Jagdschloss Grunewald

Jagdschloss Grunewald Erfahren Sie alle Neuigkeiten zur Ausstellungen und Veranstaltungen im und am Jagdschloss Grunewald, Berlins ältestem Schlossbau ! Willkommen auf der offiziellen Facebookseite des Jagdschlosses Grunewald, Berlins ältestem Schloss !
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Wir wollen Euch über Veranstaltungen, neue Ausstellungen Aktione und vieles mehr auf dem Laufenden halten. Außerdem könnt ihr einen Blick hinter die Kulissen unseres Jagdschlosses werfen. Nach langen Jahrzehnten und Jahrhunderten als Jagdschloss wurde das Haus 1932 Kunstmuseum, und ist es bis heute geblieben. Kern der Ausstellung ist die Sammlung von etwa 30 Gemälden von Lucas Cranach dem Älteren und seinem gelichnamigen Sohn. Das Jagdschloss Grunewald ist Teil der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (www.spsg.de)

Wie gewohnt öffnen

Zum zweiten Mal könne wir das Wandertheater Ton und Kirschen bei uns begrüßen.Im 28. Jahr ihes Bestehens entschieden sic...
01/09/2020

Zum zweiten Mal könne wir das Wandertheater Ton und Kirschen bei uns begrüßen.
Im 28. Jahr ihes Bestehens entschieden sich die Theatermacher, die letzte Erzählung von Joseph Roth auf die Bühne zu bringen: Die Legende vom Heiligen Trinker.
Wir wünschen einen wunderbaren Abend am 5. September ab 18 Uhr.

Anna von Brandenburg wurde als älteste Tochter des Kurfürsten Johann Cicero am 27. August 1487 in Berlin geboren. Ihre M...
27/08/2020

Anna von Brandenburg wurde als älteste Tochter des Kurfürsten Johann Cicero am 27. August 1487 in Berlin geboren. Ihre Mutter Margarete stammte aus dem Haus der Wettiner. Ihr Großvater Herzog Wilhelm III. regierte die thüringischen und fränkischen Besitzungen.
Kurfürst Johann Cicero hatte 1495 Eheverhandlungen für Anna und ihren Bruder Joachim mit dem polnischen Königshaus aufgenommen. Diese Pläne zerschlugen sich. 1499 starb der Kurfürst. Sein Halbbruder Markgraf Friedrich V. von Brandenburg-Ansbach-Kulmbach führte vormundschaftlich Eheverhandlungen für Neffe und Nichte. Am 10. April 1502 fand in Stendal eine Doppelhochzeit statt. Kurfürst Joachim I. von Brandenburg ehelichte Prinzessin Elisabeth von Dänemark und seine Schwester Anna heiratete den dänischen Prinzen Friedrich, Herzog von Schleswig und Holstein. Dieser war sechzehn Jahre älter als seine Braut und der jüngste Sohn des Königs Christian I. und der Dorothea von Brandenburg. Die neue Schwägerin der Braut, Prinzessin Elisabeth, war eine Nichte ihres Mannes Friedrich.
Der Ehevertrag war bereits zwei Jahre zuvor ausgehandelt worden. Der Tod der Kurfürstin-Witwe Margarete am 13. Juli 1501 verzögerte die Hochzeit.
Mit ihrem Ehemann wohnte Anna auf dem Schloss Gottorf. Herzog Friedrich nannte die brandenburgische Prinzessin seine „Teltower Rübe“. Anna, die zum Zeitpunkt der Hochzeit noch nicht ganz fünfzehn Jahre alt war, gebar 1503 einen Sohn, den späteren König Christian III. von Dänemark und im Jahr darauf eine Tochter, Dorothea. Letztere aollte im Jahr 1526 Albrecht von Brandenburg-Ansbach, den ersten Herzog von Preußen heiraten.
Die Geburten schwächten die junge Fürstin. Mit 22 Jahren erkrankte sie an Tuberkulose und verstarb am 3. Mai 1514 in Kiel. Die Eheleute hatten ursprünglich das Kloster Bordesholm zur Grablege bestimmt. Dort wurde die Herzogin auch beigesetzt. Ihr Mann überlebte sie um fast 20 Jahre und regierte ab 1523 als dänischer König Friedrich I.
Die Grablege im Kloster Bordesholm war die erste für eine Herrscherfamilie im nördlichen Europa.
Friedrich und Anna stifteten der Klosterkirche auch ein Chorgestühl und den Brüggemann-Altar, den Hans Brüggemann in der Zeit von 1514 bis 1521 schuf. Er befindet sich heute im Schleswiger Dom.
Dort wurde auch König Friedrich I. 1533 bestattet.

