SJZ Drugstore

SJZ Drugstore Selbstverwaltetes Jugendzentrum. Wir dulden kein sexistisches, rassistisches, antisemitisches oder homo- und transfeindliches Verhalten. Eintritt ist immer frei!

Trailer zur kommenden Doku:
https://www.youtube.com/watch?v=UVA4I4iA5jg

Geschäftsführer: Wir sind in einem Kollektiv organisiert. Alle Kollektivmitglieder sind bei uns gleichberechtigt und Entscheidungen werde

Wie gewohnt öffnen

Pressemitteilung 18.11.2021+++ Jugendzentrum Drugstore beendet Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin +++Am 16.11.2021 b...
18/11/2021

Pressemitteilung 18.11.2021
+++ Jugendzentrum Drugstore beendet Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin +++

Am 16.11.2021 baute das Jugendzentrum Drugstore aus Berlin-Schöneberg seinen Teil der Ausstellung im Bereich Freiräume der BERLIN GLOBAL Ausstellung ab. Damit endet die Zusammenarbeit zwischen dem Stadtmuseum Berlin und dem Jugendzentrum Drugstore innerhalb der BERLIN GLOBAL Ausstellung nach 100 Tagen.

Als das Kollektiv vor drei Jahren der Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Berlin zustimmte, kommunizierte das Stadtmuseum Berlin den aktuellen Stand der Überlegungen: damals hieß es, dass es so aussähe als wenn der Eintritt zu BERLIN GLOBAL frei sein könnte. Anhand dieser Einschätzung haben wir der Ausstellung zugestimmt. Das Angebot des Drugstores ist seit jeher kostenlos, weswegen das Drugstore als Teil einer Ausstellung ebenfalls für alle kostenfrei zugänglich sein musste. Denn wir verstanden und verstehen unseren Beitrag zu einer Ausstellung als Fortführung unserer Jugend-, Bildungs- und Kulturarbeit.

Doch da die BERLIN GLOBAL Ausstellung als einzige im Humboldt Forum vom Land Berlin finanziert ist und mit komplett kostenlosem Eintritt der Ausstellungsbetrieb nicht getragen werden kann, wurde auf Landesebene für den Eintritt entschieden. Die Diskussion um den freien Museumseintritt ist eine, die schon seit Jahren mit der Senatsverwaltung für Kultur geführt wird und leider bisher zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis geführt hat.

Auch wenn die BERLIN GLOBAL Ausstellung ein solidarisches Bezahlmodell führt und bestimmte Personengruppe mit Nachweisen weiterhin umsonst die Ausstellung besuchen können, so ist es trotzdem "Keine Kultur für alle und zwar umsonst" und damit nicht vereinbar mit unseren Werten.

Wir fordern die Senatsverwaltung für Kultur auf, Förderungen für kommunale Museen freizugeben!
Kultur und Bildung darf keine Frage des Einkommens sein!

Und an das Humboldtforum: es geht nicht darum ein paar Raubgüter zurückzugeben, sondern alle! Restitution kann nur erfolgen, wenn alle Benin-Bronzen wieder in Nigeria sind! Und damit wäre es mit der Aufarbeitung deutscher Kolonialgeschichte noch lange nicht getan.

Das Kollektiv vom Drugstore

Mail: [email protected]

Pressemitteilung 18.11.2021
+++ Jugendzentrum Drugstore beendet Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin +++

Am 16.11.2021 baute das Jugendzentrum Drugstore aus Berlin-Schöneberg seinen Teil der Ausstellung im Bereich Freiräume der BERLIN GLOBAL Ausstellung ab. Damit endet die Zusammenarbeit zwischen dem Stadtmuseum Berlin und dem Jugendzentrum Drugstore innerhalb der BERLIN GLOBAL Ausstellung nach 100 Tagen.

Als das Kollektiv vor drei Jahren der Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Berlin zustimmte, kommunizierte das Stadtmuseum Berlin den aktuellen Stand der Überlegungen: damals hieß es, dass es so aussähe als wenn der Eintritt zu BERLIN GLOBAL frei sein könnte. Anhand dieser Einschätzung haben wir der Ausstellung zugestimmt. Das Angebot des Drugstores ist seit jeher kostenlos, weswegen das Drugstore als Teil einer Ausstellung ebenfalls für alle kostenfrei zugänglich sein musste. Denn wir verstanden und verstehen unseren Beitrag zu einer Ausstellung als Fortführung unserer Jugend-, Bildungs- und Kulturarbeit.

