! Zu den Fragen, ob die Sammlungsbewegung von Sahra Wagenknecht #Aufstehen eine Chance oder ein Hemmnis für die #LINKE war, wie es mit der Initiative #Aufstehen weitergeht, was linke Parteien anders und besser machen müssen, und wie man den Aufstieg von rechts stoppen kann. Mein Fazit: weiter diskutieren, gemeinsame Handlungsmöglichkeiten entdecken, die LINKE zum strategischen Sammelpunkt für Aktivist*innen von außerparlamentarischen Bewegungen machen!
Das war ein interessantes Podium mit Steve Hudson bei Marx is' Muss! Zu den Fragen, ob die Sammlungsbewegung von Sahra Wagenknecht #Aufstehen eine Chance oder ein Hemmnis für die #LINKE war, wie es mit der Initiative #Aufstehen weitergeht, was linke Parteien anders und besser machen müssen, und wie man den Aufstieg von rechts stoppen kann. Mein Fazit: weiter diskutieren, gemeinsame Handlungsmöglichkeiten entdecken, die LINKE zum strategischen Sammelpunkt für Aktivist*innen von außerparlamentarischen Bewegungen machen!
Gibt es dort eine Schlafmöglichkeit?
Marx is' muss - auf diesem Kongress soll diskutiert werden? Wenn ich an meine letzte Diskussion im Karl-Marx-Forum denke, dann kommen mir große Bedenken, ob das wirklich funktionieren kann! Noch nicht einmal bei der "Pluralen Ökonomen" kann z. B. über die Arbeitswerttheorie von Marx diskutiert werden. Anfragen und Angebote habe ich schon mehrfach abgeschickt. Meine Auffassung zur Arbeitswerttheorie kann nicht dermaßen falsch sein, dass man sagen könnte, eine Diskussion dazu wäre Zeitverschwendung: In der DDR konnte ich zu diesem Thema recht viele Diskussionen führen - bei der Staatlichen Plankommission, an der Humboldt Uni, der Karl-Marx-Uni Leipzig, der Hochschule für Ökonomie, dem Institut für Gesellschaftswissenschaften. Bei Letzterem wurde mir Unterstützung bei der Veröffentlichung meiner Ansichten angeboten. Und damals hatten meine Ausarbeitungen noch einen sehr frühen "Rohzustand". Im vorigen Jahr habe ich meine Ansichten zur AWT beim Tectum Wissenschaftsverlag als Buch veröffentlicht. Bei den "richtigen Marxisten" wird offensichtlich auch keine ehrlich Diskussion zu Marx zugelassen. Als ich in einem Blog im Karl Marx-Forum gegen die klassische und für eine neue Interpretation argumentierte, wurde mein Kommentar mit dieser Bemerkung gelöscht: "... In diesem Thread geht es allein darum, wie Marx die Entwicklung der Warengesellschaft mittels des Äquivalententauschs erklärt bis hin zum Funktionieren der kapitalistischen Warenproduktion. Es geht in diesem Thema nicht darum, welche "Neuinterpretation der AWT" Rainer Lippert sich ausgedacht hat." Dass der Äquivalentenaustausch und das Funktionieren der kapitalistischen Warenproduktion mittels der klassischen Interpretation der AWT gar nicht beschrieben werden können, wurde dabei selbstredend nicht erwähnt. Folglich kann ich mir nicht vorstellen, dass auf diesem Kongress wirklich konstruktiv diskutiert werden kann.
Vernunftbegabte Wesen dieser Erde: Vereinigen wir uns! Es gibt nichts zu verlieren außer unserer Unmündigkeit; es gälte eine Welt zu gewinnen! https://misanthrope.blogger.de/stories/2685369/ #Marx #KarlMarx #Marx200 #Manifest #Demokratie #Sozialismus