Foto: Arnoldius, Andreas Praefcke, Barghaan, Matthias Süßen, Agnete

Zum letzten Sonntag im August wird noch ein Mal die kleine Seejungfrau aus dem Meer - Verzeihung aus dem Grunewaldsee st...
25/08/2020

Zum letzten Sonntag im August wird noch ein Mal die kleine Seejungfrau aus dem Meer - Verzeihung aus dem Grunewaldsee steigen, um kleine und große Menschen zu verzaubern.
Jeweils um 15:00 und um 16:15 spielt das Galli Theater Berlin auf der Wasserterrasse.

Am 25. August 1476 heiratete Margarete von Sachsen in Berlin den späteren Kurfürsten Johann Cicero von Brandenburg. Sie ...
25/08/2020

Am 25. August 1476 heiratete Margarete von Sachsen in Berlin den späteren Kurfürsten Johann Cicero von Brandenburg. Sie war die älteste Tochter des sächsischen Herzogs Wilhelm III. und der habsburgischen Prinzessin Anna. Die Ehe der Eltern war unglücklich. Nachdem Anna 1449 und 1453 zwei Mädchen geboren hatte, verstieß sie ihr Mann und setzte sie bis zu ihrem frühen Tod 1462 in Eckartsberga gefangen. Die hochfliegenden Pläne des Herzogs, durch die Ehe mit Anna Erbansprüche auf das Herzogtum Luxemburg und auf Böhmen und Ungarn durchzusetzen, zerschlugen sich.
Der Hochzeitstermin war wegen Zahlungsschwierigkeiten mehrfach verschoben worden. Die gesamte Mitgift Margaretes wurde erst 1492 ausgezahlt.
Ihre Schwester Katharina war seit 1471 mit dem Herzog Heinrich d. J. von Münsterberg verheiratet, einem jüngeren Sohn des böhmischen Königs Georg Podiebrad.
Kurfürstin Margarete gebar sieben Kinder. Vier erreichten das Erwachsenenalter, darunter der spätere Kurfürst Joachim I. und Kardinal Albrecht von Brandenburg. Nach dem Tod Johann Ciceros zog sie sich häufig ins Spandauer Schloss zurück, wo sie am 13. Juli 1501 verstarb.

1546 hatte sich Herzogin Elisabeth ein zweites Mal vermählt. Der Ehemann war Graf Poppo XII. zu Henneberg. Ihre erstgebo...
24/08/2020

1546 hatte sich Herzogin Elisabeth ein zweites Mal vermählt. Der Ehemann war Graf Poppo XII. zu Henneberg. Ihre erstgeborene Tochter war seit 1543 mit dessen älterem Bruder verheiratet.
Ihre zweite Tochter Anna Maria heiratete 1550 Herzog Albrecht von Preußen, der aus der Ansbacher Linie der fränkischen Hohenzollern stammte. Für die Tochter schrieb Herzogin Elisabeth in einem Ehestandsbuch wichtige Ratschläge auf.
Nach der Schlacht von Sievershausen (1553) wurde Elisabeth von Herzog Heinrich II., dem Neffen ihres Mannes, aus Münden vertrieben und flüchtete nach Hannover. Die Schlacht war eine der blutigsten im Zeitalter der Reformation. Mehr als 4.000 Tote waren zu beklagen, darunter Kurfürst Moritz und die beiden ältesten Söhne Herzog Heinrichs II.
In Hannover lebte die Herzogin mit der jüngsten Tochter Katharina in drückender Armut. An ihren Schwiegersohn Albrecht von Preußen schrieb sie: „Ich kann nicht ärmer werden als ich bin, auch nicht in größere Not kommen – sie nehmen mir denn das Leben, so haben sie alles wohl.“ (Sonja Domröse, Frauen der Reformationszeit, S.112)
1555 zog sie nach Ilmenau und verfasste dort ein Trostbuch für Witwen. Als sie sich 1557 zur Hochzeit ihrer jüngsten Tochter Katharina nach Münden begab, musste sie feststellen, dass Erich II. ihr einen falschen Termin genannt und die Hochzeit mit dem katholischen Wilhelm von Rosenberg, Oberstlandeskämmerer und Oberster Burggraf von Böhmen, bereits vollzogen war. Die Tochter blieb allerdings beim lutherischen Glauben und konnte auch einen evangelischen Geistlichen an ihren neuen Hof mitnehmen. Eine andere Quelle berichtet, dass Elisabeth auf dem Weg nach Münden schwer erkrankt sei und umkehren musste. Einige Wochen später soll sie Verwandten anvertraut haben, dass sie nicht an der katholischen Messe teilnehmen wollte.
Am 25. Mai 1558 verstarb Elisabeth von Braunschweig-Calenberg in Ilmenau. Ihr Epitaph, den ihre Kinder finanzierten, befindet sich seit 1566 in der St.- Ägidien - Kapelle der St. Johannis Kirche in Schleusingen.