Doch da die BERLIN GLOBAL Ausstellung als einzige im Humboldt Forum vom Land Berlin finanziert ist und mit komplett kostenlosem Eintritt der Ausstellungsbetrieb nicht getragen werden kann, wurde auf Landesebene für den Eintritt entschieden. Die Diskussion um den freien Museumseintritt ist eine, die schon seit Jahren mit der Senatsverwaltung für Kultur geführt wird und leider bisher zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis geführt hat.

Auch wenn die BERLIN GLOBAL Ausstellung ein solidarisches Bezahlmodell führt und bestimmte Personengruppe mit Nachweisen weiterhin umsonst die Ausstellung besuchen können, so ist es trotzdem "Keine Kultur für alle und zwar umsonst" und damit nicht vereinbar mit unseren Werten.

Wir fordern die Senatsverwaltung für Kultur auf, Förderungen für kommunale Museen freizugeben!
Kultur und Bildung darf keine Frage des Einkommens sein!

Und an das Humboldtforum: es geht nicht darum ein paar Raubgüter zurückzugeben, sondern alle! Restitution kann nur erfolgen, wenn alle Benin-Bronzen wieder in Nigeria sind! Und damit wäre es mit der Aufarbeitung deutscher Kolonialgeschichte noch lange nicht getan.

Das Kollektiv vom Drugstore

Mail: [email protected]

Stabile Leute gestern auf dem Festival! Solidarität mit allen Waldbesetzungen, der #FFF Großdemo die gestern am 22.10 vo...
23/10/2021

Stabile Leute gestern auf dem Festival! Solidarität mit allen Waldbesetzungen, der #FFF Großdemo die gestern am 22.10 von der Polizei angegriffen wurde und sowieso #FreeElla #FreeBjörn!

Heute geht es weiter mit Tag 2 des Potse & Drugstore Festival 2021. Morgendliches Heißgetränk leeren um bei uns ein erfrischendes Kaltgetränk zu dir zu nehmen. Bis gleich! Running Order in den Kommentaren!

Stabile Leute gestern auf dem Festival! Solidarität mit allen Waldbesetzungen, der #FFF Großdemo die gestern am 22.10 von der Polizei angegriffen wurde und sowieso #FreeElla #FreeBjörn!

Heute geht es weiter mit Tag 2 des Potse & Drugstore Festival 2021. Morgendliches Heißgetränk leeren um bei uns ein erfrischendes Kaltgetränk zu dir zu nehmen. Bis gleich! Running Order in den Kommentaren!

No nation! No border! No festival? Nope! Dieses Jahr ist viel passiert aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen. Das...
09/10/2021

No nation! No border! No festival? Nope! Dieses Jahr ist viel passiert aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen.

Das Drugstore & Potse Festival findet (etwas verspätet) statt! Es gibt Konzerte (bis 22 Uhr), Workshops, Küfa, Musik aus der Dose uvm.

Und noch was neues: Potse & Drugstore goes La Casa in Marzahn. Dort findet ihr uns am 22. und 23. Oktober. Bitte kommt genesen, geimpft oder getestet. Es wird auch Tests vor Ort geben. Masken bitte im Innenbereich und in Menschenmengen tragen. Line Up und weitere Infos folgen. Wir freuen uns!💜🖤💜

No nation! No border! No festival? Nope! Dieses Jahr ist viel passiert aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen.

Das Drugstore & Potse Festival findet (etwas verspätet) statt! Es gibt Konzerte (bis 22 Uhr), Workshops, Küfa, Musik aus der Dose uvm.

Und noch was neues: Potse & Drugstore goes La Casa in Marzahn. Dort findet ihr uns am 22. und 23. Oktober. Bitte kommt genesen, geimpft oder getestet. Es wird auch Tests vor Ort geben. Masken bitte im Innenbereich und in Menschenmengen tragen. Line Up und weitere Infos folgen. Wir freuen uns!💜🖤💜

Heute wurde unsere Leuchtschrift von der Eingangstür der Potsdamer Str. 180 abgenommen, fast 3 Jahre nach unserem Auszug...
22/09/2021

Heute wurde unsere Leuchtschrift von der Eingangstür der Potsdamer Str. 180 abgenommen, fast 3 Jahre nach unserem Auszug und 2 Tage nach Auszug der Potse Berlin. Gemeinsam haben wir die Buchstaben einlagert und hoffen, irgendwann einen neuen, angemessenen Ort für sie zu finden.