Foto: Störfix, ErwinMeier, Thomas Doerfer

Ab 1538 stand Herzogin Elisabeth in regelmäßigem Briefwechsel mit dem Reformator. Am 7. April 1538 bekannte sie sich off...
24/08/2020

Ab 1538 stand Herzogin Elisabeth in regelmäßigem Briefwechsel mit dem Reformator. Am 7. April 1538 bekannte sie sich offiziell zum lutherischen Glauben und ließ sich den Laienkelch reichen. Ihr Mann blieb zwar katholisch, tolerierte die Konversion seiner Frau aber.
Die Herzogin holte den Reformator Antonius Corvinus nach Münden, der bei Philipp Melanchthon und Martin Luther studiert hatte und zuvor Pfarrer in Goslar und Witzenhausen gewesen war. In den Religionsgesprächen der Jahre 1539 bis 1541 wirkte er als Berater des hessischen Landgrafen Philipp des Großmütigen. 1540 verfasste er die erste Kirchenordnung für das Herzogtum Braunschweig-Calenberg.
Als Herzog Erich I. am 30. Juli 1540 starb, gelang es seiner Witwe mit Unterstützung des sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich, gemeinsam mit Philipp von Hessen die Vormundschaft für den noch unmündigen Sohn und Erben zu bekommen. Bis 1545 setzte sie die Reformation im Herzogtum durch und sanierte die Finanzen. Für ihren Sohn schrieb sie ein Regierungshandbuch, das ihm bei der künftigen Regierung eine Hilfe sein sollte.
Als sich Erich II. in die sächsische Herzogin Sidonie, eine Schwester des späteren Kurfürsten Moritz, verliebte, löste Elisabeth die schon im Kindesalter verabredete Verlobung mit der Landgräfin Anna von Hessen. Besorgt verfolgte sie die Hinwendung des Sohnes zum katholischen Glauben.
Um das Augsburger Interim durchzusetzen, inhaftierte der Herzog den Reformator Corvinus und andere Geistliche auf der Feste Calenberg.

Prinzessin Elisabeth von Brandenburg wurde am 24. August 1510 als drittes Kind des Kurfürsten Joachim I. und seiner Frau...
24/08/2020

Prinzessin Elisabeth von Brandenburg wurde am 24. August 1510 als drittes Kind des Kurfürsten Joachim I. und seiner Frau Elisabeth, einer geborenen Prinzessin von Dänemark geboren. Sie erhielt eine streng religiöse und humanistische Erziehung und wurde mit knapp 15 Jahren mit dem 40 Jahre älteren Herzog Erich I. von Braunschweig-Calenberg-Göttingen verheiratet.
Die Ehepartner hielten sich selten an einem Ort auf. Herzog Erich I. bevorzugte die Erichsburg und die Feste Calenberg. Die Herzogin wohnte im Welfenschloss Münden. Das Amt Münden in Südniedersachsen gehörte zu ihrem Leibgedinge, das heißt sie konnte die Einkünfte zeit ihres Lebens für sich verwenden.
1526 wurde die älteste Tochter Elisabeth geboren, 1528 dann der ersehnte Erbe Erich (II.). Als die Herzogin nach der Entbindung ihrer zweiten Tochter Anna Maria im April 1532 an Kindbettfieber erkrankte, machte sie die Geliebte ihres Mannes dafür verantwortlich und zwang ihn, einen Hexenprozess gegen Anna Rumschottel und ihre angeblichen Helferinnen anzustrengen. Der Herzog ließ die Geliebte entkommen. Mehrere Frauen aber wurden als Hexen verbrannt. 1534 gebar die Herzogin dann ihr viertes und letztes Kind, Katharina.
Ihre nach Kursachsen geflohene Mutter besuchte Elisabeth im gleichen Jahr das erste Mal auf Schloss Lichtenburg in Prettin. Dort begegnete sie auch zum ersten Mal Martin Luther. Ihre Mutter hatte zu Ostern 1527 das Abendmahl in beiderlei Gestalt genommen. Die damals siebzehnjährige Elisabeth verriet dem heimgekehrten Kurfürsten Joachim I. den Vorgang. Dieser verlangte von seiner Frau, bis Ostern 1528 zum katholische Glauben zurückzukehren. Anderenfalls würde er Maßnahmen ergreifen. Die Kurfürstin zog es vor, im März 1528 aus dem Berliner Schloss nach Kursachsen zu fliehen. Joachim I. weilte zu dieser Zeit bei seinem Schwiegersohn Herzog Erich I. von Braunschweig-Calenberg.

Katharina von Sachsen wurde 1421 geboren. Ihr Vater Friedrich IV. der Streitbare war Markgraf von Meißen und nannte sich...
23/08/2020

Katharina von Sachsen wurde 1421 geboren. Ihr Vater Friedrich IV. der Streitbare war Markgraf von Meißen und nannte sich als sächsischer Kurfürst (seit 1423) Friedrich I. Ihre Mutter war Katharina von Braunschweig-Lüneburg. Kurfürst Friedrich I. starb bereits 1428, ihre Mutter im Dezember 1442.
Am 11. Juni 1441 wurde Katharina in Wittenberg dem Kurfürsten Friedrich II. von Brandenburg vermählt. Der Hohenzoller hatte zuvor vergeblich um sie geworben. Das Eheversprechen war schließlich Gegenstand eines Vertrages, der die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen beiden Fürstentümern in der Lausitz beendete.
Die Ehe der beiden verlief äußerst unglücklich. Kurfürst Friedrich II. hatte zahlreiche außereheliche Verhältnisse. Katharina gebar drei Kinder, von denen die beiden Töchter das Erwachsenenalter erreichten. Ein Sohn verstarb als Kleinkind. Das letzte Kind Friedrichs II., Erasmus, gilt nach heutigen Erkenntnissen als außerehelich und verstarb mit 12 Jahren.
Die letzten Jahre lebte das Paar getrennt. Der Kurfürst zog sich 1470 nach Neustadt an der Aisch zurück. Kurfürstin Katharina blieb in der Mark Brandenburg und starb am 23. August 1476 im Berliner Schloss.

Foto: Cethegus

Und noch ein Mal: Shakespeare's Werke leicht gekürzt auf dem Schlosshof Grunewald. Am kommenden Sonntag ab 18 Uhr können...
18/08/2020

Und noch ein Mal: Shakespeare's Werke leicht gekürzt auf dem Schlosshof Grunewald.
Am kommenden Sonntag ab 18 Uhr können Sie einen amüsanten und kurzweiligen Crash-Kurs in Sachen Shakespeare absolvieren und sind am Ende garantiert schlauer als zurvor.
Karten sind online uner schlossfestpiele-ribbeck.reservix.de und an der Abendkasse erhältlich.
Viel Spaß!

Am kommenden Sonnabend gastiert die Kammerphilharmonie Amadé mit der Solistin Franziska Pietsch auf dem Schlosshof.Freue...
18/08/2020

Am kommenden Sonnabend gastiert die Kammerphilharmonie Amadé mit der Solistin Franziska Pietsch auf dem Schlosshof.
Freuen Sie sich auf Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johann Strauß.
Karten können Sie online auf Reservix.de oder an der Schlosskasse im Café erwerben.
Wir wünschen einen zauberhaften Abend.