Am 16.09.1972 fand die erste Veranstaltung im Drugstore statt, was bedeutet, dass unser Jugendzentrum nun 49 Jahre alt g...
17/09/2021

Am 16.09.1972 fand die erste Veranstaltung im Drugstore statt, was bedeutet, dass unser Jugendzentrum nun 49 Jahre alt geworden ist!

Statt unseres üblichen Festivals, was wir gemeinsam mit der Potse Berlin organisieren, ziehen beide Jugendzentren und Kollektive mit einer Kundgebung vor das Rote Rathaus.

Der Anlass ist zwar an sich ein schöner, denn auch die Potse feiert Geburtstag, jedoch muss die Potse am 20.09.2021 die Schlüssel zu ihren Räumen in der Potsdamer Str.180 abgeben.

Kommt also am 18.09.2021 zum Roten Rathaus und zeigt euch solidarisch mit den Jugendzentren und Freiräumen generell!

Kurz vor der Wahl möchten wir ein Zeichen setzen, dass die Politiker*innen uns Jugendliche und junge Erwachsene ernstnehmen und alle Weichen dafür stellen sollen, dass unsere Jugendzentren erhalten bleiben und noch viele weitere entstehen sollen!

Redebeiträge, Mukke, Küfa, Siebdruck.

Ab 15 Uhr geht es los!

Am 16.09.1972 fand die erste Veranstaltung im Drugstore statt, was bedeutet, dass unser Jugendzentrum nun 49 Jahre alt geworden ist!

Statt unseres üblichen Festivals, was wir gemeinsam mit der Potse Berlin organisieren, ziehen beide Jugendzentren und Kollektive mit einer Kundgebung vor das Rote Rathaus.

Der Anlass ist zwar an sich ein schöner, denn auch die Potse feiert Geburtstag, jedoch muss die Potse am 20.09.2021 die Schlüssel zu ihren Räumen in der Potsdamer Str.180 abgeben.

Kommt also am 18.09.2021 zum Roten Rathaus und zeigt euch solidarisch mit den Jugendzentren und Freiräumen generell!

Kurz vor der Wahl möchten wir ein Zeichen setzen, dass die Politiker*innen uns Jugendliche und junge Erwachsene ernstnehmen und alle Weichen dafür stellen sollen, dass unsere Jugendzentren erhalten bleiben und noch viele weitere entstehen sollen!

Redebeiträge, Mukke, Küfa, Siebdruck.

Ab 15 Uhr geht es los!

Aufruf der Potse Berlin:"Auszug aus der Potse: wir brauchen Hilfe. Diesen Donnerstag und Freitag, jeweils ab 12 UhrHey l...
15/09/2021

Aufruf der Potse Berlin:
"Auszug aus der Potse: wir brauchen Hilfe. Diesen Donnerstag und Freitag, jeweils ab 12 Uhr

Hey lieben. Schweren Herzens bereiten wir seit einigen Tagen den Auszug aus unserer geliebten Potsdamer Straße 180 vor. Ein Großteil ist oben raus, jetzt muss das Zeug noch in Container geladen werden. Wenn ihr Zeit habt, freuen wir uns riesig über Unterstützung."

Außerdem:
"Diesen Sonntag öffnen wir für euch ab 18 Uhr das allerletzte Mal unsere Türen. Kommt vorbei und nehmt mit uns gemeinsam Abschied. Bitte tragt Masken + 3G.

Und am Montag ist es soweit.
Wir haben so lange gekämpft. Und nun haben wir neue Räume. Doch Wut und Trauer sind trotzdem da. Seid mit uns am Montag vor der Potsdamer Straße 180 wenn wir unsere Schlüssel um 12 Uhr abgeben müssen. Ab 11 Uhr startet die Kundgebung.

Eure Potse

Pressemitteilung 10.09.2021 Die Potse zieht um + 10 Tage bis zum Auszug + Demo Samstag Alexander PlatzÜber 74 Monate Exi...
10/09/2021

Pressemitteilung 10.09.2021

Die Potse zieht um + 10 Tage bis zum Auszug + Demo Samstag Alexander Platz

Über 74 Monate Existenzkampf, fast tausend Tage Besetzung der Potse und endlich eine Lösung in Sicht.