Am kommenden Sonntag bringen Natasha Tarasova und Ensemble SonMex karibisches Flair auf dem Schlosshof des Jagdschlosses...
11/08/2020

Am kommenden Sonntag bringen Natasha Tarasova und Ensemble SonMex karibisches Flair auf dem Schlosshof des Jagdschlosses.
Ab 18 Uhr erklingen kubanische und mexikanische Lieder. Lassen Sie sich anstecken von karibischer Lebensfreude und genießen Sie den Sommerabend.
Karten sind über Reservix oder an der Schlosskasse im Café erhältlich.

Am kommenden Sonnabend lädt Luise zur Privataudienz in den Grunewald. Welche Luise? Die Luise natürlich, die sich mit Na...
11/08/2020

Am kommenden Sonnabend lädt Luise zur Privataudienz in den Grunewald. Welche Luise? Die Luise natürlich, die sich mit Napoleon I. in Tilsit traf. Was dort gesprochen wurde und wie es bei Hofe zugeht, darüber plaudert die "Königin der Herzen" ab 18 Uhr im Schlosshof.
Karten erhalten Sie über Reservix und an der Schlosskasse im Café.
Viel Spaß bei etwas kühleren Temperaturen am Wochenende.

Katharina von Brandenburg-Küstrin wurde am 10. August 1549 in Küstrin geboren. Ihre Eltern waren Johann, der jüngere Bru...
10/08/2020

Katharina von Brandenburg-Küstrin wurde am 10. August 1549 in Küstrin geboren. Ihre Eltern waren Johann, der jüngere Bruder des Kurfürsten Joachim II. und Katharina von Braunschweig-Wolfenbüttel. Markgraf Johann war noch während der Regierungszeit seines Vaters mit der Tochter des streng katholischen Herzogs Heinrich II. verlobt worden, die er 1537 heiratete.
Anders als sein kurfürstlicher Bruder verfügte Johann über beträchtliches ökonomisches Geschick. Er entwickelte seine Territorien und hinterließ bei seinem Tod ein Erbe von einer halben Million Gulden. Seine Gemahlin stand ihm in dieser Hinsicht in nichts nach. Sie besaß in Küstrin eigene Wirtschaftsgebäude sowie mehrere Höfe im Umland, legte Molkereien an und kümmerte sich um den Verkauf der Erzeugnisse. In Drossen und Küstrin begründete sie Apotheken. Da sie sehr volksnah war, wurde sie auch „Mutter Käthe“ genannt.
Diese Eigenschaften besaß auch ihre jüngere Tochter Katharina, die 1570 den späteren Kurfürsten Joachim Friedrich heiratete. In Berlin gründete sie die Schlossapotheke und versorgte wie ihre Mutter Arme und Bedürftige unentgeltlich mit Medikamenten. Die Mittel dafür erwirtschaftete die Kurfürstin in einer von ihr angelegten Molkerei, die sich im heutigen Berliner Stadtbezirk Wedding befand. Die Erzeugnisse wurden auf dem Molkenmarkt, damals Olde Markt genannt, verkauft.
Katharina war Namensgeberin des Vorgängerbaus des Potsdamer Stadtschlosses und ließ in Caputh das erste Schloss errichten.
Sie verstarb am 30. September 1602 in Cölln.

Wer am 9. August für den Abend noch etwas Schönes sucht: Ab 18 Uhr erklären Professor Dr. Langbock und seine Assistentin...
06/08/2020

Wer am 9. August für den Abend noch etwas Schönes sucht: Ab 18 Uhr erklären Professor Dr. Langbock und seine Assistentin Susi Stör, was es mit sieben Typen auf sich hat, die wir alle kennen - mehr oder weniger.
Wir versprechen einen vergnüglichen Abend auf dem Schlosshof und haben gutes Wetter bestellt.

Am kommenden Sonntag gastiert wieder das Galli Theater mit zwei Kindervorstellungen um 15:00 und 16:15 auf der Wasserter...
06/08/2020

Am kommenden Sonntag gastiert wieder das Galli Theater mit zwei Kindervorstellungen um 15:00 und 16:15 auf der Wasserterrasse.
Heiß soll es werden, darum: nehmen Sie ruhig einen Sonnenschirm mit. Ein Regenschirm tut es zur Not auch.
Das Märchen spielt dieses Mal nicht im, aber am Wasser. Wir begrüßen den Froschkönig.
Viel Spaß.