Die Potse hat heute am 10.09.2021 um 14:45 die Finanzierungsvereinbarung mit dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg für die Zollgarage unterschrieben. Nächste Woche soll dann der Mietvertrag zwischen der Potse und der Tempelhof Projekt GmbH für die Zollgarage unterzeichnet werden. Ab dann steht dem Umzug des selbstverwalteten Jugendzentrums nichts mehr im Weg.
Am 20.09.2021 wird die Potse um 12 Uhr die Räume in der Potsdamer Straße 180 in Schöneberg dem Bezirk übergeben. Seit 1972 war das Drugstore, seit 1979 die Potse fest im Schöneberger Norden verankert. Damit enden vorerst fast 50 Jahre selbstverwaltete Jugendarbeit in dieser Gegend. Denn die neuen Räume für den Drugstore in der Potsdamer Straße 134-136 sind bisher immer noch nicht umgebaut worden. Die Potse wird, zumindest für die nächsten 3-5 Jahre, nach Tempelhof ziehen.

„Die Zollgarage ist zwar immer noch kein adäquates Ersatzobjekt, aber eine Möglichkeit selbstverwaltete Jugendarbeit am Leben zu erhalten und weiter für langfristig nutzbare Räume zu
kämpfen.“ - Leo vom Potse Kollektiv.

Wir danken allen solidarischen Menschen, die uns mit Schweiß und Tränen unterstützt haben. Überall auf der Welt kämpfen unzählige Jugendliche, stadtpolitische Gruppen und Bands, mit
Drugstore und Potse, gegen den sinnlosen Ausverkauf von Berlin.

Es ist zu erwarten, dass die Landesregierung den Umzug in die Zollgarage als ihren Erfolg verkaufen will. Dabei gab es von dieser Seite eher wenig Unterstützung. Besonders war die SPD imLand nicht hilfreich, sondern hat im Gegenteil eine Räumung forciert. R2G bleibt der Räumungssenat, welcher Kiezkneipen und progressive Hausprojekte und Wagenplätze skrupellos geräumt hat.

Doch der Kampf ist noch nicht vorbei. Kommt am 11.09 zur Mietenddemo in den Frontblock um 13 Uhr auf den Alexanderplatz. Es gilt dafür zu kämpfen, dass der Drugstore die seit Jahren
versprochenen Räume beziehen kann und, dass es langfristig eine adäquate Lösung für Drugstore und Potse gibt.

Die Pressesprecher*innen von Drugstore und Potse

Fragen und Interviewanfragen an: [email protected] oder 0157 5492 3232

Pressemitteilung 10.09.2021

Die Potse zieht um + 10 Tage bis zum Auszug + Demo Samstag Alexander Platz

Über 74 Monate Existenzkampf, fast tausend Tage Besetzung der Potse und endlich eine Lösung in Sicht.

Die Potse hat heute am 10.09.2021 um 14:45 die Finanzierungsvereinbarung mit dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg für die Zollgarage unterschrieben. Nächste Woche soll dann der Mietvertrag zwischen der Potse und der Tempelhof Projekt GmbH für die Zollgarage unterzeichnet werden. Ab dann steht dem Umzug des selbstverwalteten Jugendzentrums nichts mehr im Weg.
Am 20.09.2021 wird die Potse um 12 Uhr die Räume in der Potsdamer Straße 180 in Schöneberg dem Bezirk übergeben. Seit 1972 war das Drugstore, seit 1979 die Potse fest im Schöneberger Norden verankert. Damit enden vorerst fast 50 Jahre selbstverwaltete Jugendarbeit in dieser Gegend. Denn die neuen Räume für den Drugstore in der Potsdamer Straße 134-136 sind bisher immer noch nicht umgebaut worden. Die Potse wird, zumindest für die nächsten 3-5 Jahre, nach Tempelhof ziehen.

„Die Zollgarage ist zwar immer noch kein adäquates Ersatzobjekt, aber eine Möglichkeit selbstverwaltete Jugendarbeit am Leben zu erhalten und weiter für langfristig nutzbare Räume zu
kämpfen.“ - Leo vom Potse Kollektiv.

Wir danken allen solidarischen Menschen, die uns mit Schweiß und Tränen unterstützt haben. Überall auf der Welt kämpfen unzählige Jugendliche, stadtpolitische Gruppen und Bands, mit
Drugstore und Potse, gegen den sinnlosen Ausverkauf von Berlin.

Es ist zu erwarten, dass die Landesregierung den Umzug in die Zollgarage als ihren Erfolg verkaufen will. Dabei gab es von dieser Seite eher wenig Unterstützung. Besonders war die SPD imLand nicht hilfreich, sondern hat im Gegenteil eine Räumung forciert. R2G bleibt der Räumungssenat, welcher Kiezkneipen und progressive Hausprojekte und Wagenplätze skrupellos geräumt hat.

Doch der Kampf ist noch nicht vorbei. Kommt am 11.09 zur Mietenddemo in den Frontblock um 13 Uhr auf den Alexanderplatz. Es gilt dafür zu kämpfen, dass der Drugstore die seit Jahren
versprochenen Räume beziehen kann und, dass es langfristig eine adäquate Lösung für Drugstore und Potse gibt.

Die Pressesprecher*innen von Drugstore und Potse

Fragen und Interviewanfragen an: [email protected] oder 0157 5492 3232

Ab dem 11.09.2021 geht die Ausstellung "Nevermind The Galleries - Here's Drugstore" in die zweite Runde.Im Hof des Tommy...
10/09/2021

Ab dem 11.09.2021 geht die Ausstellung "Nevermind The Galleries - Here's Drugstore" in die zweite Runde.

Im Hof des Tommyhauses wird es wieder Gemälde, Perfomances und Installationen geben. Dieses Mal wird es auch Kunst in der Linie 1 geben. Dort gilt die 3G-Regel: Zutritt nur wer nachweislich genesen, geimpft oder getestet ist + Maske.

Ab 16 Uhr geht es los!

Kunst von
Moira Ratmoko
Kevin Bonner
Maj-Synje Berns
Pia Rot
Jo Ko
Juni Balbina Derichs
Tobias Sebastian Balk

Ab dem 11.09.2021 geht die Ausstellung "Nevermind The Galleries - Here's Drugstore" in die zweite Runde.

Im Hof des Tommyhauses wird es wieder Gemälde, Perfomances und Installationen geben. Dieses Mal wird es auch Kunst in der Linie 1 geben. Dort gilt die 3G-Regel: Zutritt nur wer nachweislich genesen, geimpft oder getestet ist + Maske.

Ab 16 Uhr geht es los!

Kunst von
Moira Ratmoko
Kevin Bonner
Maj-Synje Berns
Pia Rot
Jo Ko
Juni Balbina Derichs
Tobias Sebastian Balk

Drugstore-Ausstellung im Tommy-Weisbecker-Haus: Künstler*innen gesucht!Wir suchen junge Künstler*innen für unsere Ausste...
26/08/2021

Drugstore-Ausstellung im Tommy-Weisbecker-Haus: Künstler*innen gesucht!

Wir suchen junge Künstler*innen für unsere Ausstellung im Tommyhaus-Hof am 11.09 draußen. Alles von Gemälden, Installationen bis hin zu Performances ist gefragt.

Interessierte Menschen schicken ihr Interesse, Werke und social media/online Auftritte (wenn vorhanden) an wasitacatisaw[ät]posteo.de.

Einsendeschluss ist der 31.08. um 24 Uhr.

Drugstore-Ausstellung im Tommy-Weisbecker-Haus: Künstler*innen gesucht!

Wir suchen junge Künstler*innen für unsere Ausstellung im Tommyhaus-Hof am 11.09 draußen. Alles von Gemälden, Installationen bis hin zu Performances ist gefragt.

Interessierte Menschen schicken ihr Interesse, Werke und social media/online Auftritte (wenn vorhanden) an wasitacatisaw[ät]posteo.de.

Einsendeschluss ist der 31.08. um 24 Uhr.

🖤
23/08/2021

🖤

Als wir Freitag mit dem Dampfer über Spree und Landwehrkanal schipperten, kamen wir mit Mieze von der Potse Berlin ins Gespräch. Das selbstverwaltete Jugendzentrum Potse/Drugstore gibt es schon fast so lange wie die Scherben und viele von uns erinnern sich nicht nur an all die Konzerte dort, sondern auch an all die Möglichkeiten - Proberäume, Siebdruckwerkstatt und vieles mehr - von denen es viel zu wenige und immer weniger gibt. Wie Ihr vielleicht wisst, wurde den Jugendzentren vor ein paar Jahren gekündigt: 2019 hat das SJZ Drugstore den Schlüssel abgegeben - die versprochenen Ersatzräume gibt es immer noch nicht (!). Die Potse ist seitdem besetzt und nun gerade wieder drauf und dran geräumt zu werden. Das kann nicht sein. Damals wie heute brauchen Jugendliche Räume, die sie selbst gestalten können und nicht irgendwann vielleicht wieder, wo sie weniger stören, sondern immer und jetzt! Nikel scheint da direkt einige Ideen zu haben ...
#potsebleibt #drugstorelebt #jugendbrauchtraum

Bild: copyright The Browse Gallery / BrowseStudios John ColtonSabine Drwenzki

Teilhabe der Kollektive Drugstore & Potse an der Ausstellung "BERLIN GLOBAL" im Humboldt Forum in BerlinAm 20.07.2021 er...
16/07/2021

Teilhabe der Kollektive Drugstore & Potse an der Ausstellung "BERLIN GLOBAL" im Humboldt Forum in Berlin

Am 20.07.2021 eröffnet die Austellung "BERLIN GLOBAL" im sogenannten Humboldt Forum. Dort haben wir, die Kollektive von Drugstore und Potse, einen Bereich zur Verdrängung unserer Jugendzentren und anderer Subkulturen in Berlin gestaltet.

Was ist die "BERLIN GLOBAL" Ausstellung?

Die "BERLIN GLOBAL" Ausstellung ist eine durch Kulturprojekte Berlin GmbH und Stadtmuseum entstandene Ausstellung, die sich mit Berlins Vielfalt, Historie und Gegenwart beschäftigt. In verschiedenen Bereichen werden diverse Themen, die die Bewohner*innen und Akteur*innen der Stadt beschäftigt zur Sprache gebracht, entweder durch großflächige Installationen oder Ausstellungsstücke, interaktiv oder nur zum Anschauen.

Was ist das Humboldt Forum?

Das Humboldt Forum ist ein am 16.12.2020 (online) eröffneter Wiederaufbau des im Jahre 1950 gesprengten preußischen Stadtschlosses, welches jahrelang als Hauptresidenz der brandenburgischen Kurfürsten, preußischen Könige und deutschen Kaiser diente. Seit jeher gilt es als nationalpolitisches Symbol und glorifiziert ein Deutschland vor 1919. Für Menschen, die sich also gern nicht mehr mit den Verbrechen der faschistischen Nazidiktatur nach 1919 auseinandersetzen und stattdessen eine preußische Identität Deutschlands abfeiern wollen, ist dieser (Wiederauf-)Bau ein Volltreffer. In der Kritik steht das Humboldt Forum vor allem darum, weil es Raubkunst ausstellt. Im besonderen geht es dabei um die sogenannten Benin-Bronzen, welche im 18. Jahrhundert aus dem Königreich Benin durch britische Kolonialtruppen geraubt wurden und trotz Rückgabeersuchen und Kritik aus allen Ecken bisher nicht an Nigeria zurückgegeben wurden.

Wie kam es zu der Zusage?

Im Jahr 2018 haben sich die Kurator*innen der "BERLIN GLOBAL" Ausstellung an unsere Kollektive gewandt und gefragt, ob wir Interesse daran haben, einen Bereich im Raum "Freiraum" innerhalb der geplanten "BERLIN GLOBAL" Ausstellung zu gestalten. Wir befanden uns zu dem Zeitpunkt mitten in unserem Existenzkampf innerhalb unserer Räume in der Potsdamer Str. 180, weshalb die Kurator*innen auf uns aufmerksam wurden. Die Kollektive haben mehrere Plena lang diskutiert, in wie weit eine Teilhabe an der Ausstellung vertretbar wäre, vor allem in Hinblick auf den Ausstellungsort, das Humboldt Forum. Im Zuge dieser Diskussion wurde klar, dass wir, als größtenteils weiße Kollektive, unsere privilegierte Position nutzen wollen, um Kritik von innen auszuüben und dekolonialen Gruppen ein Sprachrohr anzubieten. Des Weiteren war für uns klar, dass eine Ausstellung über Berlin nicht ohne linke Freiräume auskommen darf. Außerdem wurde den Kollektiven zugesichert, dass die "BERLIN GLOBAL" Ausstellung ein Teil der kostenlosen Ausstellungen im Humboldtforum sein wird und somit unser Leitmotto "Alles für alle und zwar umsonst" auch dort zu Tragen kommt.

Wie sollte die Kritik ausgeübt werden?

Wir wollten unseren Beitrag zur Ausstellung dort nicht unkommentiert stehen lassen und den Raum nicht zu selbstdarstellerischen Zwecken nutzen, sondern auch auf die kolonialen Kontinuitäten aufmerksam machen, die das Humboldtforum wie viele andere Museen in Deutschland - trotz zahlreicher Forderungen nach Aufarbeitung! - weiterhin unkritisch fortführt.
Mit der künstlerischen Gestaltung des Raums sollte auf kolonialen Kontinuitäten des Humboldtforums aufmerksam gemacht werden, in Form von Wandbildern, einem Tisch voller Infomaterial und weiterführenden Links, die als QR-Codes per Sticker an die Wand gebracht wurden.

Was ist passiert?

Wir sahen damals, als wir die Anfrage bekamen, in der Ausstellung für uns die Chance, die stadtpolitische Untätigkeit gegen Gentrifizierung und Verdrängung anzugreifen und wohnungspolitischen Druck aufzubauen. Dabei haben wir der Rolle, die die deutsche Kolonialgeschichte und ihrer Kontinuitäten bei Ausstellungen im Humboldtforum einnimmt, nicht die Wichtigkeit beigemessen, die sie hat. Oder deutlicher gesagt: wir dachten, dass wir dieser riesigen Aufgabe gerecht werden und sind aber an unseren eigenen Anforderungen gescheitert. Als linke Kollektive, die sich als antirassistisch verstehen, haben wir uns (fälschlicherweise) im Vorfeld nicht ausführlich genug über die Geschichte des Stadtschlosses, die Bedeutung des Wiederaufbaus und die allgegenwärtige Kritik von BIPoC-Aktivist*innen informiert – dabei wäre genau das unsere Aufgabe und antirassistische Praxis gewesen: uns über antikoloniale Kritik am Humboldtforum zu informieren, diese Kritik anzuerkennen und Forderungen zu unterstützen, die von verschiedenen Initiativen schon vor mehreren Jahren und seitdem immer wieder z.B. an die Leitung des Humboldtforums gestellt wurden. Auch wenn wir uns an einzelne Gruppen gewandt haben, um diesen die Möglichkeit zu bieten, diese Bühne für ihre Kritik zu nutzen und unsere Kollektive damit zu trainieren, haben wir dieses Vorgehen nicht mit der nötigen Dringlichkeit verfolgt.

Die Schwierigkeit Kritik von innen auszuüben ohne sich dabei als "Feigenblatt" ausnutzen zu lassen, ist uns beim Aufbauen der Ausstellung immer stärker bewusst geworden.

Wie geht es jetzt weiter?

Vermutlich würden wir uns als Kollektive heute entschlossen dagegen entscheiden, diese Anfrage anzunehmen. Zum heutigen Zeitpunkt jedoch sehen wir uns vor allem in der Verantwortung, den Raum für die Kritik daran zu nutzen, was im Humboldtforum sowie in der Berliner Stadtpolitik schiefläuft, und uns nicht für die Imagepolierung des Humboldtforums instrumentalisieren zu lassen. Wir stehen weiterhin gegen alles, was das "Stadtschloss" und das Humboldtforum symbolisieren - gegen Nationalstolz, Geschichtsvergessenheit und Nicht-Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus.
Wir wollen unserem Bildungsauftrag so gut es geht gerecht werden und haben den Raum innerhalb des Humboldtforums auch dazu genutzt, um auf die kolonialen Kontinuitäten und die zweifelhafte Umgangsweise des Museums aufmerksam zu machen und Forderungen an dekoloniale Praxis innerhalb des Gebäudes zu platzieren. Gleichzeitig sehen wir uns als Kollektive in der Verantwortung, uns jetzt erst recht mit der (deutschen) Kolonialgeschichte und ihren Kontinuitäten auseinanderzusetzen.

Dadurch, dass die Ausstellung nun über einen sehr langen Zeitraum geplant und erarbeitet wurde, haben sich auch andere Meinungen abseits der anfänglichen Meinung innerhalb der Kollektive gebildet. Deshalb zieht sich die Potse als Kollektiv mittlerweile aus der Ausstellung zurück, siehe Statement (http://gentrifidingsbums.blogsport.de/2021/07/16/statement-der-potse-zum-humboldforum/). Es sind jedoch weiterhin Artefakte innerhalb der Ausstellung zu sehen, die die Potse innerhalb dieser Ausstellung zeigen.

Das Drugstore-Kollektiv hat sich gegen einen Ausstieg aus der Ausstellung ausgesprochen. Wir sind uns über das Paradoxon bewusst, dass das Drugstore seit 2018 im Exil sitzt, während das Jugendzentrum nun im Museum "ausgestellt" wird. Sozusagen ein Raum gefunden wurde, dieser aber einen Vergangenheitscharakter hat, da der Beitrag im Ausstellungsbereich "Freiraum" nur angeguckt aber nicht aktiv bzw. nicht zur Gänze genutzt werden kann. Unseren Beitrag zur Ausstellung verstehen trotzdem wir weiterhin als Bildungsort nicht als "Ausstellung".

Mit diesem Statement wollen wir Verantwortung für unsere Entscheidung übernehmen und den Raum für Diskussionen und Kritik öffnen.

Das Drugstore-Kollektiv

Adresse

Potsdamer Strasse 180
Schöneberg
10783

Mit der U1 U-Bhf. Kurfürstenstr. (8 Minuten zu Fuß) | Mit der U2 U-Bhf. Bülowstr. (5 Minuten zu Fuß) | Mit der U7 U-Bhf. Kleistpark (5 Minuten zu Fuß) | Mit der U7 U-Bhf. Yorckstr. (9 Minuten zu Fuß) | Mit der S1 S-Bhf. Yorckstr. (8 Minuten zu Fuß) | Mit der S2 S-Bhf. Yorckstr. (10 Minuten zu Fuß) | Mit dem M48 Goebenstr. (fährt auch nachts) | Mit dem M85 Goebenstr. | Mit dem 106 Goebenstr. | Mit dem 187 Goebenstr. | Mit dem 204 Goebenstr. | Mit dem N7 Goebenstr.

Telefon

030 53144285

Produkte

Jeden Dienstag öffentliches Plenum ab 18 Uhr - zur Zeit im P12, Pallasstr. 12, Schöneberg

Jeden Sonntag Katerkino ab 20 Uhr - zur Zeit im Schicksaal, TWH, Wilhelmstr. 9, X-Berg

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Bemerkungen

Romantik im Drugstore Nun fehlt der einzig Wahre Zuschauer. In dir sich zu verlieben und zu lieben wird mir sehr fehlen doch die Erinnerung wird für immer einer der schönsten sein , den es ist meine Jugend und jeder kann Geschichten erzählen wie und wo er seine erste große Liebe traf. An das Team Danke für die jahrelange Arbeit dafür liebe ich jeden einzelnen von euch ich wünsche euch viel Kraft und hoffe das es im neuen Raum wieder viele kleine Räume zum lieben gibt Grüße und Küsse euer Fidibus
Schreibt Liebesbriefe! Palim Palim, ihr Potse-Drugstore-Menschen da draußen. Nach der 'Keine Beute mit der Meute'-Demo am Samstag dachte ich mir, wir sammeln jetzt auch mal Liebeserklärungen. Das können sein: Persönliche Texte, Anekdoten zu den Kollektiven, Antworten auf "Wir brauchen Potse/Drugstore, weil...", Liebesbriefe und alles andere, was mal raus muss. Von 4-Zeilern über Romane, wir freuen uns über jedes Statement. Falls sich jemand von euch dazu berufen fühlt etwas zu schreiben (auf Grammatik und so sei geschissen ;) ) würde ich mich sehr dolle freuen!! Was mit den Texten alles passiert wird sich zeigen. Einen Teil würde ich gerne ausdrucken und in einer kleine Ausstellung im Rathaus Schöneberg über Jugendarbeit im Bezirk aushängen (natürlich nur mit eurer Einwilligung). Am besten ihr schickt mir Dit einfach persönlich im Messenger oder uf Nachfrage per Mail. Allet Liebe MJ
die beiden genossen der nachtwache sind heute nacht um 2 von zwoelf bullen aus dem miniigluzelt getreten worden, bei 6grad minus, zuvor mit fusstritten geweckt, mit "du" angebloekt worden von halb so alten aftd-amtslehrlingen, finde wir sollten das zusammen mit dem illegalen hundertschaftsueberfall vom herbst in der abgeornetenhaussitzung heute thematisieren...: anmelden bei: [email protected]
#unserfreiraum
Schöne Grüße in namens der Ambassy Drugstore Bleibt, Potse bleibt. #amorradical #weareone https://www.facebook.com/antinationalembassy/videos/2229175727330420/
#unserfreiraum The dilemma of Drugstore and Potse is sick, Berlin is becoming a metropolis polluted by money. Old ideas with new faces wrapped into shining paper, sold for the double of its price. And that even Berlin, a city of culture and art, has to surrender in front of a company, which is just aiming for financial gain is frustrating. So lets not give up - even though it looks hopeless, some souls might be saved. If you want to avoid to be just a sad bystander, share this video, make you own video and show some solidarity to SJZ Drugstore and Potse Berlin under the #unserfreiraum. For all that are intrested here is a link for more details (it's in german) : http://www.abendblatt-berlin.de/2018/11/11/potse-und-drugstore-kaempfen/?fbclid=IwAR1dXFa5pXvZ3Fvgx-7P3BDDo1Rfmp0ObjJ0yViVabnJHBIi1H6AcikzT2A
bipol ist auch dabei