Anders als sein älterer Bruder war Markgraf Johann ein ökonomisch begabter Landesherr. Es gelang ihm, seine Finanzen nic...
03/08/2020

Anders als sein älterer Bruder war Markgraf Johann ein ökonomisch begabter Landesherr. Es gelang ihm, seine Finanzen nicht nur zu ordnen, sondern zu mehren. Bei seinem Tod hinterließ er einen Schatz von einer halben Million Gulden. Dennoch hatte er in Küstrin Schloss und Amtsgebäude errichten und die Stadt mit einer modernen Verteidigungsanlage versehen lassen. Auch in Peitz ließ er eine moderne Zitadelle bauen. Die Nutzungrechte in der Herrschaft Beeskow-Storkow, die an den Bischof von Lebus verpfändet waren, erwarb er von Kaiser Ferdinand I.
In seinen Territorien erließ der Markgraf eine Hof- und Kammergerichtsordnung sowie eine Haushalts- und Wirtschaftsordnung für die Ämter. Er ließ Fischteiche, Hammerwerke, Mühlen und Salzsiedereien anlegen und Speicher für die Lagerung großer Getreidevorräte bauen. Streng achtete Markgraf Johann darauf, dass keine Wegelagerei oder Raubzüge sein Herrschaftsgebiet in Unruhe versetzten.
Er war ein sehr frommer Fürst, der im Tagesablauf feste Zeiten für die Andacht festgesetzt hatte. Auf der Jagd oder beim Würfelspiel war er selten zu finden.
Seine Ehefrau Katharina unterstützte ihn auch in dieser Hinsicht. Sie betrieb mehrere Höfe und legte Molkereien an. An ihrem Lieblingssitz Neudamm siedelte sie holländische Glaubensflüchtlinge an und gründete in Drossen und Küstrin Apotheken.
Am 13. Januar 1571 verstarb Johann von Brandenburg-Küstrin in seiner Residenz Küstrin. Da er aus seiner Ehe zwei Töchter hatte, fiel das Territorium wieder an Kurbrandenburg.

Foto: Museum Kostrzyn, Mos810

Moritz von Sachsen, dem der Kaiser 1547 die sächsische Kurwürde übertragen hatte, schmiedete mit einigen norddeutschen F...
03/08/2020

Moritz von Sachsen, dem der Kaiser 1547 die sächsische Kurwürde übertragen hatte, schmiedete mit einigen norddeutschen Fürsten ein heimliches Bündnis. Markgraf Johann trat diesem bei der Zusammenkunft auf dem Jagdschloss in Lochau schließlich nicht bei, da er Moritz misstraute.
Frankreich schloss sich dem Bündnis im folgenden Jahr an und stieß bis zum Rhein vor. Die noch kaisertreuen süddeutschen Städte besetzten Truppen des Fürstenbündnisses. Kaiser Karl V. entkam nur knapp und musste nach Villach in Kärnten fliehen. Seine Religionspolitik war gescheitert.
Im Passauer Vertrag (1552) wurde der status quo anerkannt und die Freilassung der seit 1547 gefangen gesetzten Oberhäupter des Schmalkaldischen Bundes, des Landgrafen Philipp von Hessen und des ehemaligen sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich I., verkündet. Die Auseinandersetzungen in Glaubensfragen sollten politisch neutralisiert werden. Dem Frieden war der Vorrang zu geben vor der Lösung theologisch strittiger Fragen.
Nahezu alle Seiten waren an einer stabilen Übereinkunft interessiert. Auf dem Augsburger Reichstag von 1555 wurde nach langwierigen Verhandlungen ein Reichs- und Religionsfriede verabschiedet, der trotz offener Konflikte wie z. B. dem „geistlichen Vorbehalt“ den Frieden im Reich für die nächsten 60 Jahre sicherte. Die kaiserliche Macht war geschwächt, die der Landesfürsten gestärkt worden. Fortan galt „Cuius regio eius religio“ (wes der Fürst, des der Glaub‘).